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	<title>André Herrmann &#187; Aphorismen</title>
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	<description>In me there have always been two fools, among others, one asking nothing better than to stay where he is and the other imagining that life might be slightly less horrible a little further on.</description>
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		<title>Aphorismus des Tages [174]</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Und ich glaube, es geht die meiste Zeit gar nicht darum, jemanden &#252;berzeugen oder von etwas abbringen zu wollen, sondern allein darum, sich verst&#228;ndlich zu machen, verstanden zu werden und zu sp&#252;ren, dass es nachvollziehbar wird, warum wir tun, was wir tun, denken, was wir denken und sind, was wir sind. Aber es schmerzt, zu sehen, wie wenig genau das im Endeffekt funktioniert, wenn wir zu ungeduldig und egoistisch sind.</p>
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		<title>Aphorismus des Tages [173]</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 19:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8220;Das kommt von ganz allein, wirst du sehen! Mach&#8217; einfach, das kommt, garantiert!&#8221;</p>
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		<title>Aphorismus des Tages [172]</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 14:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Freiheit, zu w&#228;hlen, was man tut, was man denkt oder zu werden gedenkt, macht sie deshalb noch lange nicht zur Freiheit, wenn sie als Imperativ fungiert. Dass dies die erste Generation ist, die ohne rapide Einengung von au&#223;en auskommt, macht sie eben genau aus diesem Grund noch lange nicht zur ersten freien Generation, sondern weit mehr zu jener Generation, die der Ohnmacht unterliegt, auf sich allein gestellt zu sein. Was gut ist, jedoch gelernt sein will.</p>
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		<title>Aphorismus des Tages [171]</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 11:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Vielleicht kann man sich unbewusst auch f&#252;r die Unproduktivit&#228;t entscheiden. F&#252;r mich war es immer anstrengend genug, da zu sein, sodass ich eine Besch&#228;ftigung suchte, mich davon ab zu lenken. Aber ich habe nie verstanden, warum es bei so vielen genau umgekehrt ist, dass ihnen die Besch&#228;ftigung l&#228;stig ist, allenfalls das Konsumieren etwas gibt, es ihnen prinzipiell jedoch reicht, einfach da zu sein.</p>
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		<title>Aphorismus des Tages [170]</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 21:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dann gibt es diese kleinen hellen Momente, in denen alles da zu sein scheint und man es nur festhalten muss. Dann, wenn man einfach alles aufschreiben sollte, um erst sp&#228;ter zu sortieren, es wird etwas Brauchbares dabei sein. Wenn man den Filter im Kopf einmal Filter sein lassen sollte, um sp&#228;ter die Augen entscheiden zu lassen.</p>
<p>Aber so, immer mit dem kritischen Gedanken, was taugt und was nicht, bleibt man nur stumpfsinnig. Deshalb dieses eine Mal tribut&#228;r:<br />All I say cancels out, I&#8217;ll have said nothing. Beckett.</p>
<p>Nat&#252;rlich.</p>
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		<title>Aphorismus des Tages [169]</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 17:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie sollte Entt&#228;uschung ein Motor sein, wenn sie allein die Verbitterung antreibt?</p>
]]></description>
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		<title>Aphorismus des Tages [168]</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 11:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wenn sich wenigstens Eines vom Enke-Tod lernen l&#228;sst, so doch banalerweise nur, dass Deutschlands Leidenschaft noch immer in zwei Extremen organisiert ist: Fussball und Simone Thomallas 19 Jahre j&#252;ngerer Freund.</p>
]]></description>
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		<title>Aphorismus des Tages [167]</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 18:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>F&#252;r den Moment zu leben hei&#223;t zwar, die Wogen des Augenblicks genie&#223;en zu k&#246;nnen, oft aber eben auch der Kurzsichtigkeit anheim zu fallen.</p>
]]></description>
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		<title>Aphorismus des Tages [166]</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 15:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich bin zur K&#252;rze verdammt.<br />
Meine Biographie wird nur aus drei Partizipien bestehen.</p>
]]></description>
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		<title>Aphorismus des Tages [165]</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 09:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Alle Zweisamkeit scheitert notwendigerweise an der eigenen Traurigkeit.<br />
Sie ordnet sich unter, geht fast schon verlustig, aber wartet geduldig.<br />
Manchmal schl&#228;gt sie aus, um sich in Erinnerung zu rufen.<br />
Dann ist sie wieder da, so unver&#228;ndert, wie eh und je.<br />
Die eigentlichen Beziehungen f&#252;hrt man nur zu sich selbst.</p>
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		<title>Aphorismus des Tages [164]</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 19:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Alle vor den Kopf sto&#223;en.</p>
<p>Mit erleichternder Egalit&#228;t davongehen.</p>
]]></description>
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		<title>Aphorismus des Tages [163]</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 14:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In einer Welt, in der der alles mit allem verbunden und Entfernungen praktisch kaum eine Rolle mehr spielen, ist sich wirklich – abz&#252;glich Reisedauer – jeder selbst der N&#228;chste.</p>
]]></description>
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		<title>Aphorismus des Tages [162]</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 20:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Alle, die dir etwas von einem Ehrenkodex erz&#228;hlen, geh&#246;ren gar nicht dazu. Und alle, die davon erz&#228;hlen k&#246;nnten, haben es durchgezogen.<br />
Also: Drau&#223;en ist sch&#246;nes Wetter, mach, was immer du willst. Niemand kann dich aufhalten. Und niemand wird es tun. Red dir nicht auch das noch ein.</p>
]]></description>
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		<title>Aphorismus des Tages [161]</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 09:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Irgendwann verschwindet in der Ernsthaftigkeit immer die Nachvollziehbarkeit. Und damit der Sinn. Fanatismus ist nie gut.</p>
]]></description>
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		<title>Aphorismus des Tages [160]</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 14:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der gr&#246;&#223;te Fehler derer, die sich durch einen spezifischen Zwang beeintr&#228;chtigt f&#252;hlen, ist, jedweden Zwang abschaffen zu wollen und damit nichts Anderes zu tun, als das zu praktizieren, wogegen sie angehen.</p>
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		<title>Aphorismus des Tages [159]</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 23:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was sich der Gro&#223;schriftsteller mit verwegener Kindheit und guten Kontakten erk&#228;mpft hat, muss der Leseb&#252;hnenautor mit reichlich Bier und seinem Geschlechtsteil kompensieren.</p>
]]></description>
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		<title>Aphorismus des Tages [158]</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 23:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Unter der warmen Brandung der M&#246;glichkeit schmelzen Prinzipien wie Eisberge.</p>
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		<title>Aphorismus des Tages [157]</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 11:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Idealismus zum Schein w&#228;chst besonders gern an eben jenen Stellen, an denen man schmerzlich etwas vermisst.</p>
]]></description>
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		<title>Aphorismus des Tages [156]</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 00:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wenn du nicht aufpasst, sterben dir die Leute unter den H&#228;nden weg wie die eigene Haut, wenn die Fingern&#228;gel immer l&#228;nger werden. Irgendwann dann kann man sie dann nur noch abziehen in einer langweiligen Stunde und dabei hoffen, dass es nicht allzu sehr blutet.</p>
<p>RIP 1 &#038; RIP 2</p>
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		<title>Aphorismus des Tages [155]</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 12:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Sprungvolle verteidigt sich, indem er sich auf etwas Neues st&#252;rzt.</p>
<p>Der R&#252;ckgradlose verteidigt sich, indem er das R&#252;ckgrat der Anderen angreift.</p>
<p>Der Mitleidige verteidigt sich, indem er dem Anderen klar macht, ein Angreifer zu sein.</p>
<p>Der Perpektivlose, der sich selbst nicht kennt, hingegen ist in der schwierigen Lage, das Mitleid zu brauchen, aber seinem R&#252;ckgrat nicht vertrauen zu k&#246;nnen, wenn er sich ernsthaft auf etwas konzentrieren will, weshalb er springt.</p>
]]></description>
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