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Dinge im Internet zu verkaufen ist prima, wenn weder Käufer noch Verkäufer versuchen, einander irgendwie über den Tisch zu ziehen. Die Crux liegt allein im Tauschverhältnis von Geld und Vertrauen gegen ein potenzielles Schnäppchen. Die vielleicht blauäugigste aber auch ehrlichste Präventivmaßnahme ist insofern, als Verkäufer selbst ehrlich zu agieren, beziehungsweise die Ware abholen zu lassen, sodass man ihre Funktionstüchtigkeit noch einmal demonstrieren kann. Wenn einem aber genau vor Augen des Käufers der Hals des geliebten drehbaren TFTs mit einem leisen KNACK! zerbricht, der Bildschirm fortan nicht einmal mehr gerade auf dem Fuß hält und es zwangsläufig so wirken muss, als wäre er nicht bis zu eben diesem Moment ein überaus treuer Diener gewesen, befindet man sich in einem schönen Dilemma. Einerseits ist das Verkaufsobjekt plötzlich praktisch wertlos geworden, andererseits macht man sich ungewollt verdächtig, ohnehin längst kaputte Ware als funktionstüchtig getarnt an den ahnungslosen Menschen bringen zu wollen. FML

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