Wikipedia: Joyce

Am 13. Januar 1941 starb der großartige Schriftsteller James Joyce. Er führte ein Leben in steter Geldnot und wurde zu Lebzeiten viel zu wenig geschätzt. Trotzdem gilt er heute als einer der maßgeblichen Wegbereiter der modernen Literatur.

So entwickelte er die Technik des stream auf consciousness so weit, dass er haargenau beschreiben konnte, was eine Figur wie denkt, wie sie Gedanken zusammenspinnt, sie plötzlich fallen lässt, den Faden wieder aufnimmt und auch Fehler dabei macht. Aus diesem Grund, denn es gibt beispielsweise in Ulysses einige echte Fehler in den Gedanken Leopold Blooms, die bewusst eingearbeitet sind und die man, ist man nicht gerade vertraut mit dem jeweiligen Thema, gar nicht mitbekommt, habe ich schon einmal nur die kommentierte Ausgabe des Buches empfohlen.
Einem/Einer, der/die mehr von Joyce lesen möchte, seien natürlich Ulysses, Finnegans Wake und andere seiner Werke ans Herz gelegt. Aber auch in Bezug auf den vorgestern verstorbenen Robert Anton Wilson seien dessen Masken der Illuminaten
empfohlen, in denen neben James Joyce auch noch Albert Einstein und Aleister Crowley fabelhafte Auftritte finden.

Davon ab: Hieße es In Gedenken James Joyce', frei nach dem gesprochenen, harten S am Ende, oder dann doch Joyces? Ich habe zu lange darüber nachgedacht und einen möglichen Fehler lieber hässlich umgangen.

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