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Unser Podcast “Champagner statt Bier”: Teil 8 mit Eierlikör und Reden über RB Leipzig

Lange ist es her, doch jetzt ist es endlich wieder soweit: Eine neue Folge unseres (noch nicht) preisgekönten Podcasts “Champagner statt Bier” ist da! Diesmal geht es vor allem über die Überbrückung der Winterpause, ganz viel Nicht-Fußball und eventuell auch ein wenig Rasenballsport.
Leider konnte ich nicht ganz bis zum Ende bleiben, aber die ersten anderthalb Stunden (ja, sie stutzen zurecht) waren bereits sehr amüsant.
Mit dabei waren wie immer der rotebrauseblogger höchstpersönlich sowie (auch fast immer) der wunderbare Dirk Hofmeister.

Wie immer wissen wir nicht, ob wir diese ominöse Relevanzhöhe überschritten haben, aber sei’s drum, immerhin waren wir uns einig, dass es Spaß gemacht hat.
Hört mal rein. Feedback ist gern gesehen. Ich wünsche viel Spaß bei der siebten Ausgabe von Champagner statt Bier:

I can't go on, I'll go on. (Weiterlesen…)

Unbenannt
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Ich woanders: Alle Welt zieht nach Leipzig, aber bei den Waschbären ist jetzt Schluss!

Als ich vor 75 Jahren nach Leipzig zog, da ahnte ich noch nicht, was einmal auf die Stadt zukommen würde. Alles war sauber, Reudnitz wurde täglich ab Sonnenuntergang zur No-Go-Area und überhaupt war alles noch so angenehm luftig.

Heute ist natürlich alles anders. Von überall her strömen die Menschen an die Pleiße, um noch die letzten Fitzelchen Hype abzugreifen.
Viel wurde seither diskutiert über die Zuzügler. Über die Berliner, die Schwaben und die als Berliner getarnten Schwaben. Manche sagten, die Gentrifizierung sei schuld. Manche sprühten überall ironisch „Schwaben zurück nach Berlin“ an die Wände. Und manche marschieren seit kurzem durch die Stadt, weil sie am liebsten wieder ganz allein wären.

Dabei ist die nächste Invasion schon in vollem Gange. Von Legida unbemerkt kommen sie in Scharen in die Stadt. Sie zahlen keine Miete und leben doch unter uns. Sie gehen nicht arbeiten, aber wollen trotzdem an unser Essen. Sie sehen anders aus und sind deshalb schon mal suspekt. Ja, sie lesen richtig: Die Waschbären kommen!

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A Week in Pictures 04/2015

Es könnte alles so friedlich sein. Wie in jedem Januar könnten wir alle ganz ruhig in unseren geheizten Wohnungen sitzen und uns wie gewöhnliches darüber beschweren, dass es draußen so kalt ist, dass fast nie die Sonne scheint und dass die Erdbeeren so verdammt teuer sind. Aber nein, echte Probleme müssen dazwischen kommen und alles zerstören. Wussten Sie, dass der Dönerladen bei mir um die Ecke am Samstag geschlossen hat? Am Samstag?! Oder dass jetzt wöchentliche Verwirrte durch Leipzig (das da oben ist übrigens Hannover) marschieren, weil sie glauben, damit irgendeinem “Volkswillen” Ausdruck zu verleihen? Man hat es dieser Tage wirklich nicht leicht als denkender Mensch. Hier muss man sich gegen Nazis wehren, dort gegen Gentrifizierung, hier gegen Dumpinglöhne und dann kommen auch noch die Waschbären hierher. Waschbären, ganz recht. Bei Weltnest habe ich dazu mal etwas aufgeschrieben.

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Ich woanders: Leipzig-Region – Das Ende der Leipziger Freiheit

Als ich vor 75 Jahren nach Leipzig zog, da hatte ich keine Ahnung, wieso auf dem Dach des Hochhauses am Brühl ganz groß „Leipziger Freiheit“ stand. Erst vermutete ich einen makaberen Witz, dann erfuhr ich, dass dies der Titel der großen Werbekampagne der Stadt war, mit der man seit 2002 versuchte, alle Welt davon zu überzeugen, dass Leipzig der absolute Oberhammer sei. Ob es nun der Verdienst der schwammigen Kampagne oder doch mein Zuzug war, ist unter StadtforscherInnen umstritten, doch niemand wird bestreiten können, dass sich der Ruf der Stadt bis heute unendlich verbessert hat.

Jetzt, zwölf Jahre nach „Leipziger Freiheit“ hat die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, kurz LTM, am letzten Donnerstag ihren neusten Coup präsentiert. Dabei wollte man sich nicht mehr vorwerfen lassen, einen Claim zu bedienen, der so ziemlich alles oder nichts bedeuteten kann und entschied sich deshalb gleich gänzlich für das Nichts.
„Leipzig Region“ ist also die neue Dachmarke, mit der das Burgenland (Der Harz oder was?), das Heideland (Wo ist das eigentlich?), das Leipziger Neuseenland und die Stadt Leipzig gemeinsam Menschen begeistern wollen. Und, was soll ich sagen? Vielleicht hätte man mit der Gestaltung des Logos nicht erst Mittwochnachmittag anfangen sollen?!

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A Week in Pictures 03/2015

Das bin ich, wie ich böse gucke. Untertitel: Genug fotografiert, jetzt gibt’s Kloppe! Warum gucke ich böse? Nun, zum Beispiel, weil die Leipziger Besorgten-Demonstration ihren Rundgang von Montag auf Mittwoch verschoben hat. Leser der Lügenpresse könnten vermutet, dass es etwas damit zu tun hat, dass man den Besorgten aus Dresden die Möglichkeit bieten will, einen Abstecher nach Westsachsen zu machen. Noch dazu, wo ihr Montagsaufmarsch nun abgesagt wurde. Vielleicht gucke ich aber auch böse, weil Leipzig einen neuen Werbeslogan namens “Leipzig Region” hat. Der ist sogar noch nichtssagender aus “Leipziger Freiheit”, Gratulation. Wie kommt man auf so etwas? Und wie schafft man es, immer ein noch hässlicheres Logo zu basteln? Bei Weltnest habe ich dazu mal etwas aufgeschrieben.

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