In Anlehnung an die überaus hübsche Idee des daily cioran hier auch wieder einmal ein Nachschlag:
In den Nächten, in denen man schlecht schläft, kommt ein Augenblick, wo man aufhört unruhig zu sein, wo man die Waffen streckt: eine Ruhe folgt darauf, unsichtbarer Sieg, höchster Lohn nach den Qualen, die ihm vorausgingen. Hinnehmen heißt um die Grenzen wissen. Nichts kommt einem aufgebenden Kämpfer gleich, nichts geht über die Ekstase der Kapitulation ...
Cioran: Gevierteilt, Suhrkamp 1991, S. 119
Und ich kann mich nur anschließen: «preis für grössmögliche zitatfähigkeit auf den hundertdreissigerseiten eines werkes geht aaaaaaaaaaaaaaaaaan.....» (via ras)


ras
30. Januar 2007
löblich, weitermachen. :)