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A Week in Pictures 30/2015

Vier Wochen in Brüssel. Alles ist gut. Okay, gerade regnet es fast ununterbrochen seit sechs Tagen. Und immer dann, wenn es kurz mal nicht regnet, stelle ich die Wäsche auf die Terrasse, nur damit es nach fünf Minuten wieder anfängt zu regnen, ich es nicht sofort bemerke und anschließend wieder alles nass ist. Vielleicht werde ich also nie wieder trockene Wäsche haben, aber darüber hinaus ist alles okay.
Wenn es gerade mal nicht regnet, dann sieht es übrigens so aus, wie auf obigem Bild. Zumindest, wenn man direkt vor dem 5-Euro-Pizzaladen sitzt. Nicht, dass es hier unglaublich teuer ist, aber 5-Euro-Pizza ist schon echt billig. Damit man mal eine ungefähre Vorstellung davon hat, worauf man sich hier preislich einstellen muss, habe ich mal etwas dazu aufgeschrieben.

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Juhu! Meine Hörbuch-CD ist da!

Hurra! Hurra! Endlich ist es da! Wie von so vielen gewünscht gibt es nun endlich mein Hörbuch auch in physischer Form, soll heißen auf CD.

Hier eine Liste der besten Features:

  • 485 (von mir höchstselbst eingelesene) Minuten
  • man hört so oft „Aldr!“, dass man es danach unweigerlich selbst dauernd sagt, Aldr!
  • eine CD-Hülle (für CDs)
  • Folie, mit der man später noch ein Schnitzel einpacken kann
  • acht Ecken zur Abwehr von Feinden

Und weil wir cool sind, haben wir auch gleich ein wenig die Preise angepasst. Der Hörbuch-Download kostet ab jetzt 14,99 Euro, die Hörbuch-CD 15,99 Euro.

Ich empfehle das Bestellen im unterstützenswerten Buchladen bei Ihnen um die Ecke. Alternativ gibt’s das gute Stück hier direkt beim Verlag sowie dort unten im bösen Internet:

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Brussels be like: Teuer oder nicht?

Ich weiß nicht warum, aber unter Deutschen hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Brüssel unendlich teuer sei. Vermutlich, weil man sich dank der EU irgendwie an Frankfurt erinnert fühlt, wo es jetzt nicht gerade günstig ist.
Es stimmt, Brüssel ist mitunter etwas preisintensiver, aber nicht überall. Aber wenn man es richtig anstellt, kommt man auch in der belgischen Hauptstadt über die Runden, ohne gleich Millionär sein zu müssen.
Eigentlich bin ich kein Freund von solchen Vergleichen, denn wenn man irgendwo leben möchte, dann muss man sich sowieso damit abfinden, wie es dort ist. Ich könnte mich tausendmal darüber aufregen, dass eine Tiefkühlpizza 4 Euro kostet, oder es einfach lassen und nicht so oft Tiefkühlpizza essen.
Da ich aber trotzdem immer wieder darauf angesprochen werde, hier ein ganz kurzer Überblick:

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A Week in Pictures 29/2015

Saint-Gilles bei Nacht und Woche 3 in Brüssel vorbei. Man glaubt es ja nicht, aber aus unerfindlichen Gründen (wahrscheinlich ist es einfach jener, das man die Uhr hier eigentlich eine Stunde zurück stellen müsste, man es aber irgendwie nicht macht) ist es hier immer viel länger hell als in Leipzig. Gestern hatte ich mein allerallererstes Tandem, aber dazu später vielleicht einmal mehr. Eins steht fest: Ich verstehe ca. 800mal besser Französisch, als dass ich es selbst sprechen kann. Die Leute sagen, das wäre normal (das heißt, wenn ich sie richtig verstanden habe), aber ich glaube ihnen nicht. Aber nein, das wird schon. Viel wichtiger: Ich habe die belgische Bürokratie bezwungen und bin nun vollständig registriert, angemeldet und versichert! Das bringt schon mal tiefsten Respekt, selbst den der BelgierInnen.
Was jetzt noch auf dem Plan steht: Nationalfeiertag! Was für ein Quatsch, aber angucken muss ich es mir mindestens einmal trotzdem. Und dann natürlich auch mit vollem Programm: Dem König winken (ich dachte zuerst, es gäbe auch in diesem Jahr wieder einen neuen, aber dann erklärte man mir, dass ich die Seite vom Vorjahr las), die Militärparade angucken und dann wieder dem König winken, nur woanders. Ich bin gespannt.

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Brussels be like: Les marchés et la cuisine

Keine Ahnung warum, aber in Brüssel gibt es haufenweise Märkte. Dabei reicht die Auswahl von täglich stattfindenden Floh-, Kunst- und Fahrrad- bis hin zu wöchentlichen Lebensmittelmärkten.

Auf dem Place du Jeu de Balle im Süden der Innenstadt beispielsweise bekommt man täglich von 7 bis 15 Uhr allen möglichen gebrauchten Krempel, den man sich vorstellen kann. Leider ist davon das meisten tatsächlich nur Krempel, allerdings mag das natürlich auch von Tag zu Tag variieren.

Richtig krass hingegen ist der allsonntägliche Lebensmittelmarkt rund um den Gare du Midi. Ich habe noch nie so viele Obst- und Gemüsestände auf einem Haufen gesehen. Und noch dazu so viele Menschen, für die der Markt ganz offensichtlich ein fester Anlaufpunkt in der Woche ist.
Das Tolle am Midi-Markt ist aber, dass man nie von den VerkäuferInnen genervt wird, wie man es aus Deutschland kennt, wo dieses ständige Anlabern („Na Mutti, drei Kilo Kirschen mit off’n Weg?“) irgendwie im Laufe der Zeit zu einer bizarren Tradition avanciert ist.

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