Alle Artikel in der Kategorie “a week in pictures

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A Week in Pictures 41/2018

Frankfurter Buchmesse und alles drumherum. Ich liebe Frankfurt. Keine Ahnung, warum. Vielleicht, weil ich Verwandte gleich um die Ecke habe und es immer cool fand, dass die an der großen Stadt wohnen. Und weil es sich merkwürdigerweise wie Leipzig anfühlt, obwohl es natürlich alles viel größer ist. Weil ich die Häuser so mag (Ich sage nur: Frankfurter Bad!) und die Frankfurter so herrlich rotzig sein können.
Beispiel: Nach dem ersten Tag doch noch auf ein Bier in die Minikneipe neben dem Hotel gegangen.
Ein Typ mit nach hinten gegelten Haaren setzt sich an den Tresen: „Was schenken Sie hier aus?“
Der Barkeeper: „Binding! Binding! Binding!“
Der Typ: „Was war das Zweite?“
Eine Frau nebenan dreht sich um: „Samma, willste gleisch’n paar auf de Fresse?“

Ich mag so etwas.
Und die Geschichte ging auch noch weiter. Nach einer Weile sagte der Gelhaarmann nämlich: „Ich komme eigentlich aus Berlin!“
Der Barkeeper: „War isch noch nie!“
Der Typ: „Warum nicht?“
Barkeeper: „Weil’s scheiße dort is‘!“

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A Week in Pictures 40/2018

Releasetag ist bester Tag. Ich hatte ja schon Angst, dass ich gar keins bekomme. Schon am Donnerstag schicken die ersten Leute Fotos und schreiben, sie hätten das Buch aus dem Buchladen und die gefühlt einzige Person, die immer noch kein Buch hat, ist der Autor. Aber dann, Freitag, endlich! Ein unfreundlicher UPS-Mann klingelt bringt das ersehnte Paket und seither habe ich es auch! Mein neues Buch namens „Platzwechsel“. Gibt es ab jetzt überall, sowohl im Internet als auch im Buchladen. Schickt mir Fotos, wo ihr das Buch lest, schickt mir Feedback (kein fieses bitte!), schickt mir irgendwas. Hach, ich bin aufgeregt. Ich habe es gestern noch einmal Kapitel für Kapitel durchgeblättert und ich glaube, ich kann sagen: Ist gut geworden. Ich zumindest mag es sehr. Wird nicht langweilig, würde ich sagen. Ein bisschen anders als das erste Buch, aber auch besser. Anders besser. Und jetzt muss das Buch bitte voll der Bestseller werden. Einfach schon, weil es so viele Nerven gekostet hat. Ganz viele Nerven hat es übrigens auch gekostet, dass das Hörbuch erst am 12. Oktober kommt, obwohl es eigentlich gleichzeitig zum Buch kommen sollte. Fragen Sie bitte nicht, warum, das kostet nur noch mehr Nerven. Und jetzt: Freude!

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A Week in Pictures 39/2018

Als ich den Trailer gesehen habe, da dachte ich: Geile Idee, aber sieht von der Story her irgendwie doof aus. Und obwohl ich total Lust hatte, den Film zu gucken, hatte ich riesigen Schiss davor, am Ende enttäuscht zu sein. Und ich bin immer ganz schon doll enttäuscht, wenn ich auf etwas richtig gefreut habe und es dann nicht so ist, wie ich dachte. Also habe ich ihn lieber nicht geguckt. Außerdem gucke ich ja sonst immer nur so vergeistigstes Zeug. Oder halt gleich RomComs. Aber doch nicht so etwas.
Dann aber, auf dem Rückflug aus den USA, gab es den Film im Sitz vor mir zum Angucken. Also in dem Bildschirm. Also in der Mediathek des Flugzeugs, Sie wissen, was ich meine. Und weil acht Stunden Fliegen jetzt nicht sooo interessant sind, habe ich ihn dann einfach geguckt. Einfach mal so, ohne vorher darüber nachzudenken, ob ich enttäuscht sein könnte.
Wow. Was für ein toller Film. Meine Güte, wie toll. Wahrscheinlich finde ich ihn zu 50 Prozent nur toll, weil ich den ganzen Computerkram kenne, insgeheim doch total nostalgisch bin und genau mit all diesen Popkulturreferenzen aufgewachsen bin, aber auch so. Ich hasse ja animierte Filme. Und ich finde die Figuren im Film auch gar nicht so geil animiert. Aber sobald mich die Geschichte so sehr kriegt, dass ich die Animiertheit vergesse, wie z.B. bei Toy Story, dann ist es umso besser. Ach wie toll. Zwei, drei winzige Makel vielleicht. Aber ansonsten absolut super. Muss ich unbedingt noch ganz oft gucken. Wird definitiv ein neuer feel good-Film. Ich hoffe nur, Sie sind nicht enttäuscht, wenn Sie jetzt gleich lesen, um welchen Film es ging. Das wäre mir auch unangenehm. Aber gucken Sie bitte ganz dringend Ready Player One.

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A Week in Pictures 36/2018

Bald ist endlich wieder Winterzeit. Die echte Zeit. Ich mag keine Sommerzeit. Wobei es mir eigentlich egal wäre, glaube ich. Wenn die Sommerzeit wenigstens echt wäre. Okay, die Winterzeit ist auch nur insofern echt, wie man sich irgendwann mal darauf festgelegt hat, dass 13 Uhr eben um 13 Uhr ist, Zeitzonen, diesdas. Genausogut könnte 13 Uhr natürlich auch Drölf Uhr heißen, was ich sehr toll fände, zugegeben, aber Sie wissen, was ich meine. Dass es die Sommerzeit nur qua Gesetz gibt, um die Tageshelligkeit besser ausnutzen zu können, d.h. Energie zu sparen, viel produktiver sein und folglich auch ganz viel mehr Geld verdienen zu können. Und vierzig Jahre Probe haben gezeigt: Hat nix gebracht. Nur nerviges Zeitumstellen und Zuspät- oder Zufrühkommen zweimal im Jahr. Insofern bin ich natürlich voll dafür, dass die Zeitumstellung in der EU bald vermutlich abgeschafft wird. Wobei ich ein wenig Bauchschmerzen habe, was die Abschaffung angeht. Denn wenn ich mir die pro-nationalen Kräfte dort und allgemein in der EU angucke, so glaube ich, dass die Abschaffung der Sommerzeit vermutlich nur bedeuten wird, dass jeder EU-Staat die Zeitumstellung abschaffen muss, sich aber gleichzeitig wird entscheiden dürfen, welche Zeit er fortan benutzen will. Heißt, dass es innerhalb der EU, wo es an sich schon vier Zeitzonen gibt, plötzlich Staaten geben wird, die an sich dieselbe Zeitzone, aber in Zukunft trotzdem unterschiedliche Zeiten haben werden, weil der eine eben die Sommerzeit und der andere die Winterzeit benutzt. Okay, man könnte sagen: Ach, die werden schon alle vernünftig sein. Aber wer weiß, ich könnte mir gut vorstellen, dass das ein oder andere Land einfach nur alle anderen Länder in der Zeitzone abfucken will und dann eben die andere Zeit nimmt als all die anderen. Und was mich auch nervt ist, dass in Deutschland dann garantiert die Sommerzeit genommen wird. Obwohl es nun mal nicht die echte Zeit ist. Das nervt mich jetzt schon. Genau so, wie es mich in der Grundschule immer genervt hat, dass gefühlt alle Kinder Sternzeichen Löwe waren und im Juli Geburtstag hatten und dann die Klassenlehrerin immer so etwas sagte wie: „Ach, Sommerkinder strahlen immer wie das Wetter, in dem sie geboren wurden.“, während sie bei mir immer nur meinte: „April, April, der weiß nicht, was er will“ und solchen Quatsch. Und ich dachte immer: „ABER GEZEUGT WURDEN SIE IM VERREGNETEN KACK HERBST! ICH BIN IM APRIL GEBOREN. RATE, WANN ICH GEZEUGT WURDE! IMMER FUCKING SOMMER! GRRRR!“ Ich will Winterzeit. Winterzeit ist Gerechtigkeit.

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