Ein echter Dichter würde sagen:
An den grün gestrichenen Hügeln, weit oben dort, bricht sich die Vergänglichkeit.
Arbeiter ernten den Weizen, der Sommer hält seinen Abgesang.
Er rauscht und grün schießt das Korn in den Hänger, mit Edelrost verziert.
Hier beginnt der Herbst.
Ein letztes Mal erhebt sich die Sonne über das kalte Tal und spendet ihm Licht.
Von hier wird es kälter, und Stoppeln, wo Ähren einst waren.
Aber ich sage:
Am längstem Bahnsteig Deutschlands (Gössnitz) fällt den Lok-Fans der Bierkasten um.
Ich weiß nicht, warum alle gern Diesel trinken.
Die Hools dann in Zwickau sehr freundlich: “Ist das hier Zwickau Ha Be Eff?”
Eine Mutti setzt sich weg.
Komm, wir fahren dem Sommer hinterher.
Nach Zwickau, wo die Familie noch weint am Zug.
Und zum Abschied singt dir laut der gemischte Lok-Chor ein Lied:
“Zwickau, Zwickau, Hurensöhne!”













