Was passiert, wenn man vier der besten englischsprachigen Comedians dieser Welt in einen Raum setzt, ihnen ein paar Birnen, Äpfel und Walnüsse hinstellt (Birnen? Warum Birnen?) und nebenbei die Kamera laufen lässt? Wird es witzig? Werden sie übereinander herziehen oder wird es einfach todsterbenslangweilig, weil sie nur auf einer Bühne funktionieren können? Vor zwei Jahren hat HBO, diese Wunderschmiede der Serienkunst, ein etwas anderes Comedy-Special gedreht, bei dem genau das ausprobiert wurde: Jerry Seinfeld, Chris Rock, Louie C.K. und Ricky Gervais sitzen zusammen und reden. 50 Minuten lang. Und es ist fantastisch.
Wie schön, dass es die Sendung nun doch endlich bei Youtube gibt, wo man sie auch als Ladykracher-gebeutelter Mitteleuropäer sehen kann. Und wie gleichzeitig schade es ist, dass es nur diese eine Folge gibt, die doch offensichtlich funktioniert. Vielleicht bin aber auch nur ich davon begeistert. Was wiederum daran liegen mag, dass ich selbst aus der "Häschenschule der berufsinfantilen Comedy" stamme. Ich mag Comedy wirklich. Nicht wirklich viel der deutschen, aber dafür umso mehr der US-amerikanischen. Ein Glück, dass man das Format nie nach Deutschland portiert und Anke Engelke, Atze Schröder, Paul Panzer und Bülent Ceylan an einen Tisch gesetzt hat. Vermutlich wäre dann einfach die Welt untergegangen. Aber lehnt euch zurück und seht selbst:
Und wo wir gerade dabei sind: Ihr kennt und liebt Louis C.K.? Es gibt dieses tolle Video, in dem der gute Mann bei einer Tribute-Veranstaltung zu Ehren des großartigen, aber leider verstorbenen George Carlin darüber spricht, welche Arbeitsmoral ihn Carlin gelehrtund wohin sie ihn gebracht hat. Sehr empfehlenswert:













