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A Week in Pictures 43/2018

Ich glaube, ich werde das mit dem Wochenrückblick über kurz oder lang lassen. Ich weiß noch nicht, ob direkt nächste Woche oder vielleicht erst Ende des Jahres. Das hängt auch ein bisschen daran, wann ich dazu komme, die Seite entsprechend umzubauen. Denn ganz so ohne Homepage soll es am Ende ja nicht bleiben. Ich brauche ja schließlich noch den Feed für unseren Podcast. Womit wir praktisch schon bei Grund 1 wären: Es machen mir mittlerweile einfach andere Dinge viel mehr Spaß. Ich schreibe sehr gern meine Gedanken zu Dingen, die passiert sind, aber irgendwie sind da seit langer Zeit Aufwand und Nutzen ziemlich weit auseinander gedriftet. Das soll nicht heißen, dass ich nicht dankbar bin für alle, die das hier lesen. Und es sind gar nicht so wenige Leute. Und ich weiß auch nicht, ob es jetzt unbedingt mehr bringt, wenn Leute unseren Podcast hören oder meine Videos gucken, aber ich weiß aus der langen Blogerfahrung (es sind jetzt fast 13 Jahre), dass so „Texte ins Internet schreiben“ erstmal relativ wenig bringt. Es bringt mir jedenfalls nicht meine große Zeitungskolumne, wie ich immer heimlich gehofft hatte. Die muss also irgendwie anders kommen. Schauen wir mal, wie. Ich freue mich jedenfalls ein bisschen darauf, irgendwann sonntags nicht mehr den Druck zu spüren, noch schnell drei Stunden lang das hier schreiben zu müssen und das Gefühl zu haben, es würde mich von irgendetwas Anderen abhalten. Auch wenn es größtenteils Spaß gemacht hat, manchmal war es nervig. Und dass ich bald nie wieder als „Blogger“ bezeichnet werden kann. Ein Begriff, den ich schon immer schrecklich fand, weil er irgendetwas „kein Journalist“ und „zu wenig wert, um bezahlt werden zu müssen“ bedeutet. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich muss nicht mit allem Geld verdienen. Will ich auch gar nicht. Aber wenn ich mit irgendetwas kein Geld verdiene, dann muss es mir wenigstens sehr viel Spaß machen. Und das machen mittlerweile einfach die anderen Dinge mehr. Außerdem gibt es doch eh noch Facebook, Twitter und Instagram. Das klingt vielleicht, als ob mir das alles hier egal wäre, ist es aber nicht. Ich bin nur kein nostalgischer Mensch.

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A Week in Pictures 42/2018

So, Buch ist da, Hörbuch ist da, Zeit für die Buchpremiere. Ich find’s ja ehrlich krass, dass die schon seit über anderthalb Monate vorher ausverkauft war. Krass. Und dass die Tickets beim Zusatztermin auch total super weggehen (In diesem Sinne: Ranhalten!). Ich mein das ernst. In Leipzig kann ich mir so ein Interesse ja noch ein bisschen vorstellen (wenn auch nicht so krass), aber wenn ich das so bei Kollegen sehe, dass da einfach mal in, was weiß ich, Dortmund, 200 Leute kommen, das find ich krass. Insofern ist es vielleicht falsch, sich selbst zuerst mit den Zuhauseterminen zu verwöhnen, bevor es in die weite Welt hinaus geht, denn dort werden bestimmt weniger Leute kommen (und falls mehr kämen als in Leipzig, fände ich es auch irgendwie komisch), aber schön ist es ja trotzdem.Ich freu mich sehr drauf. Obwohl ich vermutlich noch kurz vorher krank werde. Ich kenne mich doch.

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A Week in Pictures 41/2018

Frankfurter Buchmesse und alles drumherum. Ich liebe Frankfurt. Keine Ahnung, warum. Vielleicht, weil ich Verwandte gleich um die Ecke habe und es immer cool fand, dass die an der großen Stadt wohnen. Und weil es sich merkwürdigerweise wie Leipzig anfühlt, obwohl es natürlich alles viel größer ist. Weil ich die Häuser so mag (Ich sage nur: Frankfurter Bad!) und die Frankfurter so herrlich rotzig sein können.
Beispiel: Nach dem ersten Tag doch noch auf ein Bier in die Minikneipe neben dem Hotel gegangen.
Ein Typ mit nach hinten gegelten Haaren setzt sich an den Tresen: „Was schenken Sie hier aus?“
Der Barkeeper: „Binding! Binding! Binding!“
Der Typ: „Was war das Zweite?“
Eine Frau nebenan dreht sich um: „Samma, willste gleisch’n paar auf de Fresse?“

Ich mag so etwas.
Und die Geschichte ging auch noch weiter. Nach einer Weile sagte der Gelhaarmann nämlich: „Ich komme eigentlich aus Berlin!“
Der Barkeeper: „War isch noch nie!“
Der Typ: „Warum nicht?“
Barkeeper: „Weil’s scheiße dort is‘!“

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A Week in Pictures 40/2018

Releasetag ist bester Tag. Ich hatte ja schon Angst, dass ich gar keins bekomme. Schon am Donnerstag schicken die ersten Leute Fotos und schreiben, sie hätten das Buch aus dem Buchladen und die gefühlt einzige Person, die immer noch kein Buch hat, ist der Autor. Aber dann, Freitag, endlich! Ein unfreundlicher UPS-Mann klingelt bringt das ersehnte Paket und seither habe ich es auch! Mein neues Buch namens „Platzwechsel“. Gibt es ab jetzt überall, sowohl im Internet als auch im Buchladen. Schickt mir Fotos, wo ihr das Buch lest, schickt mir Feedback (kein fieses bitte!), schickt mir irgendwas. Hach, ich bin aufgeregt. Ich habe es gestern noch einmal Kapitel für Kapitel durchgeblättert und ich glaube, ich kann sagen: Ist gut geworden. Ich zumindest mag es sehr. Wird nicht langweilig, würde ich sagen. Ein bisschen anders als das erste Buch, aber auch besser. Anders besser. Und jetzt muss das Buch bitte voll der Bestseller werden. Einfach schon, weil es so viele Nerven gekostet hat. Ganz viele Nerven hat es übrigens auch gekostet, dass das Hörbuch erst am 12. Oktober kommt, obwohl es eigentlich gleichzeitig zum Buch kommen sollte. Fragen Sie bitte nicht, warum, das kostet nur noch mehr Nerven. Und jetzt: Freude!

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Best of Twitter September 2018 #ff

Das war also der September. Es folgt eine Auswahl der besten Tweets des Monats.

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