Wie lang kann man “Ihr werdet schon sehen, irgendwann!” denken, bis sie wirklich etwas sehen müssen, weil es danach nur noch unglaubwürdig sein wird?

Enttäuschung grundiert dieses Leben, krude Hoffnung liegt verstreut darauf, Gewohnheit lässt es weitergehen.

Offenheit gegenüber einem Menschen verlangt nicht, ihn zu kennen. Im Gegenteil, einen Menschen kennen zu lernen heißt, sich gegen ihn abzuschotten und immer weniger offen, immer weniger ehrlich zu sein, aus Angst, man könnte ihn verletzen.

Wie könnten wir verweigern, schlagen wir, wenn wir denken, es zu tun, doch wiederum nur die Route eines Anderen ein.

Sie müssen es einfach zur Sprache bringen, manchmal, hin und wieder, ganz behutsam und tastend nach Verständnis, um sich von außen dort gestärkt und versichert fühlen zu können, wo sie bei sich ständig nur zweifeln.

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