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A Week in Pictures 34/2016

Das war’s dann fast mit der Sommerpause. Von mir aus könnte sie gern noch weitergehen. Ich habe mich gerade so schön daran gewöhnt. Aber muss ja. Und wird auch. Wird immer. Wobei das irgendwie schon wieder wie aus so einem Erfolgsseminar klingt.
Bilanz: Dreimal Krankenhaus, sechsmal Arzt, drei Wochen einarmig, sonst gut. Ich weiß jetzt, wo es den besten Döner, die besten Falafel und das beste Rindfleisch mit Bohnen auf der Eisenbahnstraße gibt. Ich weiß, wo es im Leipziger Osten die beste Pizza gibt. Ich weiß noch nicht, wo es das beste asiatische Essen gibt, weil ich seit meiner Thang-Long-Sucht von 2015 noch etwas übersättigt bin. Durchschnittlich leben pro Woche etwa 2-3 Leute im Busch vor dem Küchenfenster. Ich hatte geschätzt viermal Sonnenbrand, war exakt zweimal Baden und besitze jetzt eine Waschmaschine, die mich stresst, weil mich der Besitz großer Dinge halt einfach stresst. Auch der Besitz der unmontierten Dunstabzugshaube macht mich fertig. Ich war in Tschechien, in Polen und sogar einmal in Grünau. War Gut.

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A Week in Pictures 33/2016

Marathonwoche.
„Erzähl doch mal, André. Du erzählst nie etwas. Warum erzählst du denn nichts? Wer nichts erzählt, der hat meist nichts zu erzählen.“
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Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich rede wirklich gerne. Ich rede sogar viel zu viel. Wahrscheinlich sollte ich einfach noch viel mehr meinen Mund halten. Es entbindet einen von so viel. Aber sich hinzusetzen, um zu „reden“, könnte nerviger nicht sein. So etwas muss sich ergeben. Zu so etwas setzt man sich nicht hin und los geht’s. Viel zu unelegant, viel zu hölzern und sowieso meist nur dazu da, weil sich eine der beteiligten Personen ihre ohnehin schon längst vorgefertigte Meinung bestätigen lassen will. Ob sie nun stimmt oder nicht (meist tut sie es nicht, denn dazu müsste man ja auch mal einen Schritt aus dem eigenen Kosmos heraustreten). Ob man da jetzt nun etwas komplett Gegensätzliches erzählen würde oder nicht. Ich glaube, die meisten Leute wollen die Wahrheit eh nicht hören, sondern sich einfach nur einwickeln in der Gewissheit, man habe ja „geredet“. Oder irgendetwas total Cooles erfahren, dass man sofort weitererzählen kann. Dabei gibt es tatsächlich gute Fragen. Sieht man meist sehr eindeutig an Talkshows. Solche zum Beispiel, die einen Markus Lanz von einem Michel Abdollahi unterscheiden. Oder man bleibt halt einfach oberflächlich. Oder macht zu. Ist auch okay. Desinteresse ist Lifestyle.

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A Week in Pictures 32/2016

Die Comeback-Woche.
Es ist fast schon ungewohnt, an einem Montagmorgen nicht bei irgendeinem Arzt zu sitzen und sich foltern zu lassen. Auch die Leute in der Uniklinik fragen sich bestimmt schon, ob es mir gar nicht schlecht geht und wieso ich nicht wenigstens mal anrufe. Aber as of now kann ich sagen: Es geht! Mal sehen, was als nächstes passiert. Auf der gefährlichsten Straße Deutschlands (siehe oben, im Regen sogar noch gefährlicher!) sicherlich nur eine Frage der Zeit. Vielleicht reicht’s ja jetzt aber auch einfach mal für eine Weile. Beschwören wir es nicht.

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A Week in Pictures 31/2016

Die Setback-Woche.
Lockeres mehrstündiges catching up am Montagmittag nach dem Besuch beim Chirurgen. Es lebe die Selbstständigkeit! „Ja, wir nehmen das. Und das. Und das. Ach, und das auch noch.“ Eigentlich hatte ich gedacht, ich hätte mit Verband und steifem Arm die krasseren Neuigkeiten, aber ich musste mich eines Besseren belehren lassen. Ich weiß gar nicht warum, aber irgendwie scheint sich gerade bei allen jeweils irgendetwas massiv zu verändern. Und sei es bloß, dass einer mit dem Fahrrad gegen einen Bordstein fährt und sich dabei den schönen Bowlingarm ramponiert. Mittlerweile kenne ich so viele Leute, die demnächst heiraten, dass ich mich bereits vorsorglich mal darüber informiert habe, wie es um das Ehelichen eines Dönerladens bestellt ist (geht leider nicht).

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A Week in Pictures 30/2016

Die suboptimale Woche.
Wird Zeit, dass die Sommerpause vorbei ist und ich nicht länger mir selbst überlassen werde. Aber immerhin: Die Elbe. Ich weiß gar nicht, woher dieses maritime Gefühl in mir kommt (wahrscheinlich sehne ich mich einfach nach einer Folge Großstadtrevier), aber Wasser fetzt. Man muss immer zum Meer fahren, wenn Meer in der Nähe ist. Und zu Flüssen sowieso.
Letzte Woche habe ich kurz überlegt, wo ich denn mal hinfliegen könnte, um mal wieder Meer zu sehen. Dann flog ich immerhin auf den Asphalt. Spitzenwitz! Aber dazu gleich mehr.

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