Alle Artikel in der Kategorie “a week in pictures

awip20201601
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A Week in Pictures 20/2016

Uff, what a week. Und noch immer nicht ganz durch mit all der Hektik. Ich glaube, ich habe noch immer keine zweistellige Anzahl an Nächten in meiner neuen Wohnung verbracht, aber wenn es nach mir ginge, dürfte es ruhig langsam mal so weit sein. Wer hat sich nur solch einen Terminplan ausgedacht? Hat die Sekretärin wahrscheinlich wieder einen Anfall von Muss-überall-Zusagen bekommen. Nur, dass es keine Sekretärin gibt. Bei Bei Aus heiterem Himmel heißt der Sekretär von Erfolgsanwältin Julia Janowski übrigens Dieter. Das fände ich gut. Einen Sekretär namens Dieter zu haben. So langsam brauche ich auch mal wieder einen Tag, an dem ich nicht irgendwo hin oder irgendetwas erledigen muss, sondern einfach mal sitzen bleiben und ein bisschen was vorbereiten kann. Und schreiben! Ganz viel schreiben, das wäre gut. Das könnte Dieter mal klarmachen. Oder wenigstens mal richtig plotten.. Ich habe ja noch immer nicht die ganze vierte Staffel Aus heiterem Himmel sehen können. Wer weiß, was Dieter noch alles erlebt? Und das, obwohl nächste Woche schon die fünfte Staffel kommt. Oder Zelda spielen, auch noch nicht geschafft. Eine Waschmaschine kaufen. Oder mal die eine Gitarre zum Gitarrenmann bringen. Es ist ein Kreuz. Aber wir wollen nicht meckern. Andere Leute haben so viel Zeit, dass sie glauben, die Flüchtlinge würden ihnen Geld wegnehmen, das anderenfalls sie bekämen. Und dann haben sie sogar noch mehr Zeit und machen bei LEGIDA und solchem Quatsch mit. Wählen AfD und versuchen, den eh schon holprig fahrenden Karren auch noch gegen die Wand zu fahren. Letztens habe ich überlegt, wie man eigentlich mit Leuten diskutieren sollte, die nicht darauf aus sind, sich wenigstens eventuell überzeugen zu lassen. Quasi politische Heckler. Und dann ist mir eingefallen, wie Louis CK das macht. Das ist zwar sehr unterhaltsam, hilft aber, glaube ich, recht wenig.
Das da oben sind übrigens die Elbwiesen. Ich mag es, wenn sie frisch gemäht sind, auch wenn ich nicht weiß, wer das ab und an mal macht. Wenn ich mal reich bin, dann kaufe ich sie auf und verbiete es auf alle Ewigkeit, irgendetwas daran zu verändern. Na gut, Mähen ist okay. Vielleicht werde ich das dann so Forrest-Gump-mäßig auch einfach selbst machen, mit einem kleinen roten Rasenmähertraktor, nachdem ich mal wieder quer durch Deutschland gejoggt bin.

I can't go on, I'll go on. (Weiterlesen…)

awip19201601
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A Week in Pictures 19/2016

Schon wieder Wald. Ich bin schon ein echter Naturbursche geworden, auch wenn das nur heißt, dass ich des Öfteren mit dem Auto an Wiesen und Bäumen vorbeifahre. Ein aufregendes Leben. Quasi wie der Waldmann bei Finsterworld, der mit dem Raben. So sehr ich die Bilder vom abgeschiedenen Leben in einer einsamen Hütte irgendwo am Meer mag, umso mehr weiß ich mittlerweile, dass das absolut nichts für mich wäre. Spätestens nach drei Tagen würde ich unruhig werden, weil das nächste Dorf achtzig Kilometer entfernt ist und dort jeder jeden kennt, sodass man im einzigen Buchladen des Ortes nicht mal in Ruhe durch die Vampirliteratur blättern kann, ohne es dass in der einzigen Taverne im Umkreis von vierhundert Kilometern nicht direkt Stammtischthema wäre. Nee, nee, das wäre nichts. Da hilft auch kein Internetanschluss. Ich brauche Beton und hohe Häuser. Was irgendwie so klingt, als sollte ich am besten auf der Berliner Stadtautobahn wohnen, aber nein. In der Nähe davon reicht aus. Die Hauptsache ist, dass eine Stadt mehr als eine Postleitzahl hat. Und einen Bahnhofskiosk, in dem man wirklich ALLES kriegt. Dazu noch eine unüberschaubare Anzahl an gastronomischen Betrieben, mindestens eine Straßen-, lieber noch eine S-Bahn und am besten noch irgendetwas, das sie auch bundesweit wenigstens ein bisschen auf den Schirm hebt, sodass man, wenn man sagt, wo man wohnt, nicht immer nur mit großen Augen angeschaut wird und dann so etwas sagen muss wie „Ja, das liegt viertausend Kilometer südöstlich von Berlin“, woraufhin dann alle sagen „Aaaah, Berlin, eine tolle Stadt!“. Und ich glaube, ich weiß sogar, woran das liegt. Als ich letztens wieder eine (okay, drei) Folge(n) Aus heiterem Himmel geguckt habe, wurde mir nämlich klar, dass ich spätestens seit Berlin, Berlin sowie der Tatsache, dass ich damals dank Kadertraining ziemlich oft in der Hauptstadt war, keinen anderen Wunschwohnort mehr hatte als jenen, in dem irgendwie alles voller Graffiti war, es irgendwie immer sonnig, aber trotzdem alle Menschen so herrlich angepisst waren und man den ganzen Tag über nicht viel mehr zu tun hatte, als spät in einem riesigen, sonnendurchfluteten Zimmer aufzuwachen, ein bisschen im Comicbuchladen zu arbeiten und dann ab und zu zur Kunstuni zu gehen. Ja, ich wollte früher unbedingt mal Kunst studieren. Dann jedoch zerstampfte die Gesellschaft meine Ambition sowie Lebensfreude durch Sätze wie „Was willst’n damit mal arbeiten?“ und ich wurde aus Rache erfolgreicher Schriftsteller. Witzig.

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awip17201601
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A Week in Pictures 17/2016

Nun ist es also soweit. Bye Bye, Bruxelles und hello again, Leipzig. Wenn man eben keine kostspieligen Hobbies und sowie kaum Geld ausgibt, weil Materielles eh nicht so geil ist, dann investiert man sein Vermögen eben am besten in Umzüge. Die kosten unendlich viel Geld und gleichzeitig merkt man aber überhaupt nicht, wohin das ganze Geld jetzt eigentlich verschwunden ist. Stattdessen ist schlicht und ergreifend plötzlich haufenweise weg. Aber wenn das alles, was die ganze Umzieherei bewirkt hat, auch wirklich eintritt, dann wird die nächste Zeit ziemlich krass. Und dann ist es den ganzen Aufwand auch wert gewesen. Auch, wenn ich gern zu mehr als einem Erasmus mit Möbelmitbringen geblieben wäre. Was soll’s.

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awip16201601
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A Week in Pictures 16/2016

What a week, wie die Briten sagen! Ich weiß, praktisch dasselbe habe ich schon letzte Woche geschrieben. Und die Woche davor auch irgendwie. Ging aber auch einfach immer weiter. Und wird auch erstmal noch ein Stückchen so weiter gehen, ehe ich dann vermutlich in mich zusammensacke oder tatsächlich mal alles irgendwie geschafft ist. Wobei es ja auch so immer alles geschafft wird. Nur, dass eben dauernd noch Neues dazu kommt.
Naja. In puncto Krassheit war diese Woche trotzdem schon eher ganz vorne mit dabei. Und ich hatte Geburtstag. Man erkennt es, an diesem energiegeladenen Bild, auf dem ich aussehe, als wolle ich Ninia LaGrandes Style kopieren. Leider verlor das Einhorn im Laufe des Abends immer mehr an Luft. Also Helium natürlich. Am Ende schwebte es dann praktisch gar nicht mehr und ich ließ es einfach zurück. Weil ich grausam bin und weil ich vermeiden wollte, im Leipziger Osten verprügelt zu werden, wenn ich ein schwebendes Einhorn hinter mir her trage. Ein guter Geburtstag. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann auch mal wieder, keinen Auftritt am selben Abend zu haben, aber vielleicht wäre das auch bloß der falsche Weg.

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awip15201601
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A Week in Pictures 15/2016

Ist das alles aufregend. Sie wissen es ja und haben es sicher auch riesengroß im Kalender stehen. Am Donnerstag erscheint Aus heiterem Himmel – Die komplette vierte Staffel. Es wird so geil. Ich werde sie aber noch nicht direkt gucken, sondern noch eine Woche warten, weil ich dann erst so richtig Zeit habe, um dieses Großereignis auch entsprechend zelebrieren zu können. Nur um dann Ende Mai direkt das nächste Großereignis feiern zu dürfen: Aus heiterem Himmel – Die komplette fünfte Staffel, bam!
Ach so, hier: Comedy mit Karsten geht weiter. Genau jetzt! Also die Aufzeichnungen. Zwei Tage, also vier Sendungen, sind schon im Kasten und nun folgen die nächsten zwei bzw. vier. Bisher läuft es super. Aber das muss ich auch sagen. Nein, ehrlich. Es läuft mittel. Nein, wirklich gut. Ganz besonders freue ich mich über unsere kleine Zoo-Sendung „Pottwal, Blutegel und so“. Aber dazu dann später mal mehr.

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