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Flickr: BrittneyBush: Being Regular Joe
Foto von BrittneyBush

Mit seinen 14 Jahren sagten sie es ihm zum allerersten Mal.
Sie sagten es kühl und dabei war es aufrührerisch. Für sie war es Normalität. Sie hatten jeden Tag damit zu tun, nichts Besonderes mehr, blanker Hohn, sein Schwanken nachzuäffen. Sie alle hatten es gehabt.

Es klang so wunderbar, vollkommen neu und unverbraucht. Mit einem Mal war es da. Einfach da. Er musste sich nur darauf stürzen, es formen, verarbeiten und gedeihen lassen, damit es etwas Großartiges würde. Es würde riesengroß. Das Schönste, was er sich vorstellen konnte und das Beste und immer im Superlativ Existierende.

Einige hatten es vollends vermasselt.

Wenn es aber schief ginge, so wäre es schon nach kurzer Zeit hoffnungslos verloren. Es würde sich in einem immer schneller werdenden Strudel verlieren, aus dem es, je länger man drinnen gewesen war, immer weniger ein Entrinnen gab. So aussichtsreich die Sache schien, so gefährlich war sie auch. Der kleinste Ausrutscher und alles wäre vorbei, es würde zur ewigen Qual werden, wenn man nicht rechtzeitig einlenkte.

Andere hatten es ganz gut hinbekommen.

Aber es war möglich. Und selbst noch beim achten Versuch. Man musste nur den Stuhl heran schieben, sich herüber beugen, genau hinschauen und darauf achten, dass die Hände nicht allzu sehr ins Zittern gerieten. Er musste sich konzentrieren. Und stark sein. Alles von sich auf es übertragen. Ja. Übertragen. Immer war es das blanke Abbild seines Schöpfers gewesen. Nicht am Ding arbeiten, an sich selbst arbeiten. Und es würde riesengroß, mit Himmelblau und Sonnengelb beim Aufwachen.

Sometimes I get overcharged
That’s when you see sparks

Radiohead – The Tourist

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