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	<title>André Herrmann &#187; Tribut</title>
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	<description>Perhaps it&#039;s done already, perhaps they have said me already, perhaps they have carried me to the threshold of my story, before the door that opens on my story, that would surprise me, if it opens, it will be I, it will be the silence, where I am, I don&#039;t know, I&#039;ll never know, in the silence you don&#039;t know, you must go on, I can&#039;t go on, I&#039;ll go on. (Beckett)</description>
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		<title>Best of Twitter August 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 07:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Erneut schamloser Ideenklau von <a href="http://www.ankegroener.de/?p=9622">Anke Gr&#246;ner</a>, aber die Idee ist einfach klasse. Da ich selbst den Spa&#223; erst seit ein paar Tagen verfolge und <a href="http://twitter.com/nnamrreherdna">mitmache</a>, bel&#228;uft sich meine Favoritenliste bisher ausschlie&#223;lich auf Nachrichten aus dieser Zeit, die Selbstreferenzen seien mir geg&#246;nnt, Vollst&#228;ndigkeit nicht garantiert.</p>
<p><a href="http://twitter.com/kleeverliebt/status/22275673677"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/tw1.jpg" alt="" title="tw1" width="425" height="239" class="alignnone size-full wp-image-5178" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/bov/status/22515736265"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/tw5.jpg" alt="" title="tw5" width="425" height="240" class="alignnone size-full wp-image-5182" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/nnamrreherdna/status/22427687932"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/tw0.jpg" alt="" title="tw0" width="425" height="228" class="alignnone size-full wp-image-5177" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/hermsfarm/status/22456324687"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/tw3.jpg" alt="" title="tw3" width="425" height="215" class="alignnone size-full wp-image-5180" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/nnamrreherdna/status/22540581218"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/tw7.jpg" alt="" title="tw7" width="425" height="239" class="alignnone size-full wp-image-5184" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/_yeahsara/status/22454229735"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/tw9.jpg" alt="" title="tw9" width="425" height="196" class="alignnone size-full wp-image-5186" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/UARRR/status/22527597253"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/tw6.jpg" alt="" title="tw6" width="425" height="214" class="alignnone size-full wp-image-5183" /></a></p>
<p><a href="http://twitpic.com/2jo9wi"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/153977634.png" alt="" title="tw" width="231" height="206" class="alignnone size-full wp-image-5176" /></a></p>
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		<title>Ulrike Almut Sandig: Flamingos</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 21:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3895611859?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3895611859"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/fl.jpg" alt="" title="fl" width="200" style="border: solid 1px #444; margin-bottom: 5px; margin-right: 10px; float: left;"  /></a> Was hat es mit der Frau auf sich, die dem Silbersee ihren Namen gab? Was braucht es, den Tod des eigenen Vaters zu verkraften? Warum sollte man Anja nicht blind nennen? Wenn man bei einem Monat von einer Zeit lang sprechen kann, dann hatte ich mir schon eine Zeit lang vorgenommen, mir Ulrike Almut Sandigs Kurzgeschichten-band <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3895611859?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3895611859">Flamingos</a> zu besorgen. Dass ich ihn dann netterweise geschenkt bekam, war umso besser. Ich las ihn auf der Bahnfahrt nach Braunschweig und zur&#252;ck, elf Geschichten auf 176 Seiten, manchmal ein wenig surreal, daf&#252;r alle ruhig und bedacht, sprachlich komponiert, und die G&#252;te des Gelesenen erschlie&#223;t sich einem hin und wieder erst, wenn man das Buch aus der Hand gelegt und dann sp&#228;ter noch einmal dar&#252;ber nachgedacht hat.</p>
<p>Wahrscheinlich ist es zu gro&#223;e Phrasendrescherei, zu sagen, man w&#252;rde den Geschichten anmerken, dass Ulrike Almut Sandig als Lyrikern bekannt geworden ist, treffender ist, dass sie f&#252;r ihre Geschichten eine Sprache gefunden hat, die den Leser dicht an die jeweiligen Personen heran r&#252;ckt und sie dennoch immer ein bisschen auf Distanz h&#228;lt, was sie allesamt ein wenig merkw&#252;rdig, aber die Personen gleichzeitig so nachvollziehbar macht. Die S&#228;tze sitzen allesamt, wirken sprachlich so naiv, aber kunstvoll gesetzt und k&#246;nnen nur deshalb so genau beobachten. Alle Geschichten kommen ohne gro&#223;e Wendungen aus und k&#252;ndigen sie im anderen Falle sogar noch an; wenn sie laut werden, wei&#223; man, dass darauf zermarternde Ruhe folgen muss. Im Gegenzug mildert die vorherrschende Surrealit&#228;t mancher Geschichten die Stimmung ein wenig, bis man sie nur noch so hinnehmen kann, wie sie sind – dass genau dass die Figuren dann auch tun, ist bei weiterer &#220;berlegung eine tolle Idee. Die entr&#252;ckten Orte, die irgendwo im Osten Deutschlands zu sein scheinen, sind mit so wenigen Worten so toll umrissen, dass in ihnen ohnehin alles ein wenig weltfremd erscheint. Und hierin spielen Ulrike Almut Sandigs Geschichten, klein und ruhig, bis sie den Leser im Nachgang &#252;berrollen. Tolles Deb&#252;t, da haben die Buchschenker Geschmack bewiesen, da kann man neidisch werden.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3895611859?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3895611859">Ulrike Almut Sandig: Flamingos</a><br />
Sch&#246;ffling, 176 Seiten<br />
ISBN: 3895611859</p>
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		<title>Clemens Meyer: Gewalten</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 11:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/310048603X?ie=UTF8&amp;tag=andrherr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=310048603X"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/gw.jpg" alt="" title="gw" width="200" style="padding-bottom: 5px; padding-right: 10px; float: left;" class="alignnone size-full wp-image-5099" /></a> Eine durchsoffene Nacht endet in der Psychiatrie, ein Freund stirbt viel zu jung und elend, das Gl&#252;ck des Gro&#223;vaters wird in einem Hannoveraner Casino gesucht, &#8220;die Zahlen sind das gef&#228;hrlichste aller Gifte&#8221;, am Wochenende herrscht inner-st&#228;dtischer Ausnahmezustand, genannt Ortsderby zwischen Lok und Chemie.</p>
<p>Hab ich es nun endlich einmal geschafft. Das sch&#246;ne, gebundene Exemplar, dessen Titel ein Meer aus kleinen Sternen ziert, die allesamt die Aufschrift &#8220;AUA&#8221; tragen, war schon lange ausgelesen und stand ruhig im Regal. Auf <a href="http://www.jens-kassner.de/leipzig/keine-gewalt/">Jens&#8217; Seite</a> gab es schon vor Monaten eine kleine Rezension, jetzt folge auch endlich ich und mit etwas Gl&#252;ck habe ich sogar etwas beizusteuern. </p>
<p>In <a href="http://www.amazon.de/gp/product/310048603X?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=310048603X">Gewalten</a>, seinem dritten Buch, schreibt Clemens Meyer f&#252;r den groben Zeitraum eines Jahres &#252;ber sich und alles, was um ihn herum passiert, verbindet und vernetzt es miteinander, bis am Ende elf Texten dabei heraus kommen, die alle in irgendeiner Weise von Extremen handeln, eben von Gewalten. Nachdem ich begonnen hatte, das Buch zu lesen, wurde mir schnell klar, warum Meyers fr&#252;heres FAZ-Blog mit einem Mal so sang- und klanglos versiegte, kommt einem doch schon die erste Geschichte, in der der Protagonist eine Nacht lang festgeschnallt auf einer Liege in der Psychiatrie zu verbringen hat, sehr bekannt vor, wenn sie auch deutlich umgeschrieben wurde.</p>
<p>Wie zu erwarten sind die Texte verdammt gut und spielen teilweise so ausgezeichnet mit Realit&#228;t und Fiktion, dass es einem am Ende vollkommen egal ist, was jetzt nun eigentlich wahr und was falsch sein sollte, weil schon das Spiel damit ausreicht, zu beeindrucken. Dass es mir pers&#246;nlich dabei manchmal schon etwas zu surreal wird, ist nur mein Geschmack, richtig genossen habe ich hingegen die Geschichten &#252;ber die Stadt M, den Casinobesuch in Hannover, die Pferdewetten und das Ortsderby. Wer wei&#223;, ob es daran lag, wie Jens gemutma&#223;t hat, Erwartungen bedienen zu wollen, dass auch gro&#223;e politische Themen wie z.B. die Gefangenencamps von Guantanamo und der Amoklauf von Winnenden mit eingeflochten werden, fest steht f&#252;r mich dabei nur, dass sie l&#228;ngst nicht so gut funktionieren und ausstaffiert sind, wie all jene Dinge, bei denen einen direkteren Bezug Meyers ersp&#252;ren kann und man so auch gern h&#228;tte darauf verzichten k&#246;nnen. Wirklich komisch finde ich allein, dass sich auch Meyer an, wie soll ich es nennen, einer <em>jugendsprachlichen Episode</em> versucht hat, jener &#252;ber das Computerspiel &#8220;German Amok&#8221;, wie es bspw. auch schon Daniel Kehlmann in seinem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498035436?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3498035436">neunteiligen Roman &#8220;Ruhm&#8221;</a> probiert hat und grandios dabei scheiterte, als er in einem Teil des Romans versuchte, in <em>Internetsprache</em> zu schreiben. Das wird all jene freuen, die absolut keinen Bezug dazu haben, das Feuilleton und die Verleger, die nicht verstehen, was ihre Kinder da am Computer machen, die werden es <em>frisch</em>, <em>peppig</em> und <em>echt</em> finden, aber so bleiben nur ein paar gerittene Klischees.</p>
<p>Davon abgesehen ist <a href="http://www.amazon.de/gp/product/310048603X?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=310048603X">Gewalten</a> ein starkes Buch, das von Verlust, dem ganz normalen Leben und dem Exzess so zu berichten wei&#223;, wie man es von Clemens Meyer gewohnt ist, absolut gekonnt geschrieben, nur thematisch nicht allzu weit entfernt von den beiden Vorg&#228;ngern. Ich bin gespannt auf das n&#228;chste Buch.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/310048603X?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=310048603X">Clemens Meyer: Gewalten</a><br />
Fischer, 223 Seiten<br />
ISBN: 310048603X</p>
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		<title>I&#8217;m lost to where we are</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 19:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><iframe class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/ORukWYS8SKQ?hl=de_DE" frameborder="0"></iframe><br />
<span style="font-size: 10px;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ORukWYS8SKQ">Direkthavoc</a></span></p>
<p>musiktechnisch bin ich ein einzeller. ich bewege mich durch eine mildwarme playlist-ursuppe, in der mir alles bekannt ist und sich selten wenig &#228;ndert. meine musikalischen entdeckungen belaufen sich auf empfehlungen von freunden, bekannten und ein paar winzige fetzen, &#252;ber die ich selbst gestolpert bin. da man mir schon eine menge empfohlen hat, bin ich wenigstens nicht g&#228;nzlich ungebildet, stehe aber trotzdem viel zu oft ahnungslos dabei, wenn es um bands und songs geht. das einzig beruhigende dabei ist, dass nicht nur ich vieles nicht zu kennen scheine, sondern meine vorgebrachten bands im endeffekt auch niemand kennt. und obgleich ich in jede richtung musik in gewisser weise formbar bin, hat sich alles auf irgendetwas zwischen post rock, punk und hardcore und metal eingependelt. so oszillieren die listen je nach stimmung zwischen den extremen, ab jetzt auch mit <a href="http://www.myspace.com/awitn">awitn</a>. sch&#246;n.</p>
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		<title>Michail Bulgakow: Der Meister und Margarita</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 14:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3630620930?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3630620930"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/mm.jpg" alt="" title="mm" width="200" class="alignnone size-full wp-image-5056" style="padding-right: 10px; padding-bottom: 5px; float:left; " /></a> Als Berlioz, seines Zeichens Vorsitzender der Literaturver-einigung MASSOLIT, gemeinsam mit seinem Kollegen Besdommy, einem nicht allzu begabten Dichter, in einem Garten Moskaus der 1920/30er Jahre eine Auftragsarbeit bespricht, mischt sich kurzerhand ein Unbekannter in ihr Gespr&#228;ch. Dieser gibt sich als ausl&#228;n-discher Artist und Professor f&#252;r schwarze Magie zu erkennen und beginnt, den beiden Literaten eine etwas andere Version der Jesusgeschichte zu erz&#228;hlen, sowie Berlioz kurzer-hand seinen Tod vorraus zu sagen, der kurze Zeit sp&#228;ter auch tats&#228;chlich eintritt. Besdommy ger&#228;t daraufhin v&#246;llig au&#223;er sich und landet in der Psychiatrie, redet wirres Zeug und sieht sich fortan allein solchen gegen&#252;ber, die ihn als Verr&#252;ckten betrachten. Dort trifft er bald auf den Meister, einem gescheiterten Schriftsteller, der einen Roman &#252;ber Pontius Pilatus und die Jesusgeschichte, ganz wie der Unbekannte sie rezitiert hatte, geschrieben, aber nichts als Verachtung daf&#252;r erfahren hatte und letztlich auch in der Psychiatrie landete.</p>
<p>Der Unbekannte, auf dessen Visitenkarte Besdommy nur den Anfangsbuchstaben &#8220;V&#8221; erkennen konnte, in G&#228;nze aber bald in seiner Rolle als Teufel Voland genannt, verfrachtet unterdessen Lichodejew, den Direktor des Moskauer Varietétheaters, auf mysteri&#246;se Art und Weise nach Jalta, nicht jedoch ohne sich vorher von ihm einige Auftritte im Theater arrangieren zu lassen. Da Lichodejew f&#252;rs Erste auf dem Weg ist, zieht Voland samt seinem Gefolge, einem &#252;bergro&#223;en schwarzen Kater namens Behemoth, Volands Diener Korowjew, bzw. Fagott, ein wom&#246;glich ehemaliger Kantor, der sich aber auch als Dolmetscher ausgibt, seinem Handlanger Asasello und dem Hausm&#228;dchen Abadonna, in dessen Wohnung ein. Fortan sind Voland und seine Begleiter f&#252;r alle m&#246;glichen Unheimlichkeiten in Moskau zust&#228;ndig, so geben sie bspw. ein Vorstellung in schwarzer Magie im Varietétheater, von der noch ewig gesprochen wird, sie bringen falsches Geld unter die Leute oder lassen hin und wieder jemanden verschwinden.</p>
<p>Bald jedoch machen sie Margarita ausfindig. Sie ist die fr&#252;here Geliebte des Meisters, der auf Grund seines Romans verhaftet worden war und wei&#223; seitdem nicht, wo er sich aufh&#228;lt. Voland und seine Leute laden Margarita ein, ihr bei einer Sache behilflich zu sein, f&#252;r die nur sie allein geeignet sei und auch reich entlohnt werden soll und Margarita willigt ein, mehr soll vom Inhalt an dieser Stelle nicht verraten sein.</p>
<p style="padding-top: 50px;">Ich glaube, &#252;ber dieses Buch k&#246;nnten ganze Arbeiten geschrieben werden, erst weil es schon schwierig genug ist, die gesamte Handlung zusammenzutragen, insbesondere da mindestens zwei, eher drei Geschichte, miteinander verworben werden, zweitens, weil es enorm viel zu interpretieren gibt. Darum sei hier darauf hingewiesen, dass alles Folgende keinesfalls Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit oder Wahrheit hat.</p>
<p>Als ich in Paris war und gerade <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3630620930?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3630620930">Der Meister und Margarita</a> von Michael Bulgakow las, dachte ich, ich w&#252;rde eine Weile brauchen, um mich durch die 500 Seiten Kleingedrucktes zu arbeiten. Aber ganz im Gegenteil, abseits der anf&#228;nglichen Verwirrung, da auf den ersten einhundert Seiten so ziemlich alle Personen des Buches mit ihren jeweils eigenen Geschichten eingef&#252;hrt und bereits damit begonnen wird, die verschiedenen Erz&#228;hlstr&#228;nge des Buches mit einander zu verweben, fand ich das Buch gleich von Anfang an wunderbar zu lesen. Voland und sein Gefolge sind so gro&#223;artig grotesk und lustig, dass man sie von Beginn an toll finden muss, auch wenn auf ihr Konto eine Menge &#196;rger und ein paar Tote gehen.</p>
<p>Das &#252;berb&#252;rokratische Moskau erh&#228;lt also Besuch vom Teufel h&#246;chstpers&#246;nlich und wird geh&#246;rig aufgemischt. Je weiter man im Buch voran kommt, desto mehr wirken Teufel und Kumpanen jedoch nicht nur wie jene, die da sind, um Verwirrung zu stiften, sondern auch, um mindestens zwei quasi-gescheiterten Existenzen zu helfen. Es ist schwer, viel &#252;ber die Tiefe des Romans zu sagen, ohne etwas vom Inhalt zu verraten, aber es ist sch&#246;n zu lesen, wie die Figur des Teufels Voland nicht nur als Unheils- sondern auch als Gl&#252;cksbringer verwendet wird, wie verzweifelt die ordnungsbewussten Moskauer mit der chaotischen Bande umzugehen versuchen und wie Meister und Margarita wieder zu einander finden d&#252;rfen.</p>
<p>Ich w&#252;rde nicht so weit gehen wie das amerikanische M&#228;dchen in einem Gibert-Jeune-Laden, das ihren Begleiter beim Anblick <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0141188286?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0141188286">dieser sch&#246;nen Ausgabe</a> immer und immer wieder darauf hinweisen musste, Der Meister und Margarita sei &#8220;the best, the best book I probably ever read!&#8221;, daf&#252;r fehlt mir wahrscheinlich das Gesp&#252;r f&#252;r die Stimmung eines Moskaus vergangener Zeiten, aber nichtsdestotrotz geh&#246;rt das Buch zu den/meinen sehr guten.</p>
<p style="padding-top: 50px;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3630620930?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3630620930">Der Meister und Margarita</a><br />
Sammlung Luchterhand, 512 Seiten<br />
ISBN: 3630620930</p>
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		<title>Open Flair 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 17:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.andreherrmann.de/?p=5008</guid>
		<description><![CDATA[<div id="attachment_5009" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/01.jpg" alt="" title="Open Flair 2010" width="425" height="319" class="size-full wp-image-5009" /><p class="wp-caption-text"><span style='font-size: 10px;'>Noch alles ruhig am Donnerstag</span></p></div>
<div id="attachment_5011" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/02.jpg" alt="" title="Open Flair 2010" width="425" height="319" class="size-full wp-image-5011" /><p class="wp-caption-text"><span style='font-size: 10px;'><a href='http://www.youtube.com/watch?v=2AqC_tGbRhI' title='Grossstadtgefl&#252;ster: Ich muss gar  nichts'>Grossstadtfl&#252;ster</a> auf der Seeb&#252;hne</span></p></div>
<div id="attachment_5013" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/03.jpg" alt="" title="Open Flair 2010" width="425" height="319" class="size-full wp-image-5013" /><p class="wp-caption-text"><span style='font-size: 10px;'>Menschen warten</span></p></div>
<div id="attachment_5013" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/04.jpg" alt="" title="Open Flair 2010" width="425" height="319" class="size-full wp-image-5013" /><p class="wp-caption-text"><span style='font-size: 10px;'>Licht!</span></p></div>
<div id="attachment_5013" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/05.jpg" alt="" title="Open Flair 2010" width="425" height="319" class="size-full wp-image-5013" /><p class="wp-caption-text"><span style='font-size: 10px;'>Auftritt Jan Delay. Nicht im Bild: Jan Delay</span></p></div>
<div id="attachment_5013" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/06.jpg" alt="" title="Open Flair 2010" width="425" height="319" class="size-full wp-image-5013" /><p class="wp-caption-text"><span style='font-size: 10px;'>The Hives waren auch da</span></p></div>
<div id="attachment_5013" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/07.jpg" alt="" title="Open Flair 2010" width="425" height="319" class="size-full wp-image-5013" /><p class="wp-caption-text"><span style='font-size: 10px;'>Streetlight Manifesto war das, glaube ich</span></p></div>
<div id="attachment_5013" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/08.jpg" alt="" title="Open Flair 2010" width="425" height="319" class="size-full wp-image-5013" /><p class="wp-caption-text"><span style='font-size: 10px;'>Against Me! samt Manager</span></p></div>
<div id="attachment_5013" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/09.jpg" alt="" title="Open Flair 2010" width="425" height="319" class="size-full wp-image-5013" /><p class="wp-caption-text"><span style='font-size: 10px;'>Herrlich: Against Me!</span></p></div>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/TUOdoyNmVrk" width="425" height="344" frameborder="0"><br /></iframe><br />
<span style='font-size: 10px;'><a href="http://www.youtube.com/watch?v=TUOdoyNmVrk">Direkttouch</a></span></p>
<p>War geil.</p>
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		<title>Michel Houellebecq: Plattform</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 18:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499233959?ie=UTF8&amp;tag=andrherr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3499233959"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/08/pf.jpg" alt="" title="pf" width="200" style="padding-right: 5px; padding-bottom: 5px;" class="alignleft size-full wp-image-4992" /></a>Der Mord an seinem Vater beschert Michel eine ungewohnt gro&#223;e Summe Geld, mit der er wom&#246;glich bis an sein Lebens-ende auskommen k&#246;nnte, nur ist es nicht das Geld, das ihm fehlt. Michel lebt nahezu isoliert in Paris, seiner Ansicht nach genau so, wie es viele der modernen Menschen tun, gefangen zwi-schen Arbeit, Schlaf und Nahrungsaufnahme verl&#228;uft sein Leben relativ langweilig. Er g&#246;nnt sich eine teure Rundreise durch Thailand, besucht oft die Massagesalons, die gleichzeitig als eine Art Bordell fungieren und reibt sich gr&#246;&#223;tenteils an den verschrobenen Einstellungen und Eigenheiten seiner Mitreisenden.</p>
<p>Mehr und mehr festigt sich in ihm die Ansicht, dass der normale westliche Mann, und damit auch er selbst, bei der modernen westlichen Frau keine Chance mehr hat. Sie jagen beruflich erfolgreichen, aufmerksamen, romantischen, etc. Traumm&#228;nnern hinterher, also einem Wunschbild, das der Stino-Mann nie und nimmer zu erf&#252;llen vermag. Nichtsdestotrotz hat er auf der Rundreise Kontakt zu Valérie gekn&#252;pft, einer erfolgreichen und sch&#246;nen Frau, die in Paris in hohem Posten in der Tourismusbranche arbeitet.</p>
<p>Sie kommen zusammen, wohnen bald in einer gemeinsamen Wohnung und sehen beide das Problem, das manchmal erst weite Strecken zur&#252;ck gelegt werden m&#252;ssen, um Mann und Frau sexuell das bieten zu k&#246;nnen, wonach sie in ihrer Heimat vergeblich suchen. Als Valérie und ihrem Chef Jean-Ives dann leitende Stellen beim gr&#246;&#223;ten Tourismuskonzern Frankreichs angeboten werden, gepaart mit der Aufgabe, eine wenig florierende Hotelkette zu sanieren, kommen die drei auf die Idee, ein neues Gesch&#228;ftsmodell zu erfinden.</p>
<p>Mit <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499233959?ie=UTF8&amp;tag=andrherr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3499233959">Plattform</a> habe ich nun auch den letzten von Houellebecqs Romanen gelesen, erst <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499243393?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3499243393">Ausweitung der Kampfzone</a>, dann <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499242559?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3499242559">Elementarteilchen</a> und zuletzt <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499243385?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3499243385">Die M&#246;glichkeit einer Insel</a>. Ab jetzt hei&#223;t es also warten auf den n&#228;chstens und bis dahin den Blick auf die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499228491?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3499228491">Essays, pardon, Interventionen</a> schweifen lassen, denen im Oktober mit <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3832195920?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3832195920">Ich habe einen Traum</a> &#252;brigens ein zweiter Teil folgen wird.</p>
<p>Im Gegensatz zu &#8220;Die M&#246;glichkeit einer Insel&#8221;, wo ich erst eine Weile brauchte, um mich in das Buch einzulesen und es im Endeffekt dann nichtsdestotrotz sehr gut zu finden, l&#228;sst einen Plattform von Anfang an nicht mehr los. Das ganze Buch ist durchzogen mit Gedanken des Protagonisten Michel und Erkl&#228;rungen zu allen m&#246;glichen Dingen, zur Gesellschaft, zur Philosophie, Tourismus und der Beziehung zwischen Mann und Frau und vermengt das Innerste des Protagonisten mit Geschehnissen, wie sie genau in jetziger Zeit passieren. Nat&#252;rlich wird es da, wenn man das so sagen kann, Houellebecq-typisch ein wenig subjektiv und teilweise so, dass sich mancher sicher an den &#196;u&#223;erungen reiben m&#246;chte, aber gerade dadurch, dass im Buch immer bewusst Stellung bezogen und diese auch gnadenlos vertreten wird, f&#252;hlt man sich den Figuren schnell sehr nahe und durchlebt mit ihnen, ganz egal ob man ihre Einstellungen nun teilt oder nicht, ihre Geschichte. Ebenso braucht man bei Houellebecq nicht zu erwarten, dass er sonderlich harmlos mit den Menschen allgemein ins Gericht geht, im Gegenteil, wie schon in seinen anderen B&#252;chern, ist auch Plattform eine subtile Abrechnung mit der Gesellschaft Frankreichs und Europas, den Menschen &#252;berhaupt, in diesem Fall besonders bezogen auf das Finden eines geeigneten Lebenspartners und Tourismus in all seinen Formen.</p>
<p>Gleichsam wie hart Themen wie Islamismus, Nationalit&#228;ten und den zugeh&#246;rigen Typen umgegangen wird und wie ausgiebig es um Sex geht, muss die immerw&#228;hrende Melancholie erw&#228;hnt werden, die fast das ganze Buch durchzieht. Irgendwo zwischen Resignation und steter Trauer wandeln die Figuren Houellebecqs dahin, finden zu einander, gehen auseinander, im besten Beckettschen Sinn scheitern sie und beginnen immmer wieder neu, nur um nochmals und immerfort zu scheitern. Das macht Houellebecqs B&#252;cher nicht unbedingt zu besten Selbstheilungs- und Selbstfindungsb&#252;cher, obgleich man nie umhin kommt, sich nicht trotzdem darin wieder zu finden, bzw. wenigstens so vieles um sich herum, denn man selbst will sich ja, genau wie es seine Figuren immer bis zu einem bestimmten Punkt versuchen, nicht so sehen, wie man die Anderen sieht, deshalb sind sie ja die Anderen. F&#228;llt diese Trennung erst einmal weg, ist man nichts Besonderes mehr, aber hat die Chance, mit dem einmal klaren Blick eben genau dieser Stino-Mentalit&#228;t zu entfliehen. Den Figuren in Plattform gelingt dies genau so, wie es ihnen gleichsam nicht gelingt und gelingen kann, das macht das Buch so kurzweilig und gleichzeitig tiefgr&#252;ndig. Ich hab&#8217;s genossen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499233959?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3499233959">Michel Houellebecq: Plattform</a><br />
rororo, 352 Seiten<br />
ISBN: 3499233959</p>
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		<title>as time eats us alive</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 20:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><object width="425" height="264"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HZnVAOepD6U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/HZnVAOepD6U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="264"></embed></object><br />
<span style="font-size: 10px;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=HZnVAOepD6U">Direktpwd</a></span></p>
<p><span style="font-size: 10px;">The marks I left upon this world / Will wash away in time</span></p>
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		<title>Micmacs: Uns geh&#246;rt Paris</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 14:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003LOH3CU?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B003LOH3CU"><img border="0" src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/07/mm0423.jpg" style="float: left; padding-right: 15px; padding-bottom: 10px;" width="200" /></a> Bazil, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/La_vache_qui_rit">vache-qui-rit</a>-affine, leicht t&#246;lpelhafte, aber zufriedene Angestellte einer Videothek in Paris, wird eines Abends zuf&#228;llig von einer Pistolenkugel in den Kopf getroffen. Die &#196;rzte k&#246;nnen sie nicht entfernen, da Bazil auf diese Weise sofort sterben w&#252;rde, anderenfalls jedoch kann sein Leben mit der Kugel im Kopf jederzeit abrupt vorbei sein. Mit einer tickenden Zeitbombe hinter der Stirn wird Bazil also wieder ins Leben zur&#252;ck gelassen, sein Posten in der Videothek ist mittlerweile neu besetzt, seine Wohnung neu vermietet, sein Hab und Gut geklaut und er selbst ist noch ein wenig naiver, noch ein wenig unbeholfener und tolpatschiger geworden. </p>
<p>Ganz unten angekommen versucht er sich irgendwie auf der Stra&#223;e als schlechter Pantomime durchzuschlagen und erf&#228;hrt durch Zufall die Herkunft der Kugel in seinem Kopf. &#220;berdies wird er von einer Gruppe Clochards aufgenommen, die in einem der Schrotthaufen einer M&#252;llhalde leben und Nacht f&#252;r Nacht Schrott sortieren, wieder aufbereiten und reparieren. Jedes Mitglied dieser Gruppe ist auf seine Weise speziell, da gibt es unter Anderem Calculette, die mit Zahlen so schnell wie ein Computer umgehen kann, die lebende Kanonenkugel Fracasse, den sprichtwortbegeisterten Quasi-Poeten Remington oder die Schlangenfrau Caoutchouc. So findet Bazil schnell Anschluss und reiht sich ein in diese Truppe voller Sonderlinge, die kurzum beschlie&#223;t, dem Hersteller der Kugel in Bazils Kopf, einem Waffenh&#228;ndler mit Sitz ebenfalls in Paris, sowie dem Hersteller jener Mine, die seinem Vater in Algerien das Leben gekostet hat und der zuf&#228;llig gegen&#252;ber des anderen Waffenh&#228;ndlers sitzt, das Gesch&#228;ft vermasseln.</p>
<p>Von nun an spionieren sie so gut sie k&#246;nnen und machen sich ihre Ticks und F&#228;higkeiten zu nutze, mehr und mehr an Schlagkraft zu gewinnen, immer wieder durchsetzt mit vielen kleinen Albernheiten, die ihre Charakt&#228;re nun einmal hergeben. Gemeinsam stehen die Schrott sortierenden Clochards der Verbissenheit skrupelloser Gesch&#228;ftemacher gegen&#252;ber, so naiv, dass man sich ganz von allein auf ihre Seite schl&#228;gt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/JD_3INPHQzA" width="425" height="264" frameborder="0"><br /></iframe><br />
<span style="font-size: 10px;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JD_3INPHQzA">Direktmicmacs</a></span></p>
<p>Jean-Pierre Jeunet, f&#252;r alle, die es nicht wissen, der Regisseur von <a href="http://www.imdb.de/title/tt0211915/">&#8220;Die fabelhafte Welt der Amélie&#8221;</a> hat auch mit Micmacs wieder einen Film gemacht, dessen Bilder f&#252;r sich genommen schon sehr toll sind und der viele wunderbare kleine Ideen zu einem gro&#223;en Ganzen zusammen f&#252;gt. Man denke nur als Bazils beschw&#246;rerische Fragen, die er immer wieder vor sich hin murmelt, um sich wieder der Realit&#228;t zu vergewissern (&#8220;Wie oft muss man eine Treppenstufe benutzen, bis sie sich abnutzt?&#8221; etc.) oder die Kunstwerke, die Petit Pierre in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden seinen Mitstreitern pr&#228;sentiert.</p>
<p>Trotzdem mag es entweder an der Synchronisation gelegen haben oder an dem wom&#246;glich manchmal doch sehr eigenen franz&#246;sischen Humor, dass mir Bazils zeitweise Verwandlung zum Kauderwelsch brabbelnden Clown ein wenig zu weit ging und nicht so recht in das bisher von ihm gezeichnete Bild passen wollte. Wo &#8220;Die fabelhafte Welt der Amélie&#8221; noch bunt und kr&#228;ftig war, ist Micmacs nicht weniger kr&#228;ftig, daf&#252;r aber relativ dunkel und sepiafarben. Gleichzeitig spielt Micmacs aber nicht wie Amélie mit den &#8220;gro&#223;en Themen&#8221; à la Liebe, Sinn und dem Leben an sich, sondern schrammt all das nur am Rande, vordergr&#252;ndig dreht es sich doch immer darum, wie eine Gruppe kauziger Gestalten mit der rationalen Welt konfrontiert wird. Nat&#252;rlich wirkt wieder alles verspielt und sehr detailverliebt, aber sich als Kernthema ausgerechnet das Ausheben von Waffenh&#228;ndlern vorzunehmen, empfand ich dann doch als zu gro&#223;en Kontrast zur Athmosph&#228;re des restlichen Films und ebenso zu d&#252;nn. Mit einer Amélie als Kellnerin, die ein liebevoll verschrobenes Leben f&#252;hrt und ihr eigenes kleines M&#228;rchen erlebt, konnte ich leben, aber ich frage mich, ob ich sie auch als kleine Jean d&#8217;Arce mit Bobschnitt gemocht h&#228;tte, die in ihrer Freizeit gegen bonihungrige Investmentbanker angeht. Auch daf&#252;r, dass man sich genau so ein Thema ausgesucht hat, ist es ein wenig zu d&#252;nn bedient und lebt mehr von der witzigen Darstellung der Kleinen gegen die Gro&#223;en, mit einem Schritt zur&#252;ck betrachtet gibt die Story an sich jedoch relativ wenig her und ist daf&#252;r nicht m&#228;rchenhaft genug.</p>
<p>Es war keinesfalls schlecht, Micmacs gesehen zu haben, aber auch kein Muss. Der Film zeigt wunderbare Bilder und spielt mit vielen tollen Einf&#228;llen, ist aber in seiner Gesamtkomposition doch nicht so etwas, das man als Meisterwerk bezeichnen w&#252;rde, allenfalls visuell.</p>
<p style="padding-top: 30px;"><em><a href="http://www.imdb.com/title/tt1149361/">Micmacs &#8211; Uns geh&#246;rt Paris!</a><br />
<span style="font-size: 10px;">Frankreich 2009<br />
Regie: Jean-Pierre Jeunet<br />
Buch: Jean-Pierre Jeunet, Guillaume Laurant<br />
Mit: Dany Boon, André Dussollier, Nicolas Marié, Jean-Pierre Marielle, Yolande Moreau, Julie Ferrier, Omar Sy, Dominique Pinon, Michel Crémadès, Marie-Julie Baup<br />
Kinowelt, 104 Minuten<br />
<a href="http://www.micmacs.kinowelt.de/">Offizielle Homepage</a></span></em></p>
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		<title>Seichtes zum Abendrot: Eclipse</title>
		<link>http://www.andreherrmann.de/seichtes-zum-abendrot-eclipse/</link>
		<comments>http://www.andreherrmann.de/seichtes-zum-abendrot-eclipse/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 15:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Den dritten Twilight-Teil namens <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1904233899?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=1904233899">Eclipse</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=andrherr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=1904233899" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> schon gelesen zu haben, hatte mir eigentlich fast g&#228;nzlich den Reiz genommen, in den Film zu gehen. Das Buch war, abgesehen davon, dass sowieso keine Weltliteratur zu erwarten war, ohnehin entt&#228;uschend gewesen und lie&#223; einmal mehr an der Kompetenz aller Amazon-Rezensenten zweifeln, die es irgendwo zwischen 4 und 5 Sternen ansiedelten. Aber da ich mittlerweile schon so viel gegen Twilight gewettert habe, muss ich jetzt quasi auch bis zum bitteren Ende durchhalten.</p>
<p>Dem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003UOVUR0?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B003UOVUR0">Film</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=andrherr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B003UOVUR0" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> ergeht es nun nicht anders. Gestern habe ich ihn gesehen und m&#246;chte schon einmal herbei orakeln, dass er mindestens genau so viel Anklang finden wird, wie schon das Buch.<br />
Kurz der Inhalt: Im ersten Buch/Film traf Bella auf Laurent, James und Victoria, was darin m&#252;ndete, dass Edward James umbrachte und Victoria dar&#252;ber nicht gerade erfreut war. Im zweiten Buch/Film erwischten die Werwolfjungs auch Laurent, als der versuchte, Bella ausfindig zu machen. Im dritten Buch/Film nun beginnt Victoria im nahe gelegenen Seattle eine Armee aus neugeborenen Vampiren zu kreieren, um sich so Bella umbringen zu lassen und sich gleichzeitig an den Cullens f&#252;r James&#8217; Tod zu r&#228;chen. Nat&#252;rlich kriegen die Cullens das irgendwann mit, verb&#252;nden sich mit den Werw&#246;lfen und es kommt unweigerlich zur Konfrontation. Dar&#252;ber hinaus entscheidet sich Bella nun endg&#252;ltig, Edward zu heiraten, da sie so ersten endlich Sex mit ihm haben und er sie nach ihrem Schulabschluss zus&#228;tzlich noch in einen Vampir verwandeln wird.</p>
<p>So viel zur etwas mageren Handlung, die im Buch immerhin auf 600 Seiten und im Film auf 124 Minuten gestreckt wird. Man muss wirklich <em>gestreckt</em> sagen, denn au&#223;er der oben beschriebenen Haupthandlung passiert eigentlich nicht viel, au&#223;er dass sich Wolfsboy Jacob und Vampirguy Edward in der Zwischenzeit dauernd wegen Bella anzicken. Generell finde ich ja zu viel Liebelei und Melodramatik, transferiert auf Jugendliche und Kinder, schwer glaubw&#252;rdig zu gestalten, aber wenn dann auch noch Pseudopoetisches aus dem Off &#252;ber veschiedene Landschafts-aufnahmen gelegt werden, verliere ich zumeist jedwedes Verst&#228;ndnis. Und prinzipiell bedient einen der Film auch nicht mit mehr als sch&#246;nen Bildern und ein paar seichten Phrasen, ab und zu unterbrochen durch ein paar abgerissene Vampirarme und -k&#246;pfe und ein paar zynischen Bemerkungen von Bellas Vater Charlie. Es scheint, als habe man seit dem ersten Film systematisch versucht, genau jene Teile aus dem jeweiligen Vorg&#228;nger heraus zu destillieren, die gut bei der Masse des Publikums funktionieren und diese dann in doppelter und dreifacher Ausf&#252;hrung in den n&#228;chsten Film gepackt. So ist <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1904233899?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=1904233899">Eclipse</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=andrherr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=1904233899" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> nunmehr nichts weiter als eine Teenie-Schmonzette mit sch&#246;nen Bildern, nervig-sterrilen Dialogen, die zumeist sogar so schlecht daher kommen, dass sie schon wieder witzig sind. </p>
<p>Da das Buch schon nicht der Kracher war, blieb den Filmemachern, so sie sich denn an die Vorgabe halten wollten, nat&#252;rlich nicht viel mehr &#252;brig, als genau so etwas zu produzieren. Das Traurige daran ist nur, dass der Film wirklich erfolgreich sein wird. Und ich bin gespannt auf den <a href="http://www.andreherrmann.de/liebe-stephenie-meyer">vierten Teil, der dann endg&#252;ltig auch inhaltlich vollends absurd wird</a>. Insofern jedenfalls, als ich jetzt bereits einen Link zu meiner tiefgr&#252;ndigen inhaltlichen Auseinandersetzung gesetzt habe, kann ich mir all die Kommentare zur Altmodischkeit, Religi&#246;sit&#228;t, etc. der ganzen Twilight-Saga sparen, wer mag, der kann es nachlesen.</p>
<p style="padding-top: 40px;"><em>Bechdel-Test bestanden?</em> (schamloser Ideenklau von <a href="http://www.ankegroener.de/">Anke Groener</a>):</p>
<p>1. Es m&#252;ssen mindestens zwei Frauen mitspielen, die<br />
2. miteinander reden<br />
3. und zwar &#252;ber etwas anderes als M&#228;nner.</p>
<p>Jein, m&#246;chte ich sagen. Als Klugschei&#223;er k&#246;nnte man zuerst einmal argumentieren, dass weibliche Vampire per se keine Menschen sind, aber selbst wenn man so weit w&#252;rde gehen wollen, k&#228;me man dank Bella und ihrer Mutter immer noch auf die mindestens geforderten zwei Frauen, die nat&#252;rlich auch mit einander reden, zwar nur kurz, als Bella kurz vor ihrem Abschluss nach Phoenix fliegt, aber immerhin. Nichtsdestotrotz sprechen sie nicht wirklich &#252;ber etwas anderes als M&#228;nner, zwar geht es um Bellas Wahl ihres zuk&#252;nftigen Colleges, aber irgendwie kommt auch in diesem Gespr&#228;ch immer wieder Edward vor. Zur Rettung k&#246;nnte man sagen, dass sie nicht klassischerweise &#8220;&#252;ber M&#228;nner&#8221; sprechen, bzw. zumindest auch einmal kurz &#252;ber ihre in der Vergangenheit gemeinsam unternommenen Reisen. </p>
<p>Summa summarum also ja, aber eher doch jein.</p>
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		<title>We love Ifo-Gesch&#228;ftsklimaindex!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 13:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Damit man p&#252;nktlich zur Tagesschau gleich Bescheid wei&#223;, warum es so toll ist, dass der Ifo-Gesch&#228;ftsklimaindex so enorm gestiegen ist, Volker Pispers:</p>
<p><object width="425" height="264"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/igJZtYUdJsM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/igJZtYUdJsM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="264"></embed></object><br />
<span style="font-size: 10px;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=igJZtYUdJsM">Direktifo</a></span></p>
<p>Und <a href="http://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoHome/a-winfo/d1index/10indexgsk">hier</a> geht&#8217;s direkt zum Index.</p>
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		<title>This is how it goes</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Tolle Besch&#228;ftigung f&#252;r den halbwegs k&#252;hlen Vormittag: Fenster auf und die B&#252;roleute auf der anderen Stra&#223;enseite hiermit beschallen:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/N_lk50de5yc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/N_lk50de5yc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<span style="font-size: 10px;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=N_lk50de5yc">Direktbird</a></span></p>
<p>Schaut mehr <a href="http://www.imdb.com/title/tt1229360/c">It might get loud</a> und verg&#246;ttert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_White_(Gitarrist)">Jack White</a>!</p>
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		<title>Leseb&#252;hne Schkeuditzer Kreuz bei mephisto 97.6</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 15:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.andreherrmann.de/?p=4649</guid>
		<description><![CDATA[<p>Heute Abend, am 05. Juli 2010, gibt es bei <a href="http://mephisto976.uni-leipzig.de/startseite.html">mephisto 97.6</a>, dem hauseigenen Radio der Universit&#228;t Leipzig, ab <strong>19 Uhr</strong> eine Stunde Vorlesearbeit der <a href="http://schkeuditzerkreuz.de">Leseb&#252;hne Schkeuditzer Kreuz</a> zu h&#246;ren. Mit dabei sind, soweit ich das einsch&#228;tzen kann, <a href="http://www.kurtmondaugen.de">Kurt Mondaugen</a>, <a href="http://myspace.com/pandaimkopf">Jana Klar</a>, <a href="http://myspace.com/juliusfischer">Julius Fischer</a> und meine Wenigkeit mit Texten, die wir dem Uniradio vor einer Weile zur Verf&#252;gung gestellt haben. Nochmals hingewiesen sei an dieser Stelle ebenso darauf, dass die freundlichen (und studententischen) Mitarbeiter von mephisto 97.6 uns damals eines ihres Studios zur Verf&#252;gung gestellt haben, um unseren <a href="http://www.andreherrmann.de/no-chicago-but-schkeuditz/">Leseb&#252;hnensong</a> aufzunehmen, den sie auch gleich noch freundlicherweise f&#252;r uns gemischt und geschnitten haben.</p>
<p>Einen Livestream gibt es <a href="http://mephisto976.uni-leipzig.de/stream/">hier</a>, <strong>19 Uhr</strong> geht&#8217;s los.</p>
<p>Und hier nochmal unser toller Song:<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fFNugaqZTpw&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fFNugaqZTpw&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object><br />
<span style="font-size: 10px;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=fFNugaqZTpw">Direktlsk</a></span></p>
]]></description>
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		</item>
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		<title>Die liebe Schreibwarensucht</title>
		<link>http://www.andreherrmann.de/die-liebe-schreibwarensucht/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 15:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.andreherrmann.de/?p=4621</guid>
		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/07/tb.jpg" rel="lightbox[4621]"><img src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/07/tb.jpg" alt="" title="tb" width="425" height="282" class="alignnone size-full wp-image-4623" /></a><br />
<span style="font-size: 10px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/pixelgraphix/3659888932/">Foto</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/pixelgraphix/">Manuela Hoffmann</a></span></p>
<p>Endlich mal wieder etwas f&#252;r den Schreibwarens&#252;chtigen in mir. Ich wei&#223; auch nicht, woher das kommt, aber Stifte, Notizb&#252;cher, allgemein Schreib- und Zeichenuntensilien sowie B&#252;rokram und alles drumherum finde ich einfach toll. Allein beim Arzt oder auf &#196;mtern blicke ich jedes Mal neidisch auf diese riesigen Aktenschr&#228;nke, in die man die Ordner einfach hineinh&#228;ngt und h&#228;tte ich in irgendeiner Weise Verwendung f&#252;r ein Grafiktablett, dann h&#228;tte ich sicher schon eins.</p>
<p>Das da oben jedenfalls ist der so genannte <a href="http://www.roterfaden.com/">Taschenbegleiter</a>, klingt komisch, ist aber so. Das Ganze ist praktisch eine H&#252;lle f&#252;r 3 Hefte, also Kalender, Notizbuch, Taschenbuch etc., die man einfach einklemmt, hat zus&#228;tzlich ein paar Taschen, Stifthalter und sieht toll aus. Ich wei&#223; nicht, wof&#252;r ich so etwas gebrauchen k&#246;nnte, au&#223;er um vielleicht einmal Kalender und Notizbuch immer bei einander zu haben und meine Quittungen nicht st&#228;ndig im Portemonnaie herum fliegen zu haben, aber ich finde es toll. Man wirkt sicher direkt viermal professioneller damit und kann endlich mit den Organizer vor sich her tragenden Businessleuten im ICE mithalten. Nur viel zu teuer das gute St&#252;ck, meine Wunschversion k&#228;me laut des Designers auf niedliche 89 Euro. Vielleicht irgendwann einmal, wenn ich endlich reich bin. Aber dann h&#228;tte ich sicher Angestellte, die meine Gedanken einfach direkt twittern.</p>
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		<title>Lipdubs und das liebe Leipzig</title>
		<link>http://www.andreherrmann.de/lipdubs-und-das-liebe-leipzig/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 07:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bis gestern wusste ich noch nichts von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lipdub">Lipdubs</a>. Gewissenhaft ignorierte ich die beiden Videos, genauer Making Offs, auf der Online-Lernplattform unserer sch&#246;nen Universit&#228;t <del datetime="2010-07-01T07:03:46+00:00">(die endlich mal mit den richtigen Masterpl&#228;tzen rausr&#252;cken k&#246;nnte)</del> und lie&#223; Lipdubs sein was auch immer Lipdubs sein sollten.</p>
<p>Ich sollte mich irren und etwas Lustiges verpassen. Lipdubs gibt es bestimmt schon ewig und stammen sicher aus den USA. Mir soll es hier aber um das Projekt <a href="http://de.universitylipdub.com/projekt/idee/">&#8220;University Lipdubs&#8221;</a> gehen, das 2008 von der Hochschule Furtwangen gestartet wurde und laut Aussage der Macher zeigen soll, &#8220;wie postiv &#252;berzeugt wir von unserer und allgemein der Ausbildung durch ein Studium sind. Das erste University LipDub soll diese Zufriedenheit im Studium vermitteln, die wir an unserer kleinen Hochschule in Furtwangen (im Schwarzwald) f&#252;hlen.&#8221;</p>
<p>Wie das im Endeffekt aussieht, ist schnell erkl&#228;rt: Die Darsteller bewegen ihre Lippen zum Text eines frei ausgew&#228;hlten Songs, genau wie beim Playback, sodass es so aussieht, als w&#252;rden sie den Text singen. Dabei wird komplett auf Schnitte verzichtet, was dazu f&#252;hrt, dass ein Kameramann meist mit einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steadicam">Steadicam</a> bewaffnet umher l&#228;uft und unterwegs tr&#228;llernde Studenten filmt. Und das Ganze findet notwendigerweise irgendwo an einer Universit&#228;t statt. Alles Weitere ist der Kreativit&#228;t der Studenten &#252;berlassen und f&#246;rdert mitunter gro&#223;artige Videos zu Tage, wie zum Beispiel die Lipdubs der Université du Québec à Montréal und der Law School der Université de Montréal zeigen.</p>
<p>Sony hat anscheinend mittlerweile gemerkt, dass ich das folgende Video mehrmals geguckt habe und es direkt gesperrt. Wer also in den Genuss kommen will, der klicke bitte hier: <a href="http://creditbailouts.com/">InternetEvade</a> (zur Not gibt&#8217;s <a href="http://unblocked.me/youtube.php">hier eine Proxyliste</a>). Dort einfach folgende URI eingeben und ab daf&#252;r: http://www.youtube.com/watch?v=w5cJDBGR-14<br />
<object width="425" height="264"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/w5cJDBGR-14&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/w5cJDBGR-14&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="264"></embed></object><br />
<span style="font-size: 10px;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=w5cJDBGR-14&#038;feature=player_embedded">Direktoffspringlipdub</a></span></p>
<p>Nur f&#252;r denn Fall, das irgendein Label auch das folgende Video sperrt, hier ein Link, der dann noch funktionieren wird: <a href="http://creditbailouts.com/k">InternetEvade</a> (zur Not gibt&#8217;s <a href="http://unblocked.me/youtube.php">hier eine Proxyliste</a>). Dort einfach folgende URI eingeben und ab daf&#252;r: http://www.youtube.com/watch?v=-zcOFN_VBVo<br />
<object width="425" height="343"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-zcOFN_VBVo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-zcOFN_VBVo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="343"></embed></object><br />
<span style="font-size: 10px;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-zcOFN_VBVo&#038;feature=player_embedded">Direktblackeyedpeaslipdub</a></span></p>
<p>Bisher haben sich 44 Lipdubs aus aller Herren L&#228;nder auf der <a href="http://de.universitylipdub.com/antworten-videos/">Projektseite</a> angeh&#228;uft, bald m&#252;sste auch das Video des Leipziger Lipdubs dabei sein. Die Making Offs dazu (Lipdub Lipsiensis wie der traditionsbewusste Leipziger Student es nennt) gibt es jedoch schon (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Zil81ms01js">Teil 1</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=_VUNrY4bPXM">Teil 2</a>). Ich bin gespannt, inwieweit es an die M&#252;hen der Kanadier heran reichen, wenn nicht sogar diese &#252;bertreffen wird.</p>
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		<item>
		<title>TTZ im Theaterhaus Jena</title>
		<link>http://www.andreherrmann.de/ttz-im-theaterhaus-jena/</link>
		<comments>http://www.andreherrmann.de/ttz-im-theaterhaus-jena/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 16:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><object width="425" height="250"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12607486&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12607486&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="425" height="250"></embed></object><span style="font-size: 10px;"><a href="http://vimeo.com/12607486">Direkttheaterhaus</a></span></p>
<p>Vor einer Weile waren wir geladen, im Theaterhaus in Jena ein bisschen etwas vorzutragen und genau hierzu gibt es jetzt ein Video mit Schnipseln vom Abend. Mit dabei unter Anderem zwei gro&#223;artige Poeten mit den Namen <a href="http://xochillen.de/">Xochil A. Sch&#252;tz</a> und <a href="http://wwalt.de/">Wehwalt Koslovsky</a> f&#252;r den Wortteil, wer ausschlie&#223;lich das <a href="http://myspace.com/teamtotalezerstoerung">Team Totale Zerst&#246;rung</a> sehen m&#246;chte, dem seien folgende Zeiten im Video ans Herz gelegt:</p>
<p><!--more--></p>
<p>00:50-01:05<br />
01:41-02:55<br />
12:56-14:50</p>
]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>loop loop loop</title>
		<link>http://www.andreherrmann.de/loop-loop-loop/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 07:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qg9PxSGFwfI&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qg9PxSGFwfI&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object><br />
<span style="font-size: 10px;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qg9PxSGFwfI">Direktfiveyears</a></span></p>
<p>Ich war ja nie der Placebo-Fan, aber das gef&#228;llt mir sehr. </p>
<p><span style="font-size: 10px;"><a href="http://glamourdick.twoday.net/stories/6387990/">Thanks!</a></span></p>
]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Emil Cioran: &#220;ber Frankreich</title>
		<link>http://www.andreherrmann.de/emil-cioran-ueber-frankreich/</link>
		<comments>http://www.andreherrmann.de/emil-cioran-ueber-frankreich/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 09:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518421468?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3518421468"><img border="0" src="http://www.andreherrmann.de/wp-content/uploads/2010/06/cioran.jpg" style="float: left;"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=andrherr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3518421468" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />In der ZEIT gibt es einen <a href="http://www.zeit.de/2010/24/L-S-Cioran?page=2">Artikel</a> &#252;ber einen (auf deutsch) <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518421468?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3518421468">neu erschienen Essay</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=andrherr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3518421468" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> aus dem Nachlass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Cioran">Ciorans</a>. Ich glaube, ich pers&#246;nliche werde auf ein Taschenbuch oder die Uni-Bibliothek warten, aber nichtsdestotrotz wollte ich darauf hingewiesen haben. Wer es liest, schreibt mir bitte ein Exzerpt.</p>
<p>Aus dem ZEIT-Artikel:</p>
<p><em>Mit <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518421468?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3518421468">&#220;ber Frankreich</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=andrherr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3518421468" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> wird Ciorans nachfolgendes Werk in ein markantes Licht getaucht. Die Trauer ist die des gez&#228;hmten Tieres. Die Klage eine &#252;ber die Unm&#246;glichkeit, sich noch kraftstrotzend aufzub&#228;umen. Die Lebensverneinung ist der heimliche Wunsch nach vitalem Ausbruch aus den Ketten guter Sitten. Die Welt, schrieb Cioran noch 1960, wenn sie nicht versteinern will, brauche einen neuen Wahn. Die Versteinerung aber ist Ciorans Skeptizismus. Seine Anti-Philosophie erloschene Glut.</em></p>
<p>Die letzten beiden S&#228;tze h&#228;tten zwar nicht sein m&#252;ssen (denn wahrscheinlich hat Cioran gleichzeitig den schlimmsten und produktivsten Skeptizismus an den Tag gelegt), aber gut, ansonsten ein lesenswerter Artikel.</p>
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		<title>Vuvuzela-Zensur (mit Nachtrag)</title>
		<link>http://www.andreherrmann.de/vuvuzela-zensur/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 12:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das, was die &#214;ffentlich-Rechtlichen (und RTL) nicht hinbekommen, scheint eigentlich gar nicht so schwierig zu sein, wie der<a href="http://www.surfpoeten.de/tube/vuvuzela_filter"> selbstgebastelte Vuvuzela-Filter</a> des Berliner Surfpoeten <a href="http://www.surfpoeten.de/tube/">Tube</a> zeigt.</p>
<p>&#220;ber Sinn und Unsinn will ich hier gar nicht diskutieren, oder doch, vielleicht kurz. Ich kann verstehen, dass das Getr&#246;te nervt, mir pers&#246;nlich gef&#228;llt es auch nicht sonderlich, obwohl ich es ziemlich schnell ausblenden und ignorieren kann. Ich verstehe auch, dass es Leute gibt, die gern eine M&#246;glichkeit h&#228;tten, das Gebrumme zu tilgen. Sollen sie gern tun. Trotzdem finde ich die gro&#223;e Aufregung drumherum viel schlimmer, als das Getr&#246;te selbst. Denn 1) finde ich es komisch, dass die Welt anscheinend erst jetzt bemerkt hat, dass es so etwas wie Vuvuzelas &#252;berhaupt gibt und so getan wird, als h&#228;tte das ja niemand voraussehen k&#246;nnen 2) finde ich es schlimm, wie wir Europ&#228;er vom Thron unserer ach so kulturellen &#220;berlegenheit dem Afrikaner beibringen wollen, wie Fu&#223;ballfans ihre Mannschaften zu unterst&#252;tzen haben und 3) w&#252;rde sich hierzulande auch niemand das Gegr&#246;hle und Getrommle verbieten lassen wollen, warum auch.</p>
<p>Was der Vuvuzela-Filter von Tube allerdings zeigt ist, dass man, wenn man wollte, sicher schon l&#228;ngst einen Ger&#228;uschfilter h&#228;tte einbauen k&#246;nnen. <del datetime="2010-06-16T12:10:47+00:00">Auch wenn es so etwas wie kulturelle Zensur w&#228;re (Welche Frequenz hat Frau Merkels Stimme?).</del> Wenigstens gibt es dank der Vuvuzelas f&#252;r uns wieder ein Thema, an dem wir uns aufreiben k&#246;nnen und etwas, das wir in der Heimat verbieten k&#246;nnen. Kann ja nicht sein, dass Deutschland einfach nur gut Fu&#223;ball spielt.</p>
<p style="padding-top: 40px;">Nachtrag:</p>
<p>Ok, ich muss mich wohl revidieren: <a href="http://www.pressetext.at/news/100616015/kulturluege-vuvuzelas-sind-reiner-wm-marketinggag/">Vuvuzelas gibt&#8217;s noch gar nicht so lang</a> und Bezug zu einem traditionellen Instrument auch eher d&#252;nn, sagt jedenfalls <a href="http://www.pressetext.at/news/100616015/kulturluege-vuvuzelas-sind-reiner-wm-marketinggag/">pressetext.at</a>. Ob das glaubw&#252;rdig ist, kann ich so gerade nicht beurteilen, aber es ist erstmal eine Position. (via <a href="http://etmonline.wordpress.com/2010/06/16/die-nerven-die-vuvuzelas/">etm</a>)</p>
<p>Dass Vuvuzelas eine tolle Sache sind, um zu meckern, bleibt aber trotzdem bestehen. Vielleicht sind die Vuvuzelas ja gerade erst dabei, sich zu tradieren.</p>
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		<title>Against Me! &#252;ber New York</title>
		<link>http://www.andreherrmann.de/against-me-ueber-new-york/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 09:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><object width="425" id="lslibrary" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"><param name="movie" value="http://cdn.livestream.com/grid/LSLibrary.swf?channel=spinhouselive&#038;browseMode=false"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed name="lslibrary" src="http://cdn.livestream.com/grid/LSLibrary.swf?channel=spinhouselive&#038;browseMode=false" width="425" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object><br />
<span style="font-size: 10px;"><a href="http://www.livestream.com/spinhouselive">Direktagainstme!</a></span></p>
<p>Bei SPINhouse LIVE! gibt es ein Against Me!-Konzert vom Dienstag in New York zu bestaunen (ab Minute 20 geht&#8217;s los). Ok, der Keyboarder, der sp&#228;ter auch mal das Akkordeon schwingt, geht gar nicht. Zum Gl&#252;ck wurde auf so etwas auf der Platte verzichtet. Mit <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003HFFVEK?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B003HFFVEK">White Crosses</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=andrherr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B003HFFVEK" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> wird es sich bei mir vermutlich trotzdem wie mit <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000QFCD0Y?ie=UTF8&#038;tag=andrherr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B000QFCD0Y">New Wave</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=andrherr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000QFCD0Y" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> verhalten und ich werde mich daran gew&#246;hnen, denn schlecht ist es nicht, nur wieder einmal Against Me! in anders. Ich will mich &#252;berhaupt nicht auf die Sellout-Debatte einlassen, die seit dem neusten Album die Runde macht. F&#252;r die Puristen gibt&#8217;s im Set des Steams immerhin auch eine Menge &#228;lterer Songs. Mir gef&#228;llt&#8217;s.</p>
<p>Bleibt mir nur, ein vorerst sch&#246;nes Wochenende zu w&#252;nschen. Sch&#246;nes Wochenende!</p>
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