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A Week in Pictures 47/2014

Der Gegenlichtmaniac hat wieder zugeschlagen. So kann es aussehen, nachmittags um 14 Uhr. Man muss nur immer brav gegen’s Licht fotografieren.
Oh, ich war am Samstag beim Wizo-Konzert! Das war sehr fein! Mir tun noch immer Rücken und Arme weh, weil einem dauernd irgendwelche Menschen ins Kreuz sprangen oder man damit beschäftigt war, Leute mit den Armen “wegzuräumen”. Herrlich. Ich war auch noch so clever, frisch gewaschene Klamotten anzuziehen. Jetzt brauch erstmal irgendein Mittel gegen schlammige Schuhabdrücke und ätzende Bierflecken. Als nächstes dann bitte Mülheim Asozial in Leipzig! Bis dahin habe ich bei Weltnest eine mystische Entdeckung gemacht: Es gibt ganz viele Leipzigs auf dieser Welt und alle sind auf magische Art und Weise mit einander verbunden. Lesen Sie hier!

I can't go on, I'll go on. (Weiterlesen…)

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Ich habe (rund) ein (52stel oder gar 104tel) Buch geschrieben

Vielleicht der/die Eine oder Andere schon mitbekommen, dass ich manchmal zu RB Leipzig gehe. Ich mag den Verein, fast schon irgendwie aus Trotz, weil ihn immer alle so doof finden, aber zum Glück nicht nur deshalb. So viele großartige Spiele hab ich schon erlebt, sei es das 4:2 im Sachsenpokal gegen den Chemnitzer FC, das 3:2 im DFB-Pokal gegen Wolfsburg oder die Aufstiegsspiele zur dritten und zweiten Liga. Und mindestens genau so viele herzzerreissende, wie das 2:2 gegen Wolfsburg II, das doppelte Pokalaus gegen Augsburg oder oder oder. Und auch, wenn es außerhalb von Leipzig schwierig sein mag, das zu glauben: Es macht Spaß, dorthin zu gehen und es sehr viel Leidenschaft im Spiel. Auf dem Feld wie auf den Rängen.

Wie schön, dass ich deshalb bei einem Projekt mitmachen durfte, das 52 Texte nebst 52 Cartoons zu 52 Fußballvereinen zusammenbringt. In einem Buch namens Der 12. Mann, das ganz schön grün geworden ist und sich sogar wie Rasen anfühlen soll, auch wenn ich Rasen noch nie so flauschig erlebt habe. Was sagt die Beschreibung?

Fußball soll echt sein, es soll nach Leder riechen, nach Schweiß – oder gleich nach Fußball eben. Und wer kann schon besser beurteilen, was Fußball ist, was ihn ganz ursprünglich ausmacht, als diejenigen, die dieses Spiel über alles lieben? Die, die auch bei Regen, Schnee und Eis ihrem Verein im Stadion die Treue halten. Wobei die Frage ist: Können Fans auch über ihre Leidenschaft schreiben? Das vorliegende Buch ist das Ergebnis eines einzigartigen, so noch nicht dagewesenen Autorenwettbewerbs. Die 52 Profivereine der ersten, zweiten und dritten Liga wurden angeschrieben und gebeten, die besten Geschichten ihrer Fans einzusenden. Unzählige Beiträge erreichten die Jury, in der unter anderen auch Ex-Nationalspieler Fredi Bobic saß. Den Weg in dieses Volkslesebuch schafften die 52 besten – eine Geschichte pro Verein. Begleitet werden die Beiträge mit bissig-pointierten Cartoons der besten deutschen Zeichner.

Mein Text handelt übrigens von Taktgefühl. Also nicht dem politischen. Zu lesen auf Seite 90 in Der 12. Mann.

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Unser Podcast “Champagner statt Bier”: Teil 7 mit gezuckerten Walnüssen und Reden über RB Leipzig

Nachdem die letzte Folge unserer Podcasts im digitalen Nirwana verschwand, weil das Mikrofon falsch angeschlossen war, haben wir, das heißt der rotebrausebloggers und meine Wenigkeit, bei der aktuellen Folge nichts anbrennen lassen und einfach gleich mit zwei Mikros aufgenommen. Herausgekommen ist eine neue Folge unseres tollen Podcasts Champagner statt Bier, in der wir uns mit dem wunderbaren Dirk Hofmeister über RB Leipzig und die Welt unterhalten, Vor allem über die Welt, behaupten böse Zungen.

Wie immer wissen wir nicht, ob wir diese ominöse Relevanzhöhe überschritten haben, aber sei’s drum, immerhin waren wir uns einig, dass es Spaß gemacht hat.
Hört mal rein. Feedback ist gern gesehen. Ich wünsche viel Spaß bei der siebten Ausgabe von Champagner statt Bier:

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Ich woanders: André testet die neue Grab-App des Leipziger Südfriedhofs

Als ich vor 75 Jahren nach Leipzig zog, da war ich noch total oft dort. Ich wohnte direkt nebenan und wenn man beim abendlichen Spaziergehen nicht auf knutschende Erstipärchen treffen wollte, die sich zuhauf auf den Stufen des Völkerschlachtdenkmals tummeln, dann ging man eben zum Südfriedhof, diesem schönen, riesigen Areal in Sichtweite dieses Nationalismusklotzes, denn das wirkte nachdenklich und geheimnisvoll, also genau so, wie man als verunsicherter Student der Sozialwissenschaften und Philosophie wirken möchte.

Heute, lange Zeit nach Ende meines Studiums, liegt mein letzter Besuch auf dem Südfriedhof schon lange zurück. Heute hänge ich sowieso nur noch vorm Computer ab und versuche, meine Ausflüge nach draußen auf den Einkauf von Bouletten und Instagram zu beschränken.
Wie schön, wenn sich geänderte Leidenschaften dann unversehens wieder neu verbinden. Ja richtig, der Leipziger Südfriedhof hat jetzt eine Grab-App.
Also nicht der Leipziger Südfriedhof allein. Dieser ist nur eingebettet in ein Projekt, das es auf großartige Art und Weise schafft, die Interessen von Leipzigs PlattenbaubewohnerInnen und modernste Technik zusammenzuführen.

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A Week in Pictures 46/2014

Wenn sich der Heizungsablesemann ankündigt, dann war’s das endgültig mit dem Sommer. Mittlerweile habe auch ich den Kampf gegen die Heizung verloren und suche verzweifelt meinen zweiten Handschuh, denn mit nur einem traue ich mich nicht vor die Tür.
À propos: Ich war draußen. Auf dem tollen Leipziger Südfriedhof genau gesagt und habe dort diese lustige neue Grab-App getestet. Ja richtig, es gibt eine App für Friedhofsgräber. Die Zukunft ist eben nicht immer das, was man direkt sinnvoll nennen würde. Wie lustig mein Ausflug aber trotzdem war, das habe ich bei Weltnest mal aufgeschrieben. (Ja, die Seite ist grad down, aber fragen Sie mich nicht, wieso dem so ist.)

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