Soll die doch mal einen Rucksack tragen, der so schwer ist wie ein vierjähriger Sumoringer und fast so groß ist wie sie selbst. Da passen nun einmal 90 Liter rein und die machen sich in der Athmosphäre auch ein wenig bemerkbar. Soll ich hinten ein Schild ranhängen, „Vorsicht, schwenkt aus!“, oder was? „Seien Sie bitte vorsichtig mit ihrem Rucksack, junger Mann, ich habe hier frische Schnittblumen in der Hand, nicht, dass die zerdrückt werden.“ Was zum Teufel soll man auf solche Unverfrorenheiten denn antworten? „Ganz ruhig, gnädige Frau, ich habe hier 20 Kilo Plastiksprengstoff im Rucksack, auf Blumen kommt's heute nicht mehr an“, oder was? Es müsste T-Shirts geben, auf denen steht: „Ihr Gebrechen macht mich speien!“ Was das alles soll, ich hab so einen Hals. Ein Unglück, dass man es mir nicht ansehen kann, was für einen Hals ich habe, dass ich so niedlich aussehe unter diesem dicken Schal. Der vierte schon dieses Jahr, ich verliere Schals so schnell wie Dreizehnjährige ihre Unschuld, meine Güte, und das schon so früh am Morgen.

