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A Week in Pictures 19/2015

Da ist man mal eine Woche weg und schon geht’s in Leipzig drunter und drüber. Wie jetzt, das Schlechte Versteck ist zu? Bis wann denn? Für immer? Wie geht denn das? Wo soll man in Schleußig denn jetzt hingehen? Gibt’s auf der coolen „Kö“ jetzt überhaupt noch etwas außer Kinderwägen und Bärlauch? In Gesines ganzheitlichem Gesundheitscafé gibt’s doch nicht einmal Bier. Vielleicht, aber nur vielleicht, habe ich ja doch einen ganz guten Zeitpunkt für meinen Absprung gefunden. Bei Weltnest habe ich mal etwas dazu aufgeschrieben.

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Das ging schnell. Gerade mal eine Woche abgedreht und schon läuft unsere neue Staffel Comedy mit Karsten im Fernsehen. Ab jetzt wöchentlich Mittwoch um 23:35 Uhr, juhu. Und weil der MDR total future ist, gibt’s die Folgen auch schon immer vorher und in voller Länge im Internet. Hier zum Beispiel Folge 1. Es ist auch gleichzeitig die beste Folge, denn ich trete darin auf und lese aus meinem Buch vor. Später kommen dann noch so supere Gäste wie Marc-Uwe Kling, Ingmar Stadelmann, Torsten Sträter, das Lumpenpack und und und. Und einen neuen Karsten haben wir auch. Hach, ist das alles aufregend. Bitte finden Sie das gut. Danke.

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Unterwegs. Oben der wunderbare Volker Strübing während des Vortrags seines Frühlingsgedichts mit dem schönen Titel „Frühling, Frühling, Oi! Oi! Oi!“ Das war übrigens beim Kreuzbergslam in Berlin. Ich war bestimmt schon über ein Jahr nicht mehr dort und auf dem Weg dorthin musste ich feststellen, dass die Ecke ums Schlesische Tor noch einmal hipsteriger und touristischer geworden ist. Freudig erinnert sei an dieser Stelle auch die Schwärzung dieser Riesenmural schräg gegenüber vom Lido.
Unten sieht man jedenfalls Herrn Kling und Herrn Lehmann in Potsdam. Das war auch sehr schön dort. Nächste Woche bin ich sogar gleich nochmal da. Und danach dann in Jena, Leipzig und Dresden. Hier steht alles genauer.

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Ach ja, und dann war ja Bahnstreik. Bevor Ihnen der Hals schwillt: Hier und hier steht, warum der Streik gut, richtig und wichtig ist. Nur mal eben zum Vergleich: Als beim letzten Streik in Belgien auch gestreikt wurde, da fuhr in Brüssel einfach mal rein gar keine Bahn. Und ich meine wirklich absolut keine. Die Leute im Bahnhof taten den ganzen Tag über nichts Anderes, als allen hoffnungsvollen Ankömmlingen zu sagen, dass nichts, wirklich gar nichts, fährt. Ganz im Gegenteil, ich finde es sogar gut, dass die GDL-Streiks dazu führen, dass auch andere Gewerkschaften mal wieder Mut bekommen, sich für ihre Interessen auch mal quer zu stellen. Denn Arbeit ist nichts Gottgebenes, für das man unendlich dankbar sein muss. Aber wir sind ja immer noch in Deutschland.
Deshalb jedenfalls: Autofahren! Und Tom Astor hören! Juhu!
Unten: Seltsame Spezialitäten in Kiel.

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Und hier war ich gemeinsam mit den Thomas-Mann-Ultras in Lübeck beim Buddenbrook-Haus. Danach musste ich erstmal wieder „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ gucken. Und wie es der Zufall so will, gibt’s die drei Teile sogar auf Französisch. Lübeck ist wirklich sehr sehr schön. Ein bisschen sehr weit oben, aber sehr sehr hübsch. Auf jeden Falls löst es in mir sofort unbändige Lust aus, mit Zylinder und Spazierstock über das Kopfsteinpflaster zu stolzieren und dann in meinem Kontor vorbeizuschauen, um die neusten Getreideeinkäufe zu begutachten. Und dann zu Hause ein wenige Taube und ein wenig Franzbrot zu essen. Hach, wie sagte schon Goethe? Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust. Die eine will Thomas Mann sein, die andere Tom Astor.

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Vorher und nachher. So ist das schön. Bei der Abfahrt kaum dazu in der Lage sein, die Tasche zu bewegen und sie am Ende federleicht am kleinen Finger spazieren führen zu können. Danke an alle, die sich eins geholt haben. Und falls ich es nicht erwähnt habe: Hier gibt’s das ungekürzte Hörbuch.

In Kategorie: a week in pictures

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