Als ich das erste Mal während einer Klassenfahrt nach Weimar in der Oper war, spielten sie “Zar und Zimmermann”, ich verstand kein Wort und es wurde ein sehr zäher Abend. Meine Klassenlehrerin schlief neben mir ein und hätte es damals schon Handykameras gegeben, gäbe es heute Beweisfotos.
Am Donnerstag war ich zum zweiten Mal in der Oper und kam mir ein wenig deplatziert vor. Und ja, mit der Zauberflöte greift man intellektuell und musikwissenschaftlich sicher nicht allzu hoch, aber man muss ja auch nicht gleich übertreiben, die hochsubventionierte Hochkultur freut es schließlich trotzdem in irgendeiner Weise. Außerdem habe ich seither “Tod und Verzweiflung!” zu meiner neuen Lieblingsbegrüßungs- und verabschiedungsfloskel erklärt.
Tod und Verzweiflung euch allen!













