Eines Abends besteigen wir ein Schiff. Ohne Fahrkarte laufen wir einem langen Steg entlang übers Wasser. Unter uns schimmert es brakig, mit ein paar zerfetzten, schwimmenden Milchtüten besetzt, schwappt es vor sich langhin. Und die Morgensonne wird daneben steh'n und lächeln, wenn sie uns die Hände auf die Schultern legt, uns innerlich erhellt und endlich glücklich macht. Fern ab von den Trivialitäten, die uns dunkle Striche ins Gesicht gemalt hat, gehen wir davon. Alles lassen wir liegen, es interessiert nicht mehr, vielmehr hat es nie interessiert, nur haben wir uns endgültig überwunden, dies auch anzuerkennen. Nur die Narben bleiben, und man wird uns daran erkennen. Wahrscheinlich treffen wir irgendwo auch andere Vernarbte.
... Read More

