Im Großen und Ganzen wie auch in immer kleiner werdenden Einheiten endet alles fortwährend, sodass ich vor Aufregung feuchte Hände bekomme, wenn ich daran denke und ins Bad gehen muss, um mit kalten Wasser dagegen anzugehen. Wenn ich wiederkomme, ist wieder etwas vorbei und mein Gehirn verarbeitet diese Bilder so langsam, dass ich es mit ansehen kann, wie die Sonne den Horizont herunter rutscht, die Häuser Stück für Stück in sich zusammen fallen und Zeit dir ihre Kennzeichen ins Gesicht drückt. Vielleicht wird der nächste Atemzug schon ein paar Jahre weiter und Vieles vergangen sein. Ich stehe vor meiner eigenen Wahrnehmung wie Kafkas Mann vor dem Gesetz, müsste mir nur selbst Einlass gewähren und mich selbst überkommen, aber bleibe, wo ich bin, befreit von jeder Kausalität entgegen eines Ziels.
* aus: Danny Sherrard: The Prose Of The Windex Rainbow













