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A Week in Pictures 26/2015

Enfin Bruxelles! Das war’s dann also erst einmal mit Leipzig. Ein bisschen komme ich mir vor wie Paul Auster in seinem Winterjournal, als er darüber schreibt, wie er das Haus in Brooklyn kauft. Wer weiß, ob das eine besonders clevere Idee war. Vielleicht geht es mir ja bald wie dem Jungen, der ein bisschen zu viel Vertrauen in seine unzerstörbare Handyhülle hatte, vielleicht aber auch nicht. Die Fahrt von Leipzig gen Westen war jedenfalls super. Ich glaube, ich werde doch noch Truckfahrer. Und Brüssel selbst grüßte zur Ankunft mit bestem Wetter, während mein Körper antwortete wie üblich mit Kopfschmerzen, Fieber antwortete. Jetzt stehen hier ziemlich viele Kisten, die ausgepackt werden wollen. Und vielleicht läuft demnächst auch mal das Wasser aus der Küchenspüle ab. Gestern war der Internetmann da und es fühlte sich ein bisschen wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einmal an. Auch der Schreibtisch steht schon. Womöglich werde ich die Kisten also nie mehr auspacken.

Oha

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Wie sagt man so schön? Man soll nicht eher Leipzig verlassen, ehe man den Wu-Tang Clan erlebt hat? Okay, gerade noch mal gut gegangen. Auch wenn das Konzert jetzt eher durchwachsen war. Sound total breiig, vorn etwas besser, aber immer noch nicht wirklich gut. Was vielleicht daran gelegen haben mag, dass das Konzept der Herren aus den USA hauptsächlich daraus bestand, zu acht gleichzeitig in ihre Mikros zu brüllen. Sonstiges großes Manko: Die Abwesenheit des Method Man. Darüber hinaus: Ganz witzig. Hauptsächlich weil sich an diesem Tag vermutlich absolutes jedes Hip-Hop-Kid aus 100 Kilometer Umkreis nach Leipzig bewegte. Und wie hart und cool die alle waren. Mindestens so cool wie die Herren auf der Bühne, die zwischen Vorband und sich selbst erstmal ausschließlich Wu-Tang auflegen lassen und nicht müde werden, regelmäßig zu betonen, dass sie der Wu-Tang Clan und darüber hinaus übelst krass sind. Geht leider nur so halb nach vorne, wenn die großen Zugpferde fehlen.

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Um mich wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen, habe ich direkt für den Tag nach dem Wu-Tang Clan Sperrmüll angemeldet. So richtig schön früh. Und weil mir das immer noch nicht früh genug war, habe ich sogar noch einen Zahnarzttermin davor gelegt. Nur so konnte ich sicher stellen, auch wirklich im absoluten Morgengrauen dazu gezwungen zu sein, haufenweise Bretter nach unten zu bugsieren. War echt schön. Nein, war es nicht. Warum tue ich so etwas immer wieder? Vermutlich, weil ich mich irgendwo ganz tief in mir drin doch die ganze Zeit selbst geißeln will.
Ach, alles könnte so einfach sein, wenn man im Primatenranking ein paar Plätze weiter hinten gelandet wäre und nicht in dieser doofen Pole Position. Man könnte den ganzen Tag auf dem Waschbeckenrand sitzen, während einem die Ohren sauber gemacht werden und anschließend das Fell gekämmt wird. So wie bei diesem coolen Typen hier.

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Dann war ich noch einmal kurz in Berlin bei meiner wunderbaren Lesebühne Fuchs & Söhne. Dazu noch ein Spaziergang vom Ostkreuz bis zum Prenzlauer Berg. Dauert ungefähr zweieinhalb Stunden. Zumindest, wenn man zwischendurch einmal Zickzack durch Kreuzberg läuft, weil man eigentlich nur ein Café sucht, um etwas schreiben zu können, sich aber dann nicht entscheiden kann, welches Café die perfekte Mischung aus Nicht-Hipster, Wlan und In-Ruhe-gelassen-werden ausstrahlt. Wobei, am Ende hätte ich wahrscheinlich eh wieder nur stundenlang bei 9gag herumgeguckt, um z.B. auf wahrheitsgemäße Firmenslogans zu stoßen. Oder diese großartige Handshake-Armada, die ich unbedingt lernen muss.

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Und dann kurz vor Schluss noch ein paar Lasts sammeln. Ein (vorerst) letztes Mal vorm Stoned sitzen und sich wundern, woher die ganzen EngländerInnen kommen. Ein letztes Mal in der Küche rumstehen. Ein (vorerst) letztes Mal den wunderbaren Leipziger Hauptbahnhof sehen. Schön war’s. Danke an alle, die mir jetzt kurz vor knapp noch einmal über den Weg gelaufen sind. Es war schön. Aber reicht jetzt auch erstmal. Wenn ich es schaffe, bis Ende des Jahres Pro-Gamer zu werden, dann sehen wir uns vielleicht zur Dreamhack auf der Leipziger Messe. Ansonsten halt wie immer ab September wieder bei den Lesebühnen in Berlin und Leipzsch.

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Und so werde ich also auf meinem Ausländerausweis aussehen. Glück gehabt. Zum ersten Mal tatsächlich zufrieden mit einem Passbild. Wobei es vier unterschiedliche sind. Denn ohne Biometrie kann das der Automat nicht. Also habe ich einfach viermal versucht, gleich zu gucken. Und am Ende fand ich das so dämlich, dass ich ein bisschen schmunzeln musste. Hihi.

Und jetzt: Ein paar erste Impressionen aus BXL.
P.S.: Nein, das war nicht ich, das war schon so.

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A Week in Pictures 25/2015

Ist das ein Stress! Wenn ich Ihnen einen Tipp geben darf: Sollten Ihnen Ihre Wohnung, Ihr Umfeld usw. gefallen, dann freuen Sie sich und belassen Sie es einfach dabei. Kommen Sie bloß nicht auf die Idee, umzuziehen! Schon gar nicht, wenn Sie schon eine ganze Welt an ein und demselben Ort wohnen. Bleiben Sie für immer dort! Und versuchen Sie niemals zu ergründen, wie viel Zeug sie eigentlich besitzen. Ich zumindest entwickle hier gerade von Tag zu Tag mehr den Wunsch, in Zukunft am besten gar nichts mehr zu besitzen. Was war das für ein herrlicher Moment, als damals jemand die Cloud erfand und damit endgültig diese verrückten externen Festplatten in die Verbannung sandte? Warum gibt es keine Cloud für Möbel? Und wieso habe ich zwölf Kisten voller Bücher? Ich weiß, so ein randvoll gefüllter Kindle macht sich einfach nicht gut im Bücherregal, aber so langsam habe ich das Gefühl, es mit den Büchern übertrieben zu haben. Zwei Kisten Küche, zwei Kisten Bad, zwei Kisten Schreibtisch und zwölf Kisten Bücher. Das mag für Sie, liebe Bibliphile, tatsächlich sehr romantisch klingen, für uns Umziehende ist es allerdings in erster Linie nur sehr schwer.

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Bisschen was weggeworfen habe ich trotzdem. Bestimmt über hundert Bücher und hundert Texte. Dazu nach Möglichkeit immer die Hälfte von irgendwas. Hälfte des Geschirrs, Hälfte der Klamotten und so weiter und so fort. Ich hoffe, dass ich irgendwann dann mal gar nichts mehr habe. Und dann ausschließlich in möblierten Wohnungen leben kann. Klingt übertrieben, ist es auch, aber wirkt mit Blick auf diese Kisten gerade einfach sehr verlockend. Darf man Bücher eigentlich wegwerfen? Okay, ein Teil davon gingen ins Antiquariat. Ein anderer Teil direkt in den Müll. Ich finde es okay, Bücher wegzuwerfen. Wenn sie niemand haben will zum Beispiel. Ansonsten gebe ich sie auch gern einfach weg. Ist mir an sich nur eine zu kleinteilige Arbeit. Am liebsten würde ich sie einfach regalweise verkaufen/weggeben. Und dann schaut man halt, was man so bekommen hat. Doof nur, dass in Brüssel niemand was mit deutschen Büchern wird anfangen können. Ich hätte mir das alles etwas gründlicher überlegen sollen. Vielleicht wäre ich dann auch einfach direkt nach Finnland gegangen. Dort scheint eh das Paradies auf Erden zu sein. Erst hat man dort Schulfächer abgeschafft und jetzt will man das Bedingungslose Grundeinkommen ausprobieren. Wenn doch das Wetter dort nicht so doof wäre.

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Na bitte, so viel ändert sich für mich in Brüssel doch gar nicht. Haben Sie auch schon „Drogenbos“ entdeckt? Was da wohl so geht? Ich werde es herausfinden! Und dann fahre ich auch mal nach Erbs-Kwerbs, S’Gravenbrakel und wie diese ganzen lustigen Ortschaften in Belgien alle heißen. Und falls es dann mal nichts Neues zu entdecken gibt, gehe ich einfach in die Innenstadt und mache das hier.

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Le velo ist auch wieder von der Vorsorgeuntersuchung zurück. Und es hat ein neues Vorderrad bekommen. Hipsteriger kann es jetzt eigentlich kaum werden. Wahrscheinlich werde ich in der ersten Woche einfach direkt mutwillig umgefahren. Bis dahin versuche ich hier noch einmal alles auf den aktuellen Stand zu bringen. Impfungen hab ich schonmal vergessen (wenn man allerdings diesen ganzen Muttis bei Facebook glauben darf, dann ist Impfen ja eh mindestens so schlimm wie ISIS). Dafür war ich allerdings beim Zahnarzt. Meine Zahnärztin ist so eine Art Hells Angel. D.h. sie kommt auf einem Motorrad angefahren, trägt eine Lederweste und findet es immer völlig übertrieben, wenn ich nach einer Narkose frage. So von wegen Mann und so. Naja, und wenn ich ganz traurig gucke, dann jagt sie mir doch haufenweise Spritzen in den Rachen, bis ich unterhalb meiner Nase praktisch gar nichts mehr spüre und den halben Tag lang gelähmt bin. Und Geld will sie dann dafür auch noch haben. Verrückte Welt.

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Oh, hier! Ende Juni erscheint ja endlich mein Hörbuch auf CD. So wird es aussehen. Ist es nicht zauberhaft? Ach, ich bin ganz verliebt. Sollte ich jemals eine Schönheits-OP bei mir machen lassen, dann soll der Entwurf dazu bitte von Hawaiif3 kommen.

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Für jemanden wie mich, der Absolute Giganten vergöttert, war es natürlich keine Frage, dass ich auch unbedingt Victoria sehen muss. Machen wir es kurz: Sehr toller Film. Sehr tolle Schauspieler. Vielleicht hat die Story hier und da etwas an Realismus und Glaubwürdigkeit eingebüßt, weil man den Film unbedingt in einem einzigen Take und ohne Schnitte drehen musste (z.B.: Warum versteckt man sich nach einem Banküberfall im 500m entfernten Club?), aber davon ab: Super. Die Dialoge der ersten Hälfte sind mindestens so großartig wie in Absolute Giganten. Danach wird es vielleicht etwas krass, aber sei’s drum. Vier Filmpreise sind auf jeden Fall gerechtfertigt. Ich empfehle auch, den Spiegel-Artikel zur Verleihung zu lesen. Da muss ich unbedingt mal hin, wenn dort wenigstens noch bisschen rumgezickt wird.

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Und dann war auch nochmal Lesebühne. Schön voll, schön schön. Zur Septemberausgabe nach der Sommerpause komme ich das zum ersten Mal per Flugzeug. Auch irgendwie witzig. Da kommt der feine Herr dann extra angeflogen, uiuiui. Bis dahin verbringe ich noch ein paar Höchstleistungen bei Duolingo und Rosetta Stone. Vielleicht wage ich mich auch mal, ein Tandem zu machen. Dabei stört mich eigentlich nicht das „Oh mein Gott, was, wenn der/die Andere denkt, dass ich absolut gar nichts kann?“, sondern eher dieses „Urg, ich muss mich mit Fremden treffen? Zum Kaffeetrinken?“. Mal schauen, wie das so wird. Was sonst so geht: Einräumen, zusammenpacken und nebenbei wahllos Youtube-Videos gucken. Ich glaube, so bin ich auch auf Fresh Polakke bei Rap am Mittwoch gestoßen. Ist der Typ herrlich.

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So, dann wird es jetzt langsam aber sicher offiziell. Mal gucken, wie das so wird. Was sich so ergibt und ob ich doch noch anfangen muss, meine Seele zu verkaufen. War schön mit euch. Nächsten Samstag bin ich dann weg. Hoffentlich funktioniert dann wenigstens gleich das Internet.

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A Week in Pictures 24/2015

So, da waren wir also mit Herrn Bokowski im schönen SO36 in Berlin und haben dort ein bisschen Zeug vorgelesen. Diesmal war wenigstens mal nicht die halbe Stadt gesperrt. Dafür habe ich auf dem Rückweg beinahe jeweils einen Fuchs, ein Reh und einen Waschbären überfahren. Nicht, weil ich wollte, sondern nur, weil sich die suizidalen Tiere in Sachsen-Anhalt irgendwie reihenweise auf die Straße zu stürzen scheinen.
Aber zurück zu Lesung und Buch: Weil so viel gefragt und so viel gebettelt wurde, haben wir jetzt beschlossen, doch noch eine Hörbuch-CD herauszubringen. So richtig physisch zum Anfassen und so. Sie erscheint Ende Juni und kostet 15 Euro. Das ist doch was.

I can't go on, I'll go on. (Weiterlesen…)

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A Week in Pictures 23/2015

Ein Denkmal zur Befreiung des vorliegenden Landstrichs von der faschistischen Herrschaft durch die Rote Armee, aha. Ich mag so etwas. Wenn ich irgendwann mal genügend Geld habe, dann werde ich auch anfangen, überall, wo ich mal war, ein Denkmal zu hinterlassen. Ein Denkmal zur Befreiung von Whackness und Lohnarbeit, das wäre doch schön. Ich weiß gar nicht mehr, wann genau und wo und wie ich letztens etwas Tolles gelesen habe. Ich glaube, es ging um Bakunin und darum, dass er es Zeit seines Lebens nicht geschafft, seine Lehre auf ein konkretes Werk zusammenzufassen. Einfach, weil er immer, sobald er sich irgendwo arrangiert gefühlt hat, sofort alle Zelte abbrechen musste, um ja nie in Versuchung zu geraten, irgendwo integriert zu werden. Ein bisschen so fühlt es sich auch an, je näher der Umzug nach Brüssel kommt. Dass ich endlich mal weg muss. Vielleicht liegt es aber auch nur an den Anselm-Kiefer-Dokus.

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Montag: Eine Podiumsdiskussion, haha. Und ich mit auf der Bühne als Experte für Quatsch und Keine-Ahnung. Doch, es war schon witzig. Von mir aus hätte es aber ruhig mehr Gefetze geben können. Hätte es auch fast, als der eine Herr sinngemäß meinte, man sollte sich mal bitte nicht über Gentrifizierung in Leipzig aufregen, wenn doch Verdrängung nicht heißt, dass man an den Stadtrand, sondern vielleicht nur in einen weniger coolen Stadtteil ziehen muss. Leider ging der Einwand „Doch, man soll, weil Verdrängung generell doof ist und der Markt eben nicht von sich aus sozial agiert“ dann unter.
Highlight jedenfalls: Ich bin Journalist. Meine Mutter wird stolz sein.
Abends habe ich dann leider noch festgestellt, dass ich anscheinend schiele. Na prima.

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Mittwoch: Hätte man mir nicht früher sagen können, dass in Berlin rund um das Brandenburger Tor absolute Madness herrscht, weil ein paar Tage später das Champions-League-Finale stattfinden sollte? Und dass sogar noch mehr Madness herrschte, weil der Ägyptische Präsident am Start war? Eine Stunde (!), um von der Siegessäule zum Brandenburger Tor zu kommen. Ich fahre nie wieder Auto. Und dann auch noch überall fiese Polizisten, die sofort meckern, wenn man (natürlich nur beim Stillstehen) im Internet surft.
Naja, immerhin habe ich dann später ein paar tolle Leute wiedergetroffen und dieses Mikrofon mit nach Hause genommen. Und Currywurst gab’s auch, das ist doch mal was.

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Hier habe ich mal wieder so getan, als ob ich arbeite. Tatsächlich ist es ja schon ein wenig komisch, dass man gerade mit einem Politikwissenschaftsstudium nach Brüssel zieht, wo es wahrscheinlich die meisten Jobs für eben solche gibt, man aber eigentlich nicht vor hat, so etwas zu machen. Mal gucken, wie lange es dauert, bis ich dann doch in der EU arbeite. Wenn ich mir allerdings ansehe, wie ein MEP-Assistant seine Arbeit mit animierten gifs verarbeitet, dann weiß ich leider gar nicht so recht, ob ich darauf Lust habe.
Bis dahin jedenfalls werde ich meine Zeit weiterhin sorgsam darauf verwenden, die Youtube-Szene im Auge zu behalten. Lustigerweise versuchen die ja auch immer, zu vermeiden, ihre Arbeit als eine solche zu bezeichnen. Gleichzeitig werben sie aber immer ganz schön heftig. Das ZDF hat da einen kurzen Beitrag dazu gedreht. Lustigerweise kommt auch eine Leipziger Modebloggerin darin vor. 4:40 und so.

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Es gibt so zwei Zeiträume im Jahr, da kann ich mittlerweile schon fast sicher gehen, dass ich regelmäßig in obigen Insitutionen abhänge. Also nicht ich direkt, aber naja. Schrecklich. Menschlichsein fetzt manchmal schon ziemlich wenig. Zum Glück bin ich ein Roboter. Also hoffe ich. Ich habe mich noch nie getraut, mal nachzusehen. Weil, wenn ich dann erstmal meinen Brustkorb geöffnet hätte und feststellen müsste, kein Roboter zu sein, dann hätte ich ein ziemlich großes Problem. Dann könnte ich nur noch Passanten auf der Straße mit Michael-Jackson-Moves erschrecken.

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Zwischen all der „Arbeit“, d.h. vielmehr zwischen all dem Mist, den es hier die ganze Zeit zu durchkämpfen gilt, kann man dann zum Glück auch mal so etwas machen. Und nebenbei darüber lesen, wie sieben bekannte Architekten sieben der umstrittensten Bauten der Welt verteidigen. Wenn es mich dann immer mal packt, dann will ich auch Architekt werden. Beziehungsweise eine Sekunde später dann Stadtforscher. Aber ohne diese lästige Empirie. Subjektiver Stadtforscher oder so vielleicht. Mit einem Stab Assistenten, der die ganze echte Forschung für mich macht. Oder ich mache einfach das weiter, was ich bisher gemacht habe. Darauf habe ich immer am meisten Lust. Insbesondere, wenn ich gerade so etwas wie diesen Text hier von Austin Kleon gelesen habe.

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Jetzt ist es also offiziell und auch endlich abgefeiert: Die U23 von RB Leipzig steigt als Oberliga-Aufsteiger direkt nach einer Saison in die Regionalliga auf. Schön und verdient. Und gleichzeitig auch mein letztes Spiel. Was das bedeutet und was ich da jedes zweite Wochenende gemacht habe, das steht hier.

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Es gibt Leute, die nehmen das Buch sogar mit in den Urlaub und schicken mir dann Fotos davon. Das ist sehr nett und ich freue mich wirklich darüber. Hier zum Beispiel drei davon. Danke nochmals!