Manchmal schält man sich morgens aus dem Bett und bemerkt so unschöne Dinge wie die Verwandlung zum Käfer oder die Deportation Helmstedt über Nacht. Manchmal findet man im virtuellen Postfach aber auch nur einen Link, der einem den plötzlichen Prominentenstatus schwarz auf weiß bescheinigt. Seit ich mich vor ein paar Stunden aus meinem Regenerationssarg erhob, weil vor dem Haus ein kreischender Mob aus Fashionbloggerinnen ein Statement erwartete, steht mein Telefon nicht mehr still. Bis jetzt bekam ich bereits mehrere Ghostwritingangebote, leitende Stellen in Bundesministerien, einen Platz in der Band Muse, sowie zwielichtige sexuelle Praktiken angeboten. Danke, lieber anonymer WELT-Praktikant, dass du mich erwähltest, auch die Handynummer von Charlie Sheen wird mir sicherlich zu sehr viel Spaß verhelfen. Und selbst wenn mir in zwei Wochen vielleicht mein Berühmtheitsgrad wieder aberkannt wird, ich werde nicht im Sturm das Schiff verlassen. Ein herzliches Dankeschön auch an dich, lieber Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester, ohne dich wäre das alles nicht möglich gewesen. (Zeit, mal wieder auf meinen Twitter-Account hinzuweisen, der ist super!)

5 Kommentare

  1. anschirmer

    22. Februar 2011

    Schon sch… wenn der Zenit so früh im Leben kommt was sollte Dich jetzt noch motivieren aufzustehen. Mir an Deiner Stelle würde nichts einfallen und ich würde verwahrlosen. Auf diese Weise wäre der Größte Erfolg auch der Untergang.

    Bin gespannt was Dir passiert.
    Lass es mich wissen … *zwinker*

  2. André

    23. Februar 2011

    Am Bahnhof fliegt mir das Kleingeld nur so zu.

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