
Sicher kann ich das alles nur nicht so richtig nachvollziehen, da der Literaturbetrieb bis auf den Konsumentenstatus so völlig an mir vorbei geht. Aber ich habe mich auch schon immer mit der Euphorie anderer Leute schwer getan. So als ob Meinungen immer noch schön poliert und hübsch arrangiert werden müssten, ehe man versuchen könnte, sie an den Mann zu bringen. Und dann folgt oft die Ernüchterung. Dass das alles auch nur mit Wasser gekocht und noch dazu eher lauwarm ist. Um noch eine Phrase zu bemühen: die schönsten Überraschungen entstehen meiner Meinung nach sowieso aus der kalten.
Wer möchte, kann sich bei YouTube mal angucken, wie es in einem Jesus Camp in den USA so abgeht (Teil 2/ 3/ 4/ 5). Verrückte Erwachsene, die unschuldige Kinder für ihre Zwecke instrumentalisieren und sich auch noch im Recht damit fühlen, schlimm. Womit wir wieder bei Euphorie wären.
Und darum Musik einer Band, ob derer man ruhig auch mal euphorisch werden kann, wenn sie denn irgendwann erneut die hiesigen Lande mit einem Besuch beehren sollte:
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