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John hat einen lustigen Namen.
Globalisierungstechnisch ganz weit vorn. Er könnte ihn englisch aussprechen, Dschonn, oder amerikanisch, Dschaaahn, aber er besteht darauf, dass man ihn deutsch ausspricht.
“Klingt mir zu italienisch!”, meint er und grinst, “Molto bene!”

Manchmal sitzt er, an einer Bratwurst knabbernd, vorm Supermarkt und feuert reihenweise Weisheiten in die Welt hinaus:
“Ist doch alles Scheiße mit der SDP, mit der SCU, mit der ganzen scheiß SPDCU!”

“Hält doch kein Schwein auf Dauer aus, was die Anzugaffen da ausklamüsern!”

“Dass die auch überhaupt keinen Durchblick haben, die Affen!”

Seine abgewetzten Nikes pellen sich wie seine braungelbe Haut in breiten Fetzen. DieTrainingshose steckt in dicken Wollsocken, sein Gesicht ist verlebt und vom dichten Bart fast völlig verhüllt. Neben sich hat er zwei, drei Flaschen abgefülltes Glück stehen.

Er versteht sich gut mit dem Wurstverkäufer.
“Na, John, schon wieder im Kleister?”
“Alles im Kleister, Meister!”

Ich bringe ihm gern ein Bier mit, wenn er danach fragt.
“Feine Geste, feine Geste!”
Wir kennen uns und lernen uns jedes Mal neu kennen.
Weshalb wir uns nie verabschieden.

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