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Ich besitze mittlerweile viel zu viele "Wie schreibe ich einen Roman"- oder "Wie gewinne ich den Nobelpreis für Literatur"-Bücher und alle sind für meine Begriffe schlecht. Ein ganzes Buch mit ewig lang ausgearbeiteten Schreibtipps zu füllen, die sowieso nur auf "Schreibe konstant", "Schreibe überraschend" und "Schreibe ehrlich" hinauslaufen, halte ich für so überflüssig wie Bubble Tea. Letztlich gefällt mir eigentlich nur noch Zehn Gebote des Schreibens, in dem 42 bekannte Autoren wie Jonathan Franzen, Harald Martenstein oder Juli Zeh jeweils 10 kurze Tipps geben, das war's.

Ein Grund, warum Pixar mit seinen Filmen für mich bisher so wenig Fehltritte erlebt hat, ist, dass sie einfach tolle Geschichten erzählen und Charaktäre entwickeln, die im Gedächtnis bleiben und auch auf längere Distanz nicht langweilig werden. Und es macht Spaß, zu versuchen, beim Schauen der Filme nachzuvollziehen, wie genau die Pixar-Menschen das schaffen. Wer weiß, ob dahinter immer ein groß ausgearbeiter Plan steht. Aber an einige Tweaks halten sie sich ganz sicher.

Mein fabelhafter Kollege Mischa-Sarim Verollet ist auf eine schöne Zusammenstellung von Beau Chevassus gestoßen, der auf seiner Facebook-Seite versucht hat, Pixar's goldene Regeln des Geschichtenerzählens zusammenzustellen. Und die sehen dann so aus (auf's Bild klicken zum Vergrößern):

2 Kommentare

  1. Tina

    19. Juni 2012

    Du bist gut! :)

  2. Thomas Spitzer via Facebook

    20. Juni 2012

    vielen dank dafür! fiel mir gleich dazu wieder ein http://images.hollywood.com/site/difference-pixar-dreamworks.jpg

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