« »

Rückblick auf die Team Tour Teil 1
Rückblick auf die Team Tour Teil 2

21. November

13 Uhr hieß die Zauberformel, die Felix am Tag zuvor für unsere Abfahrt nach Tübingen fest gelegt hatte und tatsächlich hatten es bis 12 Uhr so ziemlich alle geschafft, sich aus ihren Betten zu schälen und ein gemeinsames Frühstück von sagenhafter Qualität zu genießen. Sebastian23 und Lars hatten sich vorher aufgemacht und auf dem Markt einige Köstlichkeiten besorgt und Ken bastelte ein fantastisches Rührei, es gab frische Brötchen und nette Menschen, die Zeitung und Wlan, perfekt.

Schönes Haus in Tübingen

Schönes Haus in Tübingen

Aber irgendwie klappte es mit 13 Uhr doch nicht, denn immerhin dauert es eine Weile, bis sich 9 Menschen in 2 Duschen nach einander gesäubert, alle Sachen gepackt, allen Tschüss gesagt und sich mit der Tatsache abgefunden zu haben, zum Trotze der fortgeschrittenen Tageszeit doch nicht ausgeschlafen zu sein. Egal, dann eben 14 Uhr, immerhin hatten wir schon in großzügiger Manier 4 Stunden für die Fahrt eingeplant, obgleich schon Google Maps nur 3 Stunden veranschlagt hatte, aber Google Maps plante im Gegensatz zu uns ja auch keine Schnitzelbrot- und Kaffeepausen ein, geschweige denn den kleinen Umweg über Hanau, um den schwer arbeitenden Telhaim von zu Hause abzuholen.

Dass der gute Lars Ruppel aber noch schnell einen schicken Anzug für eine Moderation direkt nach der Tour brauchen würde, war dann aber noch etwas überraschender. Also schnell alles in die Autos, Julius und Gabriel noch schnell beim Gummibärenladen, Lars beim Herrenausstatter vorbei geschickt und los.

Postkarten können's nicht besser

Postkarten können's nicht besser

Wenn ich mich recht erinnere, dann waren wir aus unerfindlichen Gründen gegen 15:30 Uhr trotzdem erst am Marburger Stadtrand. Hm. Immerhin hatte Lars dann auch einen sehr sehr schönen Anzug im Gepäck, jeder war bereits mindestens einmal auf der Toilette gewesen und hatte einen Kaffee intus. Naja. Konnte auch niemand ahnen, dass die 4 Stunden tatsächlich ganz gut kalkuliert waren und der Abstand zwischen Stuttgart und Tübingen so gefühlsmäßig doch ein Stückchen größer ist, als es auf der Karte den Anschein hat. Aber immerhin angekommen. Besser spät als nie, wobei die Verantwortlichen in Tübingen doch schon ein bisschen auf Kohlen gesessen haben müssen.

Aber ein feines Abendessen hatten sie gezaubert, fantastisch, noch einmal großes Dankeschön dafür. Da die Setlist sich mittlerweile eigentlich etabliert hatte, blieb uns also bis Showbeginn noch etwas Zeit, um wieder Quatsch zu machen, was auch so ziemlich das einzige ist, was 9 Leute konstruktiv und jeder Zeit ohne Weiteres auf die Beine stellen können (außer Plena, die gehen auch gut).

Die Show selbst war sehr schön. Die lieben Tübinger brauchten eine ganze Weile, ehe sie auf Betriebstemperatur waren und ein großer Teil ihrer selbst schien sich an diesem Abend lieber auf eine ominöse Studentenparty vorzubereiten, statt das Mancuso zu beehren, aber dennoch war der Raum sehr gut gefüllt und die Stimmung spätestens ab dem ersten Drittel sehr gut. In Tübingen war es auch das erste Mal, dass wir, sprich alle 3 Team gemeinsam, den SMAAT-Smash-Hit Ramona gemeinsam sangen, zu dem SMAAT den Hit, Julius und ich (yeah, TTZ) ein großes Nasenbattle und Word Alert eine Dancehall-Version des Liedes beisteuerten. Groß, sag ich nur.

Süßes Pärchen vor idyllischem Hintergrund

Süßes Pärchen vor idyllischem Hintergrund

Und dann wieder Aftershow, wie das immer so ist, after der show. Nachdem es anfangs noch ziemlich klar war, dass alle diese mysteriöse Studentenparty besuchen würden, blieben am Ende doch nur noch Julius und ich übrig. Und das war uns dann auch zu doof. Also noch schnell wie Wo-Schläft-Man-Denn-Frage geklärt, einen sehr leckeren Döner gegessen und ab in eine dermaßen tolle Wohnung, das glaubt man gar nicht. Da ließe es sich leben. Aber es müsste Leipzig drumherum sein.

Am nächsten Morgen ließen wir uns mal wieder richtig Zeit. War ja auch Zeit. Nach Stuttgart nicht weit, aber der Abend vorher lang gewesen. Kleiner Spaziergang durch Tübingen mit dem lieben Harry Kienzler, vorbei an wunderschönen Panorama-Möglichkeiten und gemeinsames Schnitzelbrot-Frühstück mit allen Neunen im Café Herrmann, wo man sich gleich doppelt heimisch fühlt.

Mein erstes eBook ist da!
Es heißt Bitterfeld hat auch schöne Ecken und beinhaltet 10 Geschichten aus meiner Reihe "Sehr gute Texte". Kaufen darf man es bei Amazon oder xinxii (epub) für 99 Cent.

Mehr Infos zum Buch gibt es hier.

Sag der Welt deine Meinung!


Ich liebe Kommentare! Bitte lass dich nicht davon abhalten, mich zu beglückwünschen oder zu kritisieren. Falls du das nicht öffentlich tun willst, schreib mir einfach eine E-Mail. Ich freue mich immer über Post, außer es geht um Penisverlängerungen:
post [at] andreherrmann [punkt] de

Connect with Facebook

Mehr aus Tribut