„Comedy mit Karsten“ Staffel 3, Aufzeichnung im Neuen Schauspiel Leipzig, 18./19.4.2016, Christian Meyer, Julius Fischer, "Karsten" Stefan Linke
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Hellau! Heute startet die neue Staffel „Comedy mit Karsten“! Hurra!

Ah, es ist wieder soweit!
Lange haben wir gebastelt, gedreht und geschnitten und jetzt ist sie endlich fertig: Die 3. Staffel Comedy mit Karsten läuft ab heute im Fernsehen! Yeay! Und ich habe die Sendungen geschrieben! Doppel-Yeay! Und sie sind tatsächlich ganz gut geworden. Dreifach-Yeay!
Zu sehen gibt’s die Sendungen immer mittwochs um 23:35 Uhr im MDR, vorab irgendwo in den Untiefen der MDR-Mediathek oder ganz normal auf Youtube.

Ein kleiner Vorgeschmack auf Folge 1:

Hier alle Sendetermine und Gäste im Überblick:

Mittwoch, 25. Mai 2016
Mit: Patrick Salmen, Jochen Falk und Philipp Simon

Mittwoch, 01. Juni 2016
Mit: Uta Köbernick, Friedemann Weise und Mundstuhl

Mittwoch, 08. Juni 2016
Mit: HG Butzko, Liza Kos und Helge und das Udo

Mittwoch, 15. Juni 2016
Mit: C Heiland, Felix Lobrecht und Zärtlichkeiten mit Freunden

Sommerpause!

„Comedy mit Karsten“ Staffel 3, Aufzeichnung im Neuen Schauspiel Leipzig, 18./19.4.2016, Christian Meyer, Julius Fischer, "Karsten" Stefan Linke

07. September 2016
Mit: Knacki Deuser, Tilman Birr, Christine Prayon

14. September 2016
Mit: Hannes Ringlstetter, Leonie Warnke, Moritz Neumeier

21. September 2016
Mit: Lars Ruppel, Claudius Bruns, Alain Frei, Lutz van der Horst

28. September 2016
Mit: Marco Tschirpke, Horst Evers, Vincent Pfäfflin

Und so sieht das am Set aus:

Fotos von Enrico Meyer

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A Week in Pictures 20/2016

Uff, what a week. Und noch immer nicht ganz durch mit all der Hektik. Ich glaube, ich habe noch immer keine zweistellige Anzahl an Nächten in meiner neuen Wohnung verbracht, aber wenn es nach mir ginge, dürfte es ruhig langsam mal so weit sein. Wer hat sich nur solch einen Terminplan ausgedacht? Hat die Sekretärin wahrscheinlich wieder einen Anfall von Muss-überall-Zusagen bekommen. Nur, dass es keine Sekretärin gibt. Bei Bei Aus heiterem Himmel heißt der Sekretär von Erfolgsanwältin Julia Janowski übrigens Dieter. Das fände ich gut. Einen Sekretär namens Dieter zu haben. So langsam brauche ich auch mal wieder einen Tag, an dem ich nicht irgendwo hin oder irgendetwas erledigen muss, sondern einfach mal sitzen bleiben und ein bisschen was vorbereiten kann. Und schreiben! Ganz viel schreiben, das wäre gut. Das könnte Dieter mal klarmachen. Oder wenigstens mal richtig plotten.. Ich habe ja noch immer nicht die ganze vierte Staffel Aus heiterem Himmel sehen können. Wer weiß, was Dieter noch alles erlebt? Und das, obwohl nächste Woche schon die fünfte Staffel kommt. Oder Zelda spielen, auch noch nicht geschafft. Eine Waschmaschine kaufen. Oder mal die eine Gitarre zum Gitarrenmann bringen. Es ist ein Kreuz. Aber wir wollen nicht meckern. Andere Leute haben so viel Zeit, dass sie glauben, die Flüchtlinge würden ihnen Geld wegnehmen, das anderenfalls sie bekämen. Und dann haben sie sogar noch mehr Zeit und machen bei LEGIDA und solchem Quatsch mit. Wählen AfD und versuchen, den eh schon holprig fahrenden Karren auch noch gegen die Wand zu fahren. Letztens habe ich überlegt, wie man eigentlich mit Leuten diskutieren sollte, die nicht darauf aus sind, sich wenigstens eventuell überzeugen zu lassen. Quasi politische Heckler. Und dann ist mir eingefallen, wie Louis CK das macht. Das ist zwar sehr unterhaltsam, hilft aber, glaube ich, recht wenig.
Das da oben sind übrigens die Elbwiesen. Ich mag es, wenn sie frisch gemäht sind, auch wenn ich nicht weiß, wer das ab und an mal macht. Wenn ich mal reich bin, dann kaufe ich sie auf und verbiete es auf alle Ewigkeit, irgendetwas daran zu verändern. Na gut, Mähen ist okay. Vielleicht werde ich das dann so Forrest-Gump-mäßig auch einfach selbst machen, mit einem kleinen roten Rasenmähertraktor, nachdem ich mal wieder quer durch Deutschland gejoggt bin.

I can't go on, I'll go on. (Weiterlesen…)

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A Week in Pictures 19/2016

Schon wieder Wald. Ich bin schon ein echter Naturbursche geworden, auch wenn das nur heißt, dass ich des Öfteren mit dem Auto an Wiesen und Bäumen vorbeifahre. Ein aufregendes Leben. Quasi wie der Waldmann bei Finsterworld, der mit dem Raben. So sehr ich die Bilder vom abgeschiedenen Leben in einer einsamen Hütte irgendwo am Meer mag, umso mehr weiß ich mittlerweile, dass das absolut nichts für mich wäre. Spätestens nach drei Tagen würde ich unruhig werden, weil das nächste Dorf achtzig Kilometer entfernt ist und dort jeder jeden kennt, sodass man im einzigen Buchladen des Ortes nicht mal in Ruhe durch die Vampirliteratur blättern kann, ohne es dass in der einzigen Taverne im Umkreis von vierhundert Kilometern nicht direkt Stammtischthema wäre. Nee, nee, das wäre nichts. Da hilft auch kein Internetanschluss. Ich brauche Beton und hohe Häuser. Was irgendwie so klingt, als sollte ich am besten auf der Berliner Stadtautobahn wohnen, aber nein. In der Nähe davon reicht aus. Die Hauptsache ist, dass eine Stadt mehr als eine Postleitzahl hat. Und einen Bahnhofskiosk, in dem man wirklich ALLES kriegt. Dazu noch eine unüberschaubare Anzahl an gastronomischen Betrieben, mindestens eine Straßen-, lieber noch eine S-Bahn und am besten noch irgendetwas, das sie auch bundesweit wenigstens ein bisschen auf den Schirm hebt, sodass man, wenn man sagt, wo man wohnt, nicht immer nur mit großen Augen angeschaut wird und dann so etwas sagen muss wie „Ja, das liegt viertausend Kilometer südöstlich von Berlin“, woraufhin dann alle sagen „Aaaah, Berlin, eine tolle Stadt!“. Und ich glaube, ich weiß sogar, woran das liegt. Als ich letztens wieder eine (okay, drei) Folge(n) Aus heiterem Himmel geguckt habe, wurde mir nämlich klar, dass ich spätestens seit Berlin, Berlin sowie der Tatsache, dass ich damals dank Kadertraining ziemlich oft in der Hauptstadt war, keinen anderen Wunschwohnort mehr hatte als jenen, in dem irgendwie alles voller Graffiti war, es irgendwie immer sonnig, aber trotzdem alle Menschen so herrlich angepisst waren und man den ganzen Tag über nicht viel mehr zu tun hatte, als spät in einem riesigen, sonnendurchfluteten Zimmer aufzuwachen, ein bisschen im Comicbuchladen zu arbeiten und dann ab und zu zur Kunstuni zu gehen. Ja, ich wollte früher unbedingt mal Kunst studieren. Dann jedoch zerstampfte die Gesellschaft meine Ambition sowie Lebensfreude durch Sätze wie „Was willst’n damit mal arbeiten?“ und ich wurde aus Rache erfolgreicher Schriftsteller. Witzig.

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A Week in Pictures 18/2016

Ich muss dieser Tage so viel mit dem Auto herumgurken, dass ich mir fast vorkomme wie Tom Astor, der nur noch Truckfahrerlieder singt oder wie Michael Fischer-Art, der über nichts Anderes mehr redet als über Blitzer und wo man möglichst schnell fahren kann, furchtbar. Aber ist ja bald vorbei, zum Glück. Vielleicht kann ich dann auch einfach mal ein paar Tage am Stück irgendwo sein. Das wäre schön.
Das Gute aber ist, dass gerade der Raps blüht. Und wenn man Auto fährt, dann fährt man desöfteren auch mal durch Rapsfelder oder an Rapsfeldern vorbei. Ich mag Raps. Keine Ahnung, wieso. Vielleicht, weil er nur so kurz blüht und für diesen kurzen Zeitraum ganze Flächen plötzlich lebendig aussehen, ehe sie bald für den Rest des Jahres wieder stinknormal und langweilig bleiben müssen. Innerlich bin ich sowieso schon seit langer Zeit der Rente derart nah, dass ich praktisch schon zum Frühlingsende schlechte Laune bekomme, weil es dann mit dem Jahr nur noch bergab geht und praktisch eh schon Winter ist. So richtig fetzt es eigentlich nur, wenn alles blüht. Und irgendwie sollte es mich vielleicht beunruhigen, wie viele Gedanken ich mir mittlerweile über das Wetter mache.

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Auf Basis solcherlei Fotos behauptet meine Oma bis heute, ich wäre nicht mit 17 geboren und hätte schon immer ausschließlich schwarze Klamotten getragen. Ich halte das zwar nach wie vor für ein Gerücht, aber der Typ da auf dem Bild sieht mir doch recht ähnlich. Auch, wenn er sehr weird konturierte Augenbrauen hat und seine Ohren viel zu groß für seinen KOpf zu sein scheinen. Aber den Pullover hatte ich bis letztes Jahr auch noch. Er war schätzungsweise 14 Jahre alt und noch immer extrem cool. Außerdem passte er wie angegossen, weil ich ihn aus Hip-Hop-Gründen damals seeeehr groß gekauft hatte. Auf dem Rücken war übrigens ein großes Bild von einem coolen Skater. Also genau so etwas, für das man von allen echten Hip Hoppern ausgelacht werden sollte. Aber wir hatten ja nüscht. Immerhin: Ich kannte Taktloss schon, da musste man für eine echte Baggy-Hose noch bis nach Berlin fahren. Oder sie bei irgendwelchen Katalogmagazinen bestellen, die von irgendwelchen anderen Hip-Hop-Kindern aus ihren Kinderzimmern heraus betrieben wurden, ehe sie zu den freshen Superkonzernen mutierten, bei denen die ganzen Indie-BOys und Indie-Girls heute ihr Werbetexterpraktikum machen. Mist, jetzt werde ich sogar scon nostalgisch. Es geht abwärts. Immerhin verkläre ich noch nicht die Vergangenheit. Denn cool war das nämlich überhaupt nicht. Aber hey, wir sind hier in Deutschland, hier gibt es keinen Humor.

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Katze hasst Wasser, aber Katze liebt Dreck. #catsofinstagram #cats #cat #catstagram

Ein von André Herrmann / LE (@nnamrreherdna) gepostetes Video am


Und das ist mein neuer Beruf. Ich bin Vollzeit-Katzensitter. Das heißt, ich öffne und schließe zirka 80mal täglich die Terrassentür, öffne nebenbei mehrere Futterschalen und produziere darüber hinaus unendlich viel Catcontent, damit ich bei Instagram endlich übelst bekannt werde. Es funktioniert so mittel. Vielleicht, weil es eine Arbeit ist, die jeden Menschen, der nicht freiwillig die AfD wählen würde, geistig so sehr unterfordert, das man quasi dabei zusehen kann, wie man geistig degeneriert und irgendwann fast schon glaubt, der Mars könnte tatsächlich während des 2. Weltkriegs von den Nazis besiedelt worden sein. Oder das die neue Regional Economy-Klasse der Lufthansa, in der alles aussieht, wie in einem bayrischen Wirtshaus, nicht kompletter Blödsinn ist. Wer sich so einen Blödsinn ausdenkt, der denkt auch, das AfD-Grundsatzprogramm wäre von irgendeinem höheren Wert als dem Gewicht des Papiers auf dem Boden eines Mülleimers. Man man man, wie mich dieser Heimatquatsch aufregt. Es stimmt anscheinend wirklich: Wer nichts an sich selbst hat, auf das er/sie stolz sein könnte, der/die ist eben stolz darauf, wo er/sie zufälligerweise herkommt. Ja, ja, ich weiß. Ich bin nur ein verbitterter Deutscher, dem die Heimatliebe durch zu viel anti-nazi-fokussierten, gender- und gleichberechtigungsverseuchten Geschichtsunterricht aus dem Kopf gewaschen wurde.

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Und dann war’s endlich soweit. Alf hat die Daumen gedrückt und schon spielt RB Leipzig in der 1. Bundesliga. Bam! Da wird die Fußball-AfD aber ein paar große Tränen vergossen haben. Vor allem, weil das Stadion tatsächlich voll, die Stimmung super und das Ergebnis passend war. Herrlich. So richtig verarbeitet habe ich es vermutlich erst, wenn die ersten Spieltage terminiert werden und dann tatsächlich die großen Vereine nach Leipzig gondeln müssen, aber die Stadt freuts schonmal. Messe-Hochhaus in rot-weiß, der Hauptbahnhof in Rot-Blau und der Uniriese sogar mit Logo und allem Drumundran. Jetzt müsste man ein Hotel besitzen. Oder ein Restaurant in Stadion- und Hotelnähe. Aber das wäre viel zu stressig. Ich will ja so gut wie nie ausführen, sondern immer nur Ideen geben und Planen. Ein Ein-Mann-Thinktank sozusagen. Warum bezahlt mich dafür eigentlich niemand? Egal: Endlich nicht mehr 2. Liga. Endlich im richtigen Fokus. Ich bin gespannt, wie lang es jetzt dauert, ehe RB international spielen wird. Vielleicht ist kommende Saison ja schon ein einstelliger Tabellenplatz drin. Aber damit bin ich ein wenig vorsichtig. Trotzdem glaube ich, dass bis 2020 definitiv mindestens ein EL-Platz angepeilt sein wird. Ich persönlich würde die EL ja lieber gern gleich überspringen (nicht, weil ich RB unbedingt sofort in der CL sehen muss, sondern weil die EL einfach die langweiligste Liga der Welt ist), aber wir werden sehen. Mitunter kann man in der EL ja dann doch mal so Kaliber wie ManU oder so treffen.
Viel spannender finde ich da gerade die Frage, wie das mit den Übertragungsrechten in Zukunft aussehen wird. Das SKy-Monopol scheint ja gerade tüchtig zu wackeln. Es wäre schon hart nervig, wenn das in Zukunft wie bei den TV-Serien wird und man acht Abos abschließen muss, um überhaupt noch alles sehen zu können, was man sehen will. Mal abwarten.

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Hier haben wir die ganze Nacht lang Computer gespielt. Ich bin zwar mittlerweile total schlecht in Quake 3, aber für Leute, die es so gut wie nie gespielt haben, reicht es zum Glück noch.


Hach, ich komme fast gar nicht dazu, die neusten Folgen zu gucken. Es ist ein Trauerspiel. Hoffentlich bald!

Was fehlt:

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A Week in Pictures 17/2016

Nun ist es also soweit. Bye Bye, Bruxelles und hello again, Leipzig. Wenn man eben keine kostspieligen Hobbies und sowie kaum Geld ausgibt, weil Materielles eh nicht so geil ist, dann investiert man sein Vermögen eben am besten in Umzüge. Die kosten unendlich viel Geld und gleichzeitig merkt man aber überhaupt nicht, wohin das ganze Geld jetzt eigentlich verschwunden ist. Stattdessen ist schlicht und ergreifend plötzlich haufenweise weg. Aber wenn das alles, was die ganze Umzieherei bewirkt hat, auch wirklich eintritt, dann wird die nächste Zeit ziemlich krass. Und dann ist es den ganzen Aufwand auch wert gewesen. Auch, wenn ich gern zu mehr als einem Erasmus mit Möbelmitbringen geblieben wäre. Was soll’s.

I can't go on, I'll go on. (Weiterlesen…)