Aber es ist ein gutes Gefühl, den Stapel von Aufgaben langsam zu einem Ende kommen zu sehen. Die Bachelorarbeit ist fast fertig, die (Mehr-oder-Weniger-)Sommerpause rückt näher, in Kürze sind die Klausuren geschrieben und bald ist auch wieder ein bisschen Zeit dafür, nicht dauernd im Kopf damit jonglieren zu müssen, was noch getan werden will.
Würde ich im Greenwich Village wohnen, würde ich genau diesen Song hören wollen, wenn ich vor die Tür ginge. In den Straßen müssten die Leute tanzen oder auf den breiten Eingangstreppen sitzen und Eis essen. Ich könnte in diesen kleinen, von einer noch nicht durch Schönheits-OPs verunstalteten Meg Ryan geführten Buchladen aus "E-Mail für dich" gehen, in bisschen in den Büchern blättern und anschließend mit zwei, drei Romanen auf irgendeiner Bank Platz nehmen, versuchen zu lesen, aber irgendwann doch nur den Leuten beim Leben zugucken.
Aber so, da sich all das in unmittelbarer Nähe im Park abspielt und ich dazu gezwungen bin, am Computer nachzuweisen, wie Politiker Gesetzgebungsprozesse umgangen oder manipuliert haben, kann ich mich nicht für jene freuen, die dort im Grünen umhertollen und sich ihrer Existenz freuen. Regen wäre schön. Immerhin würde es ja bald wieder Sonne geben dürfen.

