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A Week in Pictures 16/2017

Ich glaube, zum arabischen Friseur zu gehen, ohne des Arabischen mächtig zu sein, ist so ein bisschen wie Russisch Roulette. Die Chancen sind etwa 7 zu 1 und wenn’s schlecht läuft, dann hat man echt ein Problem. Und Russisch hatte ich zwar in der Schule (Abschlussnote 1, danke an meine beiden kasachischen Karate-Freunde, die mir immer so freundlich die Aufsätze vorgeschrieben haben!), könnte ich jetzt aber auch bloß nicht. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich will hier gar keine „Die machen da eh, was sie wollen!“-These aufstellen, um Himmels Willen. Ich geh ja sogar sehr gern dorthin, denn das Programm, das man dort bekommt, ist weitaus cooler als bei den anderen Friseuren (so richtig mit Rasiermesser, diesen lustigen Bindfänden, die dann aber doch voll weh tun und manchmal auch ein bisschen Feuer). Aber ja, geht halt manchmal auch schief. Im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht sollte ich irgendwann doch mal lernen, was man den Friseur*innen so als Guideline gibt, wenn man sich auf den Stuhl setzt. Vielleicht muss man ja auch mehr ins Detail gehen und nicht einfach nur „Naja, so kürzer halt“ sagen. Immerhin habe ich bisher alle erfolgreich davon abhalten können, mir so einen feschen Scheitelstrich zu rasieren. Noch. Und nein, das war jetzt keine 1-Sterne-Rezension. Ich mache jetzt einfach nur mal zwei Monate lang keine Selfies.

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A Week in Pictures 15/2017

Hab ich doch völlig vergessen. Hab ich einfach nicht mitbekommen. Die Zeit rast ja auch so schnell. Man sieht ja links und rechts von sich eigentlich nur noch Schlieren. Es tut mir ja so leid. Aber ich kann’s ja nun nicht ändern. Hab ich doch einfach vergessen, dass mein Blog Geburtstag hatte, na sowas! Elf Jahre! Mehr als 4.000 Tage. Ich glaube, ich habe noch nie irgendetwas länger durchgehalten. Außer vielleicht Atmen und so, aber dass kann man sich ja auch schlecht aussuchen. Wollen Sie ein paar Statistiken? 1.973 veröffentlichte Posts, 1 Entwurf (lol), 2.653 Kommentare und öh, ja, ich glaube, das war’s. Ach so, ja. Das hier lesen meist so 600-800 Leute, was ich ein bisschen gruselig finde. Vor allem, weil ich immer noch zu faul bin, das Zeug wenigstens einmal Korrektur zu lesen. Aber überweisen Sie mir doch einfach jeweils 5 Euro und ich ändere das sofort. Manchmal kommen Leute und geben mir Antworten auf Fragen, die ich hier einfach so, ohne Erwartung, herausbläke und dann bin ich immer total verwirrt und frage mich, woher die das wissen, dass ich mich das frage. Vielleicht ist das auch ganz gut, dass ich beim Schreiben an eigentlich gar nichts denke. Wobei das jetzt auch wieder komisch klingt. Ich denke relativ wenig, das merken Sie ja am Inhalt, aber natürlich nicht nichts. Sie wissen, was ich meine. Naja, danke fürs Mitlesen jedenfalls.

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A Week in Pictures 14/2017

Endlich mal etwas fertig zu kriegen, ist eine Wohltat.
Und wenn man, wie ich, dazu veranlagt ist, bei Dingen, die einem wichtig sind, einfach unendlich lang herumbasteln zu können, hilft eine Deadline manchmal einfach am allerbesten. Dann ist es weg und man kann mit dem Nächsten weitermachen. Alle wird das Zu-tun-Haben ja trotzdem nicht. Aber es funktioniert halt nicht wie mit den Büchern. Bei Büchern lese ich meist zehn gleichzeitig und finde es furchtbar, denn lieber würde ich schön eins nach dem anderen lesen, aber es geht halt nicht. Beim Schreiben ist es genau andersherum. Da würde ich gern mal ein bisschen hier und ein bisschen da machen, aber da muss ich eben voll und ganz bei ausschließlich einer Sache sein. Genau deshalb bin ich auch immer so zögerlich, wenn dann plötzlich viele Dinge gleichzeitig kommen. Denn die müssen dann halt priorisiert und nacheinander erledigt werden. Es ist kompliziert, wie Sie sehen, aber es funktioniert.

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A Week in Pictures 13/2017

Ist das der Frühling? Ich hoffe doch nicht! Das würde meine ganze Theorie, dass es erst dann richtig Frühling ist, wenn ich Geburtstag habe, vollkommen zunichte machen. Insofern ist es vermutlich das erste Mal, aber ich hoffe, dass es in den kommenden Wochen noch einmal kalt wird. Sorry dafür, aber ich muss einfach Recht behalten. Ende April darf es dann aber ruhig dauerhaft warm bleiben. Außerdem muss ich mir ja noch ausdenken, was ich zum Geburtstag haben möchte und bei gutem Wetter arbeitet mein Kopf nunmal schlechter und meine sehnlichsten Wünsche (Faultier, Waschbär, Tapir, Weltherrschaft) erfüllt mir ja niemand. Fest steht, dass ich bis dato seit Dezember noch nicht wieder Fahrrad gefahren bin, was ziemlich doof ist, aber wir warten mal noch lieber ab, bis Onkel Doc grünes Licht gibt, beziehungsweise so gelbgrünes, denn so richtig grün wird es ja vermutlich nicht mehr. Mist, jetzt habe ich Lust, Hallo Onkel Doc! zu gucken. Ich weiß gar nicht, warum ich die Serie so mochte, vielleicht nur deshalb, weil ich sie einmal schaute, als sich meine Cousine für eine Party fertig machte, während der kleine Antreh auf ihrem Bett lag und mit all ihren Filzstiften übereinander malte, sodass sie unbrauchbar wurden. Bis heute bin ich sehr dankbar für diese Erfahrung, denn erstens habe ich früher einfach extrem gern gezeichnet und gemalt und zweitens habe ich ihren Look bis heute als großartiges Beispiel für jedwede 80er-Party im Gedächtnis behalten. Und wenn ich dann schon alte Serien gucke, dann muss ich eigentlich auch gleich wieder Der Prinz aus Zamunda gucken, weil dort tragen sie auch alle diese fetzigen 80er-Klamotten und als ich de Film am Wochenende gucken wollte, kam irgendetwas dazwischen. Außerdem ist es der vermutlich einzige Film, bei dem der deutsche Titel der bessere gegenüber dem Original (Coming to America, wäh!) ist. Und dann muss ich natürlich auch wieder Der Pianist gucken, wobei dieser Zusammenhang jetzt ein bisschen schwierig wirkt, aber es gibt auch eigentlich keinen, außer jenen, dass der Film halt gut ist und in meinem Kopf ein Affe wohnt, der schon seit meiner Pubertät vollkommen verrückt geworden ist und seine ganz eigene Schiene fährt. Zum Beispiel sorgt er ständig dafür, dass ich mich an Dinge erinnere, die ich gar nicht brauche, zum Beispiel, dass man Tomaten niemals neben Brokkoli pflanzen sollte, was für mich total sinnlos ist, denn ich würde nie im Leben auf die gruselige Idee kommen, a) etwas zu pflanzen und wenn doch, dann schon gar nicht b) gruseligen Brokkoli (Blumenkohl, Leute, Blumenkohl!) oder c) garstige Tomaten. Und wahrscheinlich habe ich allein für diese Information schon wieder irgendetwas total Wichtiges vergessen, Kurvendiskussion oder solches Zeug, aber naja, ich kann es nicht ändern.

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Best of Twitter März 2017 #ff

Das war also der März.
Es folgt eine Auswahl der schönsten Tweets der vergangenen Monats.

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