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Ich woanders: Es war übrigens kein Aprilscherz – Ich verlasse Leipzig

Als ich vor 75 Jahren nach Leipzig zog, da wollte ich eigentlich nach Berlin. Berlin mochte ich, dort war ich schon oft gewesen, dort kannte ich Leute und dort konnte man auch Montagnacht um 3 Uhr noch Döner kaufen.
In die Heldenstadt kam ich eigentlich nur, weil die Uni-Zusage aus der Hauptstadt erst eintrudelte, nachdem ich schon panisch in Leipzig zugesagt hatte. Und weil meine Mutter mir verboten hatte, nach Halle zu gehen (hat sie wirklich).

Leipzig und ich hatten nicht gerade einen Traumstart. Beim Abholen meiner Unikarte hatte ich Durchfall. Und weil ich derart spät zugesagt hatte, musste ich erstmal ins Wohnheim ziehen. Auf meinem Gang lebten nur Leute, die ängstlich wegrannten, wenn ich sie ansprach. Und mein Uralt-iBook weigerte sich, eine Verbindung zum Internet herzustellen. Allesamt Gründe, sofort wieder wegzuziehen.

Dass ich blieb, verdanke ich meiner Platzwahl bei der Einführungsveranstaltung für Politikwissenschaft. Normalerweise setze ich mich immer zuverlässig neben Leute, die beim Nachdenken popeln oder Tintenpatronen trinken, aber dieses eine Mal hatte ich Glück.

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A Week in Pictures 16/2015

Eigentlich habe ich es ja schon längst verkündet. Hat nur irgendwie niemand geglaubt. Vielleicht, weil ich es am 1. April gepostet und etwas übertrieben habe, aber die Kernaussage stimmt: Im Sommer ziehe ich nach Brüssel. Warum? Weil laut LEGIDA in Deutschland bald alle Städte so aussehen werden, wenn man nichts gegen diese Islamisierung tut. Und weil ich es kaum abwarten kann, dass es endlich soweit ist. Denn wenn diese Leute schon einmal dort gewesen wären, dann wüssten sie, dass Brüssel ziemlich fetzig ist. Alles Weitere habe ich mal bei Weltnest aufgeschrieben.

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Ich woanders: Harald und der Alkohol aka Teil 3 der schrecklichen Leipzig-Hymnen

Als ich vor 75 Jahren nach Leipzig zog, da dachte ich noch: Was auf einer Familienfeier passiert, dass bleibt auch bei der Familienfeier. Denn niemand will sehen, wie in Onkel Harald wieder der Leipziger Lokalpatriotismus erwacht, nachdem er eine halbe Schüssel Pfeffi-Bowle intus hat.

Aber irgendein Tyrann musste ja Youtube erfinden. Und schon gibt es überall schreckliche Zeugnisse, die einem einerseits die Ohren bluten, andererseits aber auch keinen Zweifel daran lassen, warum Leipzig niemals eine Hymne haben sollte.

Herzlich willkommen zu Teil 3 meiner Liste lustiger Leipzig-Hymnen (zu Teil 1 bitte hier entlang, Teil 2 gibt es hier), die langsam aber sicher Anspruch auf absolute Vollständigkeit erhebt:

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A Week in Pictures 15/2015


Uff, anstrengende Woche. Und ich weiß nicht einmal wirklich warum. Vielleicht, weil ich gerade bei ARTE metropolis zu sehen bin und eine Szene später Clemens Meyer etwas total Fieses gegen Zugezogene und Hypezig sagt. Aber immerhin von Clemens Meyer gedisst worden, check! Fehlen nur noch Oberbürgermeister Burkhard Jung und Melanie Müller.
Anstrengend war es auf jeden Fall auch, in dieser Woche mal wieder ganz viele Leipzig-Hymnen zu hören. Ich denke ja immer, das hört vielleicht irgendwann auf, weil endlich allem begriffen haben, dass das niemand hören will und immer in einer Katastrophe endet. Aber was soll’s. Die Leute machen einfach weiter. Und deshalb hab ich bei Weltnest mal aufgeschrieben, was man von den neuen Leipzig-Hymnen so halten darf.

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A Week in Pictures 14/2015

Ostern ist vorbei. Also fast. Gibt es eigentlich noch mehr Leute, die Schokolade jetzt nicht so übelst krass finden? Klar, ich esse auch schonmal welche, aber noch besser fände ich es, wenn es Osterhasen aus Chips oder aus Chili gäbe. Oder aus der Nummer 21 vom Asia-Mann. Schokolade kriegt mich nicht so richtig, auch wenn man zu Ostern, Weihnachten etc. quasi die ganze zeit damit beworfen wird. Okay, weiße Schokolade vielleicht. Aber da kommen dann immer gleich die Schoko-Fundamentalisten und wollen darüber diskutieren, ob weiße Schokolade überhaupt den Terminus Schokolade verdient hat oder ob Schokolade nicht vielmehr impliziert, dass sie aus Kakao gemacht wird. Ist alles nicht so einfach, wenn man keine Hobbies hat.

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