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A Week in Pictures 33/2014

Ich weiß nicht, woran es liegt, aber die Alte Messe gefällt mir mehr und mehr. Vielleicht ist es nur ein wenig billige Nostalgie oder Vintage-Verliebtheit, aber allein das große Doppel-M am Eingang fetzt viel mehr als es die Glashalle der neuen Messe hergeben kann. Keine Ahnung, ob vergangenes Wochenende auf der neuen Messe irgendetwas los war. Ich weiß nur, was nicht los war: die Games Convention. Schade eigentlich, dass sie mittlerweile als Gamescom in Köln logiert. Ich habe mal aufgeschrieben, warum es trotzdem noch genügend Superveranstaltungen in Leipzig gibt, die einen die Gamescom schnell vergessen lassen.

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Mein neuer Lieblingstumblr: Amateurkochfotos

Gestern gab es zum Abendbrot Reis und Ketchup. Heute wird es vermutlich Reis mit Bratensoße sein. Ich weiß, das ist eklig. Kommt aber dabei heraus, wenn man zu faul ist, einkaufen zu gehen und kulinarisch relativ einfach gepolt ist.
Das einzig Gute daran ist: Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass mein Essverhalten nicht vorzeigbar ist. Und ich würde nie auf die Idee kommen, meine Kochkünste fotografisch festzuhalten oder gar ins Internet zu stellen.
Aber wie meine Oma immer sagt: Es gibt alles. Und so gibt es also auch Menschen, denen nicht klar ist, dass sie absolut nicht kochen können und die “Endprodukte” dann fröhlich der Onlinewelt präsentieren.
Das ist schrecklich, aber auch sehr unterhaltsam.
Aber sehen Sie selbst:

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Ich woanders: Wie viel bringt der neue Polizeiposten in der Eisenbahnstraße

Seit letztem Donnerstag gibt es auf der Eisenbahnstraße nun eine Außenstelle der Leipziger Polizei. Polizeipräsident Merbitz will damit sicherstellen, dass der Leipziger Osten nicht in der Kriminalität versinkt. Warum das womöglich der völlig falsche Weg ist, das habe ich bei Weltnest mal aufgeschrieben.

Als ich vor 75 Jahren nach Leipzig zog, da war ich ziemlich oft auf der Eisenbahnstraße unterwegs. Ja, es war schwierig, den ganzen Maschinengewehrsalven auszuweichen, aber der Döner war dort eben am billigsten.

Schon damals hatte der Leipziger Osten nicht den allerbesten Ruf. Doch spätestens seit 2011, als sich Stadt und Polizei wochenlang in den Zeitungen rundum das Thema Drogenpolitik zerfetzten, dann noch der Tatort seinen Senf zum Thema gab und anschließend die blutigen Auseinandersetzungen der letzten Monate hinzu kamen, schien das Image des Gebiets rund um die Eisenbahnstraße endgültig ruiniert. Die eklig-fremdenfeindliche Moschee-Debatte tat da noch ihr Übriges.

Wenn es heute also irgendeinen Platz in Leipzig gibt, der sofort aus der Hüfte mit Kriminalität, Drogen und halbem Ghettostatus assoziiert wird, dann sind es Neustadt-Neuschönefeld und Volkmarsdorf.

WEITERLESEN AUF WELTNEST.DE

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A Week in Pictures 32/2014

Wenn man der derzeitigen Stimmung glauben darf, dann ist der Leipziger Osten mittlerweile zum Vorhof zur Hölle mutiert. Zwar stelle ich mir den Vorhof zur Hölle nach wie vor so vor, dass man bis in die Unendlichkeit auf der Sachsenbrücke sitzen muss, während direkt neben einem stundenlang ausschließlich “Wish you were here”, “Another brick in the wall” und “Wonderwall” gespielt werden, aber sei’s drum. Irgendwann müssen Befürchtungen eben doch mal ernst genommen werden. Ob es aber trotzdem der richtige Weg ist, auf der Eisenbahnstraße eine Außenstelle der Polizei zu errichten? Wird jetzt alles gut? War überhaupt alles so schlimm? Bei Weltnest habe ich dazu mal etwas aufgeschrieben.

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Ein Ausmalbuch für Erwachsene: Zeichne dich selbst, bevor du all deine Hoffnungen und Träume aufgegeben hast!

Nach meinem ersten Tag in der Grundschule wollte ich am liebsten nie wieder in die Schule gehen. Denn alles, was wir dort taten war, stupide Bilder auszumalen, wobei die weltbewegende Aufgabe war, nicht über den Rand zu malen. An diesem Tag wurde mir klar, dass die Welt schlecht ist.
Okay, hätte man mir wenigstens ein Ausmalbild mit dem Titel “Zeichne in diesen leeren Eimer die Splitter deiner zerbrochenen, lebensfreudigen Kinderseele”, dann hätte ich mich womöglich wenigstens über die Ironie des Ganzen gefreut. So aber konnte das alles nichts werden.

Wie schön aber, dass es immerhin jetzt Ausmalbücher gibt, die genau diese Traurigkeit der menschlichen Existenz zum Thema nehmen. Sei es, dass man jene Person zeichnen soll, die der eigene Vater sich immer als Kind gewünscht hätte oder ein Abbild seiner selbst kreieren muss, bevor man die eigenen Träume über den Haufen geworfen hat.
Ein bittersüßer Spaß, ich bin begeistert.

Das englischsprachige Buch gibt’s hier: Coloring for Grown-Ups: The Adult Activity Book.
Die deutschsprachige Version hier: Wer hat hier gefurzt?: Malbuch für Erwachsene.

Aber sehen Sie selbst einige Beispiele:

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