Erinnert sich noch jemand an Monika Harms? Das war jene Generalbundesanwältin, die einst einen offenen Brief bezüglich des Haftbefehls gegen Andrej Holm und ebenfalls 2007 einen Big Brother Award für ihr Vorgehen gegen G8-Gegner verliehen bekommen hat. Ich zitiere mal:
* Zum einen hat Frau Harms beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) beantragt, auf der Suche nach Bekennerschreiben militanter G-8-Gegner systematische Briefkontrollen in Hamburg durchführen zu lassen. Daraufhin wurden sämtliche Briefe aus den betroffenen Hamburger Stadtteilen nach verdächtigen äußeren Merkmalen abgesucht.
* Zweitens hat Frau Harms angeordnet, von G-8-Gipfelgegnern, die der Militanz verdächtigt wurden, Geruchsproben aufzunehmen und zu konservieren. Dabei haben die Ermittler stark in die Intimsphäre und die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen eingriffen.
Heute ist beim Uni-Radio Mephisto 97.6 dann Folgendes zu lesen:
Wie die Universität mitteilte, besteht das neue Gremium [der Hochschulrat, an sich schon lange Debatten wert (Anmerkung von mir)] aus sieben Mitgliedern von denen fünf universitätsextern sind. Als Vorsitzende wurde Generalbundesanwältin Monika Harms gewählt.
Hier gibt’s die offizielle Pressemitteilung der Uni. Zitat again:
Der gemäß Â§ 86 Sächsisches Hochschulgesetz einzurichtende Hochschulrat ist seit heute Aufsichts- und Beratungsorgan der Universität. Er führt die bewährte Funktion des bisherigen Kuratoriums mit erweiterten Zuständigkeiten fort und gibt mit externem sowie internem Sachverstand der Universität Empfehlungen zur Profilbildung und Verbesserung ihrer Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.
Sollen wir uns jetzt freuen?













