Ohja, ab morgen ist wieder Buchmesse. Das heißt am Hauptbahnhof gibt es lustige Ansagen ("Sehr ge-ehr-te Be-such-er der Leip-zi-ger Buch-me-sse" usw.) und im Shuttlebus zur Messe wird man von zu viel Haut zeigenden Cosplayern bedrängt ("Hey, sind Sie sich der Obdachlose aus diesem Anime?"). Wie immer gibt es ein paar Veranstaltungen, die unser schöner livelyriX-Verein organisiert hat, bzw. solche, bei denen man mich sehen und anschließend kopfschüttelnd weggehen kann. Letztere habe ich mal mit einem (+) gekennzeichnet.

Hier die Kurzfassung (die ausführlichen Ankündigungen gibt's weiter unten):

Für aktuelle Infos, Ticketverlosungen usw. schaut ihr am besten auf unsere Facebookseite.
Weitere Veranstaltungstipps von uns findet man im aktuellen Prinz (zu lesen hier). Immer zu empfehlen sind jedenfalls die Textbox in der Glashalle, sowie die Leseinsel Junger Verlage in Halle 5. Und wenn man schonmal dort ist, schaut man am Besten mal beim superbefreundeten Verlag Voland & Quist vorbei.

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10/2012

12. März 2012, a week in pictures

 

Ich habe mir eine gepixelte Badehose gekauft. Wer ist dieser Donkey Kong? Wen kennt der denn? Er soll kommen! Isch mach Einzelkampf! Schon ziemlich toll dieses Pixelding. Man sieht direkt so aus, als käme man gerade aus Monkey Island 1 gestolpert und wäre gerade auf dem Weg zum Schwertmeister. So als hätte man die 80er noch immer nicht überwunden und sehnte sich nach den Zeiten zurück, als man vorm Spielekauf nicht immer gleich noch einen neuen Computer dazukaufen musste. Als würde man immer noch heimlich Mario Kart auf dem Super Nintendo spielen. Und eigentlich ist das ja auch so. Hm.

Richtig interessant werden Auftritte immer erst dann, wenn das Hotel, in dem man unterkommen soll, einfach mal ab 18 Uhr geschlossen ist. Und so steht man dann um Punkt Mitternacht vor der Tür und nichts geht, tja. Was macht man dann? Den ganzen Laden anzünden und for free in einer Zelle übernachten oder in den sauren Apfel beißen und erstmal ein Ersatzhotel suchen? Ersatzhotel, klar, welches dann an einer Straße liegt, in der nachts verrückte Menschen eine halbe Stunde Hauswände anschreien. Ein Ersatzhotel, dass zur ultimativen Demütigung nur noch ein Doppelzimmer frei hat - und das hat eine Pärchendecke. Aber naja, so ist das eben. Und immerhin ist es noch richtig real.

Wenn man am Rhein entlangfährt, sieht man ziemlich viele hübsche Burgen. Wenn man sie versucht zu fotografieren passiert allerdings das da. Die Kamera fokussiert die Scheibe, nicht die Burg, und zack! hat man den Salat. Aber man kann sich ja nicht für jeden Quatsch gleich eine Spiegelreflexkamera kaufen. Leute, die sich schon wie Profis ausrüsten, bevor sie überhaupt mit einer Sache angefangen haben, sind mir seit jeher suspekt. Kaufen sich Kletterausrüstungen, obwohl sie noch nichtmal auf dem Fockeberg waren, kaufen sich eine Jackson Soloist, obwohl ihnen 100bpm zu schnell sind oder ziehen sich The-North-Face-Jacken an, obwohl sie danach gar nicht von einer Lawine überrollt werden.

Das ist das letzte. Will es jemand haben? Die Aufkleber gibt's dazu. Warum ich das mache? Marktforschung. Mal gucken, ob das hier überhaupt jemand liest. Weiß man ja nicht. Vielleicht jerichoe ich seit Jahren hier ins Nichts hinaus und die staunende Nachwelt wird es für ein total krankes Ritual halten, das ich hier abhalte. Also: Wer es haben will, hinterlasse einfach einen Kommentar. Ick schick och mitte Post. Und dann kümmere ich mich mal um ein richtiges Buch. Haha.

Weiß auch nicht, warum ich Frankfurt so toll finde. Vielleicht, weil man mir bei meinem ersten Besuch im Zug all mein Geld abgenommen hatte und ich geradewegs aus dem Bahnhof ins gegenüberliegende You-know-what-I-mean-Viertel lief und die jungen Damen nach einer Möglichkeit zum Geldwechseln fragte. Sowas verbindet, sowas schweißt zusammen. Darüber hinaus ist Frankfurt einfach spitze. Überall brennende Mülltonnen, um die herum rappende Menschen stehen und so weiter. Außerdem kommt offensichtlich ein beachtlicher Teil der Speerspitze der Twitterszene aus Frankfurt. Irgendwo müssen die tighten Rhymes ja auch hin, wenn der Plattenmarkt zu kommerziell geworden ist.

Da. Haben wir mal wieder was gebaut. Mal gucken, was das wird. Blöd jedenfalls, wenn man Bilder von Dingen zeigt, über die man eigentlich gar nichts zu sagen hat. Ich hätte jetzt auch viel größere Lust, eine ARD-Vorabendserie aus den 90ern zu gucken. Oder Wunderbare Jahre. Nur, um mich dann wieder über Kevin Arnold aufzuregen. Der ist manchmal aber auch echt schändlich mit Winnie umgegangen. (Eigentlich traurig, so viel über 90er-Serien zu wissen, oder? Nein? Naja, ein bisschen belesen bin ja auch. Immerhin. Und deshalb darf ich jetzt auch eine Folge Full House gucken. Onkel Joey ist mein Vorbild.)

Für Leipziger langweilig, für Nicht-Leipziger totaaaal krass. Ja, da steht ein Flugzeug auf dem Dach. Keiner weiß, warum der Pilot ausgerecht dort landen musste oder was die Passagiere heute so machen. Manche vermuten, sie hätten mittlerweile die Leipziger Verkehrsbetriebe unterwandert und bereicherten sich mittlerweile jährlich mit steigenden Fahrpreisen. Jedenfalls steht da ein Flugzeug. Sollte man drüber hinweg kommen.

Und dann Theater. Dreißig Anrufe ('EY! WO BIST'N DU?! KOMMSTE MIT DANCEN?') während der Vorstellung steigern das Selbstwertgefühl wirklich ungemein.

 


Foto von quantum bunny

Dass ich nie wieder weit ab vom Stadtzentrum wohnen will, wusste ich spätestens seit der ersten dreißigminütigen Busfahrt nach hier draußen. Trotzdem sind die meisten Leute, die ich kenne, froh darüber, gerade nicht dort wohnen zu müssen, wo die IRA-Provos vor mehr als zehn Jahren Marks & Spencers sowie das halbe Arndale Einkaufszentrum zerlegt haben. Sie sagen, es wäre ruhiger hier, sicherer und so weiter. Keine Jugendlichen, die jeden Freitag und Samstag sturzbetrunken durch die Straßen wanken und in die Nachtbusse kotzen. Keine Schwärme von Mädchen, die für das letzte 1-Pfund-Top bei Primark zu töten bereit sind. Dafür die Alten, die sich zwar durchaus aufrecht am Tresen halten können, aber allabendlich von ihren verheulten Frauen aus den Pubs nach Hause gezerrt werden, während die Barkeeper weiter anschreiben.

Im Grunde wohnt niemand umsonst hier. Entweder man arbeitet in der Nähe und sucht sich zähneknirschend eine Wohnung im Viertel, oder es ist anderswo einfach viel zu teuer. Bei Iceland kann man sich ziemlich billig mit allerlei Fertiggerichten eindecken, ohne je die Ein-Pfund-Marke pro Stück überschreiten zu müssen. Nur, wer noch etwas auf sich hält oder wenigstens den Schein wahren will, geht zu Tesco. Bioläden haben wir nicht. Es ist nicht hip, hier zu wohnen. Entweder du gehst du Iceland oder zu Tesco, so läuft es.

Auch, wenn es romantisch wäre, wird man hier keine großen Existenzen finden. Gescheiterte, en masse, groß Gescheiterte, ganz sicher, aber vielleicht keine Großen. Es wird jetzt wieder später dunkel. Draußen, vor meinem Fenster, im Hof, spielen schon die Nachbarskinder. Ich hingegen verteile meine Zeit großzügig auf das Nichts. Und es ist ok, wenn ich nichts tue. Dafür habe ich noch nie geträumt, vor dem Fernseher zu sitzen, zum Glück.

Henry, mein indischer Freund von der Tesco-Selbstbedienungskasse, geht nie zu Tesco, obwohl er dort Prozente kriegt. Er sagt, er kauft sein Essen bei so einer Art indischem Tante-Emma-Laden, in dem ich nie einkaufen könnte, weil ich kein Hindi spreche. Ich für meinen Teil ernähre mich nachwievor vom Billigregal, auch wenn die Speisekarte in letzter Zeit relativ eintönig geworden ist und es am Montag nur Haggis gab.

Einmal wollte Henry wissen, was das Besondere an deutschem Essen sei. Keine Ahnung, sagte ich, vielleicht, dass man schon auf dem Teller erkennt, wie schwer es einem im Magen liegen wird. Und als es dann langsam wieder wärmer wurde und wir unsere mit Geldscheinen betriebene Heizung endlich ausstellen konnten, da habe ich ihn zum Essen eingeladen. Es gab Braten und Soße und Rotkohl. Eric hatte mit seinen riesigen Händen die Klöße geformt. Henry sagte, ich könne gut kochen, darauf könnte ich ja zurückgreifen, wenn das Andere nicht funktionieren würde. Ja, nickte ich und fragte mich gleichzeitig, ob wenigstens Henry eine Vorstellung davon hatte, was das Andere würde sein können.

Um sich zu revanchieren, lud mich Henry zu sich nach Hause ein. In seine winzige Wohnung in Little India, auch wenn das niemand so sagt. Es gab Mughlai Chicken tikka masala, level of spiciness: tourist. Mit Blüten in der Soße und grünen Lauchstreifen obenauf, sodass es sehr festlich wirkte. Und ich aß und es schmeckte ganz vorzüglich. Das könne er auch als Trumpf in seiner Hinterhand wissen, sagte ich zu Henry. Wenn es mal schlecht liefe mit dem business, das noch keines war, sondern erst noch den MBA brauchte, auf den er hinsparte. Und ich aß immer weiter, ehe ich merkte, dass es doch irgendwann scharf wurde. Und ich summte ein bisschen Tocotronic, obgleich ich den Text etwas umdichtete. Und ich verbrachte den Abend mit der Gewissheit, etwas sehr Leckeres bei einem Freund gegessen zu haben. So etwas, dass man zu Hause so schnell nicht wieder findet. Sowie mit ein paar Krämpfen, die zum Glück über Nacht verschwanden.

09/2012

5. März 2012, a week in pictures

 

Man könnte fast meinen, es wäre schon Frühling. Im Park kopulieren die Tiere in allen möglichen Kombinationen und die ersten Verrückten suhlen sich nach Sonne lechzend im Gras. Und dann ist Nachtfrost. Und am nächsten Morgen müssen die Parkwächter den ganzen Kram wieder wegräumen. Aber ist ja schön, wenn's mal wieder wärmer wird. Und hübsch sieht's auch aus.

Gemeinsam mit meinem Kumpel George Lucas drehe ich gerade die siebte Star-Wars-Episode, in der endlich alle Star-Wars- und Star-Trek-Charaktäre aufeinander treffen, um sich in einem monströsen Kampf niederzumetzeln. Da wir es aber möglichst real und nah am Bordstein halten wollen, haben wir uns für eine Ultra-Low-Budget-Produktion entschieden. Also so ohne Kostüme, Schauspieler und so. Und ohne George Lucas. Also eigentlich mache ich nur aus dem Off mit dem Mund die Soundeffekte. Oder doch etwas ganz Anderes, mal gucken.

Und dann fährt man wie so oft durch Hessen, schaut aus dem Fenster und zack, landen dort Aliens. Mit ihren riesigen Tentakeln erwürgten sie die herbeiströmenden Einwohner Fuldas, zogen sich deren Häute über und mischten sich unters hessische Volk. Danach erklärten sie Niedersachsen den Krieg und überfielen Großburgwedel bei Hannover, um Bettina Wulf als Geisel zu nehmen. Wie es weiterging, weiß ich leider nicht, denn wir mussten ja schließlich weiterfahren, um rechtzeitig wieder in Leipzig zu sein..

Der gute Woody Allen. Immer ein bisschen melancholisch und vielleicht gerade deshalb so toll. Wäre es damals schon Mode gewesen, man hätte ihn wahrscheinlich einfach mit Medikamenten ruhig gestellt und im gleichen Zug seine Filme verhindert. Hat eben alles Vor- und Nachteile. Wenn man ehrlich ist, geht der Herr Allen sowieso nicht mit der Zeit. Nichts explodiert und viel zu selten die US-amerikanische Flagge zu sehen. Erklärt vielleicht auch dieses Zitat.

Oh du schönes Luxemburg. Zwar ist es hier selbst Münchnern zu teuer, zum Essen in ein Restaurant zu gehen, dafür ist es aber auch sehr lecker. Fassen wir also meine rudimentären vorverurteilten Kenntnisse über Luxemburg zusammen: Schön, teuer und die überaus netten Einwohner haben riesige Brains, weil sie sich so viele verschiedene Sprachen merken müssen. Leider konnten wir nur eine Nacht bleiben, hustelten dafür aber ganz klassisch noch nachts an der Hotelbar herum, um uns das Aufstehen um 6 Uhr am nächsten Morgen so richtig schwer zu machen. Überlebenstipp: Niemals Leffe Blonde trinken!

Klassenfahrtfeeling beim Busfahren von Saarbrücken nach Luxemburg. Vorbei an der Völklinger Hütte und so, ziemlich imposantes Ding. Der Busfahrer verkaufte uns derart freundlich die Tickets, dass ich fast schon an meinem Weltbild zweifeln wollte. Glücklicherweise brüllte er gleich an der ersten Haltestelle einen offensichtlich nicht des Deutschen mächtigen armen Mann an, drohte mit Polizei, volles Programm. Da war ich dann wieder beruhigt.

Wichtig, wichtig, Dauerkarte, uiuiui. Wow, Buchmesse, yeay und so. Immer noch ohne Buch dort. Macht aber nichts. Kommt schon noch irgendwann. Soll ja auch nicht direkt wieder in der Versenkung versinken. Büchner-Preis, drunter geb ich mich eigentlich nicht zufrieden. Nobelpreis vielleicht als Bonus. Wäre ich allerdings Herr über den Buchmarkt, gäbe es die Buchmessen womöglich gar nicht. Da würde auch eine Rundmail reichen. 'André, Herr des Buchmarkts, lässt in diesem Jahr folgende 4 Bücher veröffentlichen: 1) 2) 3) 4)' Nicht sowas Aufgeblasenes. Dreizeilige Email, fertig, Rest des Jahres Ruhe.

Zu meiner Belustigung veranstaltete die Stadt Leipzig dann zum Wochenabschluss noch ein Fußballspiel. Die Spieler gaben sich nicht sonderlich viel Mühe, weshalb ich sie am Ende alle feuern ließ, aber darüber hinaus war es ganz ok, vor allem die Bouletten. Auch schön war ein lustiger Mann, der ganz allein, dafür aber sehr laut und mit einer kleinen Tröte bewaffnet, lautstark das Spiel kommentierte. Ich glaube, den lasse ich beim nächsten Mal wieder einfliegen.

 

Nachdem ich die schönsten Tweets des Monats ausgesucht hatte, fiel mir auf, dass der absolute Großteil diesmal von Frauen kommt. Es ist keine Mädchen-Sonderedition geworden (so etwas haben die Damen haben auch nicht nötig), aber anscheinend haben sie für meinen Geschmack im vergangenen Monat einfach das Beste geschrieben. So einfach ist das.
Ich stehe nicht sonderlich auf die vielen vielen Herzschmerztweets, die Boys wie Girls so auf Twitter in die Welt entlassen. Umso mehr gefällt es mir aber, wenn genau darauf verzichtet wird und ein Account auch ohne das Zeigen bestimmter Körperteile per Avatar auskommt.
Im Kindergarten gab es Lisa. Lisa konnte gezielt Milchzähne ihrer Feinde per Faustschlag entfernen und brachte so manchen krassen Dude zum Weinen, wenn sie seinen Bauklötzeturm mit einem Roundhouse-Kick zerstörte. Ich weiß nicht, was Lisa heute macht. Vielleicht ist sie Türsteherin im Berghain oder Gruppenführererin bei den Navy Seals. Falls sie jedoch twittert, ist sie womöglich unter den nachfolgend ehrenhalber Aufgeführten zu finden:

Nachts wird in ländlichen Gasthöfen oft die verbotene 3.Strophe von "Im Wagen vor mir" gesungen. Die mit der Vergewaltigung auf dem Rasthof.
@GebbiGibson
Gebbi Gibson

dass ich nach schnitzel rieche ist gar nicht so schoen, wie es klingt.
@madamevernon
madamevernon. ⚓

Damals, als ich bei meinem Dilettantinnenball feierlich in die Hessische Gesellschaft eingeführt wurde.
@Goganzeli
Für Sie immer noch

ich glaube, der bestbezahlende arbeitgeber berlins heißt "eltern aus westdeutschland".
@katjaberlin
katjaberlin

Politische Theorie Professor liest Evaluationsbögen vor. Kommentar eines Studenten: „Auf den Folien immer so viele alte, tote Männer“
@inschka
insa. oh insa.

„Guten Tag, ist dort die Mumienberatung?“„Einen Moment bitte, ich verbinde.“
@isdjan
isdjanetta

In meiner Freizeit, rede ich Kindern im IKEA Spielparadies ein, dass ihre Eltern gerade lachend nach Hause gefahren sind.
@miesmuffel
Miesmuschel

Beobachte fremde Paare beim hemmungslosen Sex unter der Dusche. Und Du denkst nur: Diese hässlichen Fliesen.. Mein Gott diese Fliesen!
@_ungenau_
_սխալ_

Ein Überwachungsstaat hätte ja den Vorteil, dass nicht plötzlich überraschenderweise Samstagabend die Milch leer ist.
@bangpowwww
ada blitzkrieg

Mal ehrlich: wäre ein Wärmebus bei diesen Temperaturen nicht das schlüssigere Konzept?!
@silvereisen
Silvereisen™

"Ist das jetzt mal was Ernstes?" ist die völlig falsche Frage. Wirklich interessant ist doch eigentlich bloß: "Bleibt das was Wunderbares?"
@randalez
Ricardo Randalez

Wäre ich Kim Schmitz' Gefängniswärtner, könnte ich mir nicht den Spaß verkneifen, ihm alle 72 Minuten den Fernseher abzustellen.
@diktator
diktator

"Kannst Du mit den Schuhen überhaupt gehen?""Nein. Ich bin hier her gekrochen."

Dann bin ich im Himmel und Gott ruft: „Kommt mal alle her, da ist der Typ der in der Warteschleife am Telefon verhungert ist.“
@_ungenau_
_սխալ_

"Nein, ich will nicht! Nein, ich kann nicht! Nein! NEIN! NEINNEINNEIN... Okay, zwanzig Mal, kommt sofort!"- Drucker
@hoch21
Roman Held

föhn mir seit 20 minuten den bauch. es tut mir leid, energiekrise.
@luzilla
luzilla

Um das RTL "Vermisst" Team an seine Grenzen zu bringen, hab ich jetzt einfach mal den Fall Boris Blocksberg in Auftrag gegeben.
@Goganzeli
Für Sie immer noch

Dieser eiserne Blick, wenn dein Chef plötzlich durch die Tür kommt und du auf eine leere Google-Seite starrst.
@SE7ENBEN
Ukumbe Zabuno ✪

finanztipp: trotz euro-krise bedeutet "griechisch" im puff nach wie vor nicht "auf pump".
@silvestah
silvestah

Frankreich: Staatssekretärin empfiehlt den Obdachlosen, bei dieser Kälte lieber zu Hause zu bleiben. Marie Antoinette, bist Dus?
@freval
freval

Eines unserer ehem. Au Pair Mädchen wird heute von Interpol gesucht. Wäre sie nur länger bei uns geblieben. Aus mir hätte was werden können.
@fuckedupbutyeah
Irony Hokum

wenn tetris mir eins beigebracht hat, dann das fehler sich stapeln während erfolge verschwinden.
@b3ttag
NICOL▲S [:

deine mutter arbeitet nebenbei auf 400€-basis als relaxo.

Wulff lobt Deutsches Anti-Korruptions-Gesetz. Seien Sie auch morgen dabei, wenn es heisst: Boris Becker lobt Deutsche Interpunktionsregeln.
@Regendelfin
Marie von den Benken

peta sind doch die, die uns beigebracht haben, dass frauen sich einfach nur ausziehen müssen, wenn sie etwas sagen möchten, wa?
@katjaberlin
katjaberlin

Er will ein Häuschen für den Sommer buchen und ich weiß nicht mal ob ich da vielleicht inhaftiert bin oder noch lebe.
@bangpowwww
ada blitzkrieg

SMS von einer unbekannten Nummer: "Icjd komme spätetr, hoola hoola!" Sitze nun im abgeschlossenem Zimmer und habe Angst. Hoola, hoola!

eigentlich wuensche ich mir nur jemanden, der mit mir im zoo schweigt.
@madamevernon
madamevernon. ⚓

Ghettokids gucken angewidert, wenn ich ganz hinten im Bus sitze und der Bass aus dem Schallplattenspieler wummert.
@Graupause
Moss E. Cobblestone

ich weiß, das gilt als psychisch gesund, sich voll geil zu finden, aber ich mag menschen nicht, die nicht einen funken selbstzweifel haben.
@luzilla
luzilla

Eines Tages räume ich den schrill piependen Backofen im Lidl aus, und hoffe, dass ich am Ausgang mit Gold überschüttet werde.
@Goganzeli
Für Sie immer noch

mamas hinweise für ein gutes leben, vol. 157: bei ebay würde ich nichts kaufen, da bekommt man immer nur die verpackung mit 'nem stein drin.

2 seelen, ach, in meiner brust… (die eine will schnell nach hause, die andere die s-bahn verpassen und im burger king abhängen.)

...und dann bleibt da immer diese überwältigende Angst, dass sich Rosenstolz doch nicht auflösen.
@madame_tam_tam
Fräulein van Thom