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A Week in Pictures 24/2018

Es ist soweit. Wenn Sie das hier lesen, habe ich exakt noch eine Verpflichtung, ehe ich eine ganze ganze Weile lang absolut nichts habe. Das ist der Moment, nach dem ich mich seit Januar sehne, als ich wusste „Uiuiui, da gibt es jetzt vier Sendungen zu schreiben, dazu noch das Buch und und und“ und nebenbei dachte „Das ist ganz schön viel.“ Umso mehr freue ich mich, dass ich zwischenzeitlich nicht gestorben oder verrückt geworden bin, sondern es alles halbwegs okay überstanden habe. Ich weiß, dass es mich in zwei Wochen nerven wird, nichts zu tun zu haben bzw. sogleich der Gedanke auftaucht, was ich denn jetzt demnächst machen soll, aber bis jetzt ist es erst einmal perfekt. Ich will ja gar nichts machen, außer wegfliegen oder wegfahren und ansonsten meine Ruhe haben, um zu lesen oder irgendetwas gucken zu können. Wenn es wirklich eine Sache gibt, auf die ich mich freue, dann ist es vielleicht wirklich, zu lesen. Ich muss mal Knausgard lesen. Und Rückkehr nach Reims. Tyll will ich lesen. Und irgendwas Dickes, sehr Gutes. Ich bin für Tipps offen! Her damit!

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A Week in Pictures 23/2018

Geht es eigentlich nur mir so oder wundert sich sonst noch jemand, was das wohl ist, was spät abends oder nachts draußen manchmal so laut knallt? So als ob in irgendeinem Lager etwas extrem Schweres umgefallen wäre. Oder irgendwas von einem Kran heruntergekracht wäre. Ist das tatsächlich irgendwas Industrielles oder was ist da los? Vielleicht sind das ja auch irgendwelche Überschalljäger, die just in dem Moment, wenn sie hier überm Viertel sind, die Schallmauer durchbrechen? Das soll jetzt hier eine Chemtrail-Verschwörungsfrage sein, es interessiert mich einfach. Ist mir auch egal, was es ist, schlimmer wäre eigentlich nur, wenn ich der Einzige wäre, der es hören würde. Denn dann wäre ich wohl oder übel endgültig verrückt geworden.

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A Week in Pictures 22/2018

„André ist ein selbstbewusster Schüler.“ – Das steht in meinem allerersten Zeugnis und ist natürlich nur eine nette Form für „André nervt übelst.“
Letztens habe ich meine ganzen wiedergefunden und wow, ich hatte immer gedacht, ich wäre erst ab der zehnten oder elften Klasse in den Totalverweigerungsmodus gewechselt, aber anscheinend war ich schon immer kacke gewesen. Wobei ich natürlich argumentieren würde: Mir war einfach langweilig. Beziehungsweise war ich ja eigentlich gar kein schlechter Schüler. Ich habe eben nur den Weg des geringsten Widerstands gewählt und immer nur so viel gemacht, damit alle beteiligten Parteien gerade so zufrieden waren. Wer würde denn ernsthaft behaupten können, 2,2 wäre ein schlechtes Abi? Eben! Nix hier von wegen, das hätte ja auch besser sein können. Nope. Sollte es gar nicht.
Ich würde sogar behaupten, dass ich ursprünglich mal sehr gern in die Schule gegangen bin. Aber eben leider auch mit völlig falschen Erwartungen. Als wir das erste halbe Jahr Grundschule damit verbringen mususten, zu üben, wie man nicht über Ränder malt, da hatte ich eigentlich schon keinen Bock mehr und schämte mich dafür, ursprünglich sogar gern in die Vorschule gewollt zu haben. Und ich hatte irgendwie erwartet, dass es in der Schule darum geht, Dinge verstehen zu lernen und Fähigkeiten zu entwickeln, Probleme selbstständig und kreativ zu lösen. Aber nein, es ging dann doch darum, wer am besten auswendig lernt. Und jedes Mal, wenn Leute dafür belohnt wurden, dass sie jeden Tag drei Stunden lang mit ihren verrückten Karteikarten Jahreszahlen auswendig lernten, machte ich dafür ein Stück mehr zu.
Nun ja, vergeben und vergessen. Wobei, das wäre gelogen. Aber es ist okay.
Andere Premiumsätze aus meinen Grundschulzeugnissen: „André ist ein intelligenter, ordentlicher und kontaktfreudiger Schüler mit rascher Aufnahmefähigkeit.“ „Er muss jedoch lernen, sein Temperament während des Unterrichts zu zügeln.“ „Er findet nicht immer den richtigen Ton im Umgang mit seinen Mitschülern.“ „Manchmal neigt André durch unruhiges Verhalten dazu, den Unterrichtsablauf zu stören und sich in den Vordergrund zu spielen.“ „Die Hausaufgaben und schriftliche Arbeiten erledigt er selbstständig und sauber, des öfteren aber oberflächlich.“ „Im Hort zeigt er sich lebhaft und wenig ausdauernd beim Spiel.“ – Meine Güte, was für ein schreckliches Kind ich gewesen sein muss.

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Best of Twitter Mai 2018 #ff

Das war er also, der Mai.
Es folgt eine Auswahl der schönsten Tweets des vergangenen Monats.

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A Week in Pictures 21/2018

Dinge, die keinen eigenen Absatz rechtfertigen, aber trotzdem erwähnt sein wollen:

  • Ich war anbaden. Im Mai! Es war sehr kalt, aber in der Verklärtheit meiner Erinnerung war es doch nicht so schlimm. Auf jeden Fall tat es gut.
  • Ich bin nicht prüde, aber ich trage gern Badesachen. Und noch lieber diskutiere ich darüber, dass das kein Widerspruch ist.
  • Manchmal bewundere ich Leute, die sonntags in die Kirche gehen. Nicht, weil sie an Science Fiction glauben, sondern weil sie einen Grund haben, sonntags früh aufzustehen und rauszugehen, wenn nur ganz wenige Leute unterwegs sind und die Stadt so angenehm ruhig ist.
  • Ich würde mein Fahrrad verkaufen, aber nicht damit klarkommen, wenn damit jemand verunglückte.
  • Mir ist Eigentum unangenehm, aber ich brauche dringend ein Haus am See.
  • Das Haus am See muss am besten mitten in der Stadt liegen, weil ich mich sonst schnell abgeschnitten fühle.
  • Ich muss nicht weiter darüber nachdenken, weil ich mir eh kein Haus am See leisten kann.
  • In München kostete ein Quadratmeter eines Hauses im Jahr 2016 6.300 Euro. Mein Haus müsste sehr sehr seeeehr klein sein.
  • Ich glaube, eine der denkbar schlechtesten Arte, aufzuwachsen, ist es, wenn „ostmäßig“ erzogen wird, aber in der BRD aufwächst. Man ist bescheiden, uneigennützig und freundlich, aber das interessiert ja den Kapitalismus nicht.
  • Ja ja, es gibt auch Menschen, die im Bürgerkrieg geboren werden, aber Sie wissen, was ich meine.
  • Ich überlege seit Wochen, ob ich mir ein Buch bestelle, traue mich aber nicht, denn das Buch kostet 1 Cent und die Versandkosten 3 Euro.

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