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A Week in Pictures 25/2018

Lange habe ich überlegt, ob es der richtige Schritt ist. Ob das jetzt wirklich sein muss. Schließlich ging es ja auch die ganze Zeit ohne. Und nur, weil das alle Anderen machen, muss man da ja nicht direkt nachziehen, ganz im Gegenteil! Eigentlich dürfte man es genau deshalb eben nicht machen! Andererseits sind wir jetzt schon so lange zusammen. Wir brauchen so etwas im Prinzip gar nicht. Es funktioniert und fühlt sich gut an, warum also? Ja, aber warum eigentlich nicht? Nicht, weil man sich von außen gedrängt fühlt, sondern weil man es aus sich selbst heraus einfach nur möchte. Klar ist es cheesy, aber es hat schließlich auch Vorteile! Und so teuer ist es ja nun auch wieder nicht, wenn man es nicht drauf anlegt. Okay, dachte ich, dann frag ich sie halt. Aber wann? Zum Monatsende? Ist der Tag wichtig? Merkt man sich das Datum später? Oder zählt das eh erst ab der Unterschrift? Kann man das eigentlich danach noch annulieren? Ach, dachte ich, ich lass es einfach. Wobei, was soll schon passieren? Fragen kostet nichts. Und mehr als ein Nein und ein Lachen wird schon nicht kommen. Also Flucht nach vorn! Muss man sich da irgendwie eine besondere Situation aussuchen? Oder ist es egal, wenn ich jede Situation irgendwie besonders finde? Ach, das klingt bescheuert. Okay, ich habe also gefragt. Und ich hatte noch nie so viel Schiss wie bei dieser Frage. Aber sie hat Ja gesagt. Und es fühlt sich super an. Wer hätte das gedacht?! Und ich darf freudig verkünden: Ja, wir sind seit heute ADAC Partner-Mitglieder.


Seit dem zwölften Juni ist mein Datenvolumen alle und es ist die Hölle. In jedem anderen Land wäre es vermutlich nur halb so wild, weil es ja überall kostenloses Wlan gibt, im ÖPNV, bei der Bahn (200 MB und ein derart instables Wlan zählen nicht) oder wie in Tel-Aviv (siehe oben) in der ganzen Stadt. In Deutschland jedoch ist es Horror. Klar, ich könnte mir für geschätzt fünf Euro nochmal geschätzt 100 MB Datenvolumen hinzubuchen, aber dann könnte ich auch einfach direkt mein Geld verbrennen, es filmen lassen und mit den Youtube-Einnahmen steinreich werden. Man muss sich einfach nicht wundern, dass Deutschland internetmäßig einfach nur tiefstes Mittelalter ist, wenn das Thema Internet in der Bundesregierung dem Verkehrsminister überlassen wird (weil Datenautobahn und so, Sie verstehen?!).
Links: Im Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg. Letzter Slam der Saison und so weiter. Wie schön, dass ich noch zu Hause überlegte, ob ich nicht doch eine Jacke mitnehmen sollte, denn das Wetter in Hamburg ist ja immer ein bisschen schwer einzuschätzen und im Zweifelsfall regnet es dann doch immer eher als dass die Sonne scheint. Ach, dachte ich, mal nicht so negativ und verzichtete auf die Jacke, nur um direkt nach der Ankunft im Theater festzustellen, dass es wie aus Eimern schüttete.
Nicht im Bild: Wie ich zum ersten Mal froh war, im Finale nicht zu gewinnen, denn zur Siegerehrung lief diesmal die deutsche Nationalhymne. Und das hätte ich vermutlich nicht ertragen.
Rechts: Mr Berger und Teddy. Also andersherum, Teddy und Mr Berger.
Was sonst so los war: Nüscht Besonderes. Ich habe, wie fast immer, den Fehler begangen, im Hotel zu denken: Ach komm, du stehst doch morgen um 9 Uhr auf, so zeitig kommen die Saubermachleute doch nicht, da brauchste nicht dieses Schild an die Tür zu hängen. Nur um das festzustellen, dass sie sogar schon 8 Uhr kommen.


Links: Fußball und so. Ich guck das ja, wenn’s geht. Auch wenn mich jedwede Berichterstattung in Bezug auf die deutsche Mannschaft nervt. Wenn man nicht mal den Belgiern zugestehen kann, dass sie vielleicht einfach gute Mannschaft haben und dann auch noch mit Freude und gut zusammenspielen. Nein, da heißt es dann: „Jaaa, Panama und Tunesien, was will man erwarten bei solchen Gegnern?“ oder wie es beim Deutschlandspiel gegen Schweden hieß, als es gerade 1:1 stand und es nicht danach aussah, als würden die Deutschen noch irgendwas auf die Reihe kriegen: „Zwei Testspiele in der Vorbereitung gegen Schweden. Wir Deutschen haben die Schweden ja erst stark gemacht.“ Zum Kotzen, diese Überheblichkeit. Und wie jetzt schon wieder alle denken, dass Ding sei durch und „wir“ könnten wieder bis zum Finale durchplanen. Ich fänd’s so schön, wenn Deutschland meinetwegen gewinnen würde, aber trotzdem rausflöge. Oder Gruppenzweiter und dann im Achtelfinale von Brasilien zerlegt werden würde. Es würde sich nichts an der Arroganz oder der Personalpolitik in der Mannschaft ändern, das glaube ich nicht. Aber es wäre erstmal ein Dämpfer. Und wenn dieses Land eines braucht, dann ganz ganz viele Dämpfer.
Rechts: Black Rebel Motorcycle Club. Lustig, wenn Bands Fans anziehen, die keine „klare“ Altersstruktur haben, das heißt, man steht da zwischen Siebzehn- und Fünfzigjährigen. Auch bemerkenswert: Wie man, wie der Bassist, derart besoffen oder druff sein kann, dass man keinen klaren Satz mehr sprechen, aber gleichzeitig noch absolut tadellos spielen kann. Das war bei Mühlheim Asozial genau andersrum.


Links: Und dann waren wir bei diesem krassen mexikanischen Restaurant, das auf Stelzen steht und in dem alles so aussieht, wie man sich Klischee-Mexiko vorstellt. Dort wollte ich schon ewig hin. Spätestens, seit ich mal dort im Outback zum Etap-Hotel musste, weil während der Buchmesse alle Zimmer ausgebucht waren und es nur dort hinten noch Kapazitäten gab. Egal, das Restaurant in unmittelbarer Nähe wertet das Etap resp. das ibis budget natürlich immens auf. Ich bin ja ein großer Fan von mexikanischem Essen. Und ich bin schon jetzt voller Vorfreude auf unseren Aufenthalt in Chicago, wo es einfach _überall_ mexikanisches Essen gibt.
Rechts: Weil meine street cred schon längst im negativen Bereich angekommen ist, kann ich mittlerweile auch zugeben, dass es mich schon lange gewurmt hat, dass ich ein paar Pflanzen hatte, deren Töpfe einfach zu klein waren. Und dass es sich gut anfühlt, sie endlich mal umgetopft zu haben.


Links: Geschätzt zwanzig mal vier Stockwerke hoch und runter, gefolgt von geschätzt zwanzig mal drei Stockwerke hoch und runter. Aber auch ohne Stockwerkbezug eine deutliche Verbesserung. Auch wenn es mittlerweile echt krass finde, wie teuer Wohnungen in Leipzig geworden sind. Zumindest, wenn man nicht irgendwo am Stadtrand wohnen will. Ich höre ja gerade die Biografie von Elon Musk (Sie wissen schon, der Tesla-Typ) und stelle mir deshalb sehr häufig vor, wie es wohl wäre, wenn ich so krass reich wäre. Natürlich würde ich investieren! Aber auch nur in coole Sachen. Und natürlich ist Elon Musk der Prototyp-Neoliberale schlechthin und ganz sicher auch keine immer ganz so angenehme Persönlichkeit, aber trotzdem finde ich ihn witzig. Ich glaube, ich würde mir jedenfalls keinen Tesla kaufen. Dafür sind mir die Supercharger einfach zu weit entfernt und ich hätte keinen Bock, nur zum Laden immer bis hinter Markranstädt zu fahren. Wobei, wenn ich natürlich superreich wäre, dann würde ich mir meine persönliche Ladestation einfach in die Garage einbauen. Ich glaube, eines meiner ersten Projekte als Superreicher wäre, einen Dienst zu entwickeln, der alle Angebote von Streamingdiensten unter einem Hut zusammenfasst und dabei am Ende trotzdem nur so 10-15 Euro monatlich kostet. Das heißt man bekommt den Anteil von Netflix, den man möchte, dazu ein Stück Amazon Prime, dann noch ein bisschen Spotify und vielleicht eine Sendung von Maxdome und bezahlt das Ganze an einem Ort und mein Dienst regelt das Übrige. Natürlich kann man das eigene Angebot auch ständig fließend an den eigenen Geschmack anpassen. Das wäre doch super. Oder eine Firma, die die Volatilität von beliebten Aktien untersucht und dann bspw. 1000 investierte Euros immer so aussplittet und kurzzeitig automatisch in Calls und Puts investiert, sodass man möglichst jede Schwankung mitnimmt, allerdings eben mit sehr geringem Einzelrisiko, insgesamt aber natürlich mit hoher Rendite. Oder ich würde versuchen, Straßen zu entwickeln, in die ganz lange Ladeflächen eingebaut sind und wenn man dann mit dem Auto drüberfährt lädt das Auto. Wobei ich glaube, dass daran schon gebaut wird. Dann würde ich natürlich meine eigene Kryptowährung entwickeln. Und ein Netzwerk für Whistleblower. Ach, ich hätte schon gut zu tun, so als Superreicher.
Rechts: Reden wir nicht über die Almans.


Rechts: Bei der inch by inch-Eröffnung. Ohje, wenn ich so etwas schreibe, dann komme ich mir vor wie alle die Bloggermädchen. Nein, das hier ist nicht gesponsort. Nichtmal mit cupcakes. Sehr sehr schicker Laden, obwohl ich von der Musik natürlich keinerlei Ahnung habe, aber das ist nur mein Problem. Ich kann man dafür sehr über die ollen Sparvar-Dosen hinter der Theke freuen.
Links: Und wenn man schon mal da ist, dann kann man auch nochmal im Angebot vorbeischauen. Nein, auch nicht gesponsort, obwohl ich wirklich sehr gern vom Angebot gesponsort werden würde. Am liebsten in Form von getrockneter Wurst.
Nicht im Bild: Wie ich gerade mein Buch kürzen und korrigieren sollte, stattdessen aber viele Serienpiloten lese. Oder besser noch: Die Pitches von erfolgreichen Serien. Der von Grey’s Anatomy zum Beispiel ist so dermaßen großartig, dass ich absolut verstehen kann, dass die Serie mit Kusshand genommen wurde.


Ich wollte ja schon immer mal zu diesem Palais-Ding, das man immer von der Autobahn aus sieht, wenn man von Süden nach Leipzig rein fährt. Und damit es jetzt endlich so weit sein konnte, wurde extra zu diesem Zweck ein Abiball veranstaltet. Mein erster Abiball. Bei meinem eigenen war ja nicht, weil ich es so furchtbar fand, wie 60 Menschen, die sich dreizehn Jahre lang gegenseitig verabscheut hatten, im letzten Halbjahr plötzlich ihre große Peacemäßigkeit entdeckten, weil wir sind ja eine große Gemeinschaft und sitzen alle im selben Boot und bla bla. Jetzt allerdings fand ich es ganz witzig, dort hin zu gehen. Vielleicht, weil ich im Alter so seltsam milde geworden bin oder ganz einfach, weil ich mich längst über all die weltlichen Probleme erhaben fühle und nur noch lächelnd zuschaue, was die Menschen so umtreibt in ihrer kleinen Welt.
Feststellungen an diesem Abend:

  • Die Jungs sehen alle aus wie 15, die Mädchen wie 25.
  • Bis auf das Kleid „unserer“ Abiturientin war die couture ziemlich wenig haute, wenn Sie verstehen, was ich meine. Ich dachte immer, die jungen Frauen holen sich zu diesem Anlass die übelsten Kleider, aber vielleicht war das auch einfach nur in meiner von zu viel Hollywood-Abschlussballfilmen geprägten Vorstellung der Fall. Trotzdem fand ich es ein bisschen schade, dass die Kleiderauswahl so voraussehbar war (ja, mich interessiert so etwas). Viel Spitze, viel Pastell oder einfach nur Schwarz, meist knielang und mit deftigem Rückenausschnitt – kurz: Standard.
  • Ich weiß nicht wie, aber irgendwie schaffen es diese Deutsch-Pop-Alleinunterhalter, sich auf egal welche Veranstaltung buchen zu lassen. Ich meine, der Abiball wird von Menschen um die 18 organisiert, denen ich einfach mal einen erheblich besseren Musikgeschmack als Helene Fischer und Konsorten unterstelle. Wieso laufen dann am Abend doch wieder nur Helene Fischer und die ganzen Verbrecher? Wie kann das sein? Letztens hat mir ein Techniker erzählt, dass die Vorbands, die vor diesen riesigen Bands wie den Stones oder wasweißich spielen, früher ausschließlich selbst Geld dafür bezahlt haben, um eben als Vorband auftreten zu dürfen. Ist das bei diesen Deutschpop-„DJs“ ähnlich? Sind das einfach reiche Verrückte mit schlechtem Musikgeschmack, die versuchen, sich an der Welt zu rächen, indem sie auf Veranstaltungen möglichste schlechte Musik mit Bässen im Dreivierteltakt spielen?
  • Spätestens ab 22:30 Uhr, wenn die Abiturient*innen zwei kleine Biere getrunken haben und anfangen, beim Rauchen vor der Tür rumzuschreien („ALTER ICH MUSS ERSMA OFF PEGEL KOMMNE!“), fühlet es sich an wie meine ganz persönliche Folge Skins. Und Skins zu gucken, macht mich meist sehr schnell sehr wütend. Einfach weil mich jede*r einzelne Charakter in dieser Serie nervt. Privilegierte Kids, die versuchen, ihre innere Unsicherheit damit zu übertönen, außen möglichst laut zu sein.
  • Ach, dieses Glänzen in den Augen der Abiturient*innen. Halb Arroganz, halb Unschuld. Und wie man schon genau zu diesem Zeitpunkt sehr gut Wetten darauf abschließen kann, wer sich heute Abend noch den C&A-Anzug vollkotzt.
  • Ich glaube, das Schlimmste am Älterwerden ist, dass man den Jüngeren einfach dabei zugucken muss, wie sie Fehler begehen, vor denen man sie am liebsten bewahren würde, aber sie müssen sie selbst machen, denn das gehört dazu.
  • Spätestens ab 23:00 Uhr habe ich Lust, altväterliche Ratschläge zu verteilen. Mir irgendeinen der Jungen beiseite zu nehmen und zu sagen: „Es hat noch kein Konsument irgendwas verändert, denk mal drüber nach!“ Die Ideen sprudeln nur so, aber es ist mir zu unangenehm, sie kurz ins Handy zu tippen. Immerhin mache ich das ja wirklich. Ich habe hier ein Notizbuch, in das ich Lebensratschläge für meinen Großcousin eintrage, die er dann irgendwann später mal bekommt, damit er ein guter Mensch wird. Oder wenigstens die Version Mensch, die ich gut finde. Zeitgleich ist die Übergabe dann auch die Quasi-Veröffentlichung meines geballten Wissens über das Leben. Dann habe ich es dann immerhin versucht, ihn zu formen.
  • Und dann entdeckte ich am Tisch gegenüber den armen Jungen mit der Zahnspange, der ganz allein mit seinen Eltern am Tisch saß, während um sie herum die Abifeier tobte. Alle rannten durcheinander, tanzten, lachten und nur die drei saßen dort am Tisch. Sie hatten Spaß, unterhielten sich und grinsten. Aber immer, wenn ich den Vater allein draußen rauchen sah, bemerkte ich, wie er tief einatmete, so als dachte er: „Unser Junge ist so ein guter Mensch, warum sieht das niemand von diesen bestialischen Kindern? Warum ist ausgerechnet unser Junge so allein?“ Und dann, drinnen, taten Vater und Mutter wieder so, als wäre es völlig okay, dass sich niemand von den anderen mal mit an den Tisch setzte oder fragte, ob er später mit zur Aftershow-Party komme und so weiter. Aber wenn sie dann mal ihren Blick schweigen ließen, da sah man, wie der Schmerz kurz zustach. Ach, mein Herz! Wie gern wollte ich zu dem Jungen hingehen und sagen: „Komm, Diggie, wir gehen nachher mal noch ein Bier trinken!“ Und ihm dann all meine altväterlichen Ratschläge aufdrängen (es war dann doch nur der Bruder einer Abiturientin, was meine Erschütterung doch wieder etwas gelindert hat).
  • Krass, diese Vorfreude auf „’s echte Leben“ zu sehen, obwohl das echte Leben noch lange hin ist. Bis dahin rutschen 80 Prozent der Abiturient*innen erstmal von einem Kokon in den nächsten, der sich nur deshalb nach absoluter Freiheit anfühlt, weil er nicht mehr ganz so eng ist. Aber es ist natürlich ein Kokon. Aber wie schnell das jetzt gehen wird, dass die „Wir können alles erreichen, was wir uns vorstellen! Wir müssen nur wollen, wir müssen nur wollen, wir müssen nur wollen!“-Einstellung Stück für Stück abgeschliffen wird, je mehr Fehlschläge man einstecken muss, bis es dann irgendwann ganz schleichend vollkommen okay ist, doch nichts Großes vollbracht zu haben, weil man das Große jetzt im Kleinen sieht.
  • Was bin ich froh, nicht mehr 18 zu sein. Diese ständige Verwirrung, dieses ständige Hin und Her zwischen „Oh mein Gott, ich will unbedingt dazugehören“ und „Oh mein Gott, ich will auf gar keinen Fall dazugehören“, dieses „Fickt euch! Ich weiß alles!“ und „Um Himmels Willen, wie bitte funktioniert eine Waschmaschine?“, dieses leider ganz normale Nicht-Wissen, was man kann und was man will (die, wie ich finde, zwei absolut wichtigsten Dinge, über die man sich schnell klar werden sollte. Und falls man es nicht schnell schafft, dann sollte man sich zumindest klar darüber sein, dass es genau an der Unsicherheit bezüglich der Beantwortung dieser zwei Fragen liegt, dass sich nichts wirklich passend anfühlt), das irgendwie alle haben, aber es ist unglaublich anstrengend und nervig, mit ansehen zu müssen, wie alle um eine*n herum vor sich hin failen, ohne Rücksicht auf Verluste. Nur um sich dann am Ende in die drei großen Kategorien einzuordnen: 1) Die Zufriedenen (schätzungsweise 1 bis 2 Prozent), 2) Die Unzufriedenen (80 Prozent, sei es in der Liebe, im Job oder in der Abwesenheit von beidem) 3) Die Betäubten (18 bis 19 Prozent, sei es durch Alkohol, andere Drogen oder viel Erfolg/Geld), wobei sich Kategorie 2 und 3 gern und oft überlappen.
  • Die Nudeln waren lecker.


Sonntag ist Nichtsmachtag. Das heißt nur ein bisschen Breaking Bad, Skins und das wirklich großartige Buch Rückkehr nach Reims. Wow, nach Das Ende von Eddy nochmal mindestens genau so gut. Es handelt von einem Uniprofessor, der nach Jahrzehnten in den Wohnort seiner Eltern fährt, weil sein Vater gestorben ist und der sich dadurch quasi selbst mit seiner Herkunft konfrontiert, die er in Paris immer tunlichst verschweigt. Toll, wie man es schaffen kann, Soziologie und Schriftstellerei zu vermischen.

Was fehlt:

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