Die wunderbare Dialektik des Verfalls: zu bitter, um ihn weiter auszuhalten und gerade deshalb so süß.

Man muss sich der Janusköpfigkeit des liberalisierten Produzententums bewusst sein: alle haben die Möglichkeit, sich mitzuteilen, wenige teilen sich mit, eine Handvoll werden gehört, professionalisieren sich – und am Ende hat sich nicht viel verändert.

Einige wenige Produzenten auf einer breiten Basis aus Konsum. Unsere Geschichte heißt gegenseitige Rezeption, nur die Übertragungsgeräte entwickeln sich weiter.

Und was, wenn Egalitarismus doch nur die eigene Bedeutungslosigkeit meint? Aber das wiederum sollte eben keine Rolle spielen.

Es in Betracht ziehen, womöglich daran orientieren, darauf eingehen, nicht aber sich vereinnahmen lassen. Vor den Kopf gestoßen fühlt sich allein der Kompromisslose, denn er ist egoistisch, der Konsequente anerkennt seinesgleichen.