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A Week in Pictures 14/2017

Endlich mal etwas fertig zu kriegen, ist eine Wohltat.
Und wenn man, wie ich, dazu veranlagt ist, bei Dingen, die einem wichtig sind, einfach unendlich lang herumbasteln zu können, hilft eine Deadline manchmal einfach am allerbesten. Dann ist es weg und man kann mit dem Nächsten weitermachen. Alle wird das Zu-tun-Haben ja trotzdem nicht. Aber es funktioniert halt nicht wie mit den Büchern. Bei Büchern lese ich meist zehn gleichzeitig und finde es furchtbar, denn lieber würde ich schön eins nach dem anderen lesen, aber es geht halt nicht. Beim Schreiben ist es genau andersherum. Da würde ich gern mal ein bisschen hier und ein bisschen da machen, aber da muss ich eben voll und ganz bei ausschließlich einer Sache sein. Genau deshalb bin ich auch immer so zögerlich, wenn dann plötzlich viele Dinge gleichzeitig kommen. Denn die müssen dann halt priorisiert und nacheinander erledigt werden. Es ist kompliziert, wie Sie sehen, aber es funktioniert.

Oben nochmal:
Electric Wizard und anschließend stundenlang dumpfe Ohren. Schon sehr sehr gut. Wenn auch vielleicht ein bisschen viele nackte Frauen in den Visuals, aber das muss vielleicht so. Fast interessanter war sowieso das Publikum, bestehend aus den typischen Metalschränken, den oldschool Metalvatis, die schon lange von langer Mähne zur praktischen Glatze gewechselt sind, den Metalhipstern mit Rahmenbrille, Schnurrbart und Basecap sowie den Sepultura-Metallern mit Dreads, die irgendwie alle direkt aus Brasilien angereist zu sein schienen.
Nicht im Bild: Wie ich, wie es typisch für uns Metalfans ist, zum ersten Mal Pünktchen und Anton schaute und jetzt immer total fröhlich werde, sobald ich eine Eisdiele sehe. Und wie irritiert ich war, weil in dem Film tatsächlich richtig harter Alkohol propagiert wird. Da tanzt das kleine Mädchen nachts allein im U-Bahntunnel mit einem Obdachlosen, der fröhlich seine Kornflasche rumgehen lässt und sogar die Leute von der Müllabfuhr genehmigen sich mal einen Schluck, während zu Hause die Haushälterin völlig besoffen mit der Polizei tanzt, die dann volltrunken zurück aufs Revier fährt. Ich weiß nicht, da bin ich doch immer ein wenig sensibel. Da finde ich es schon okay, dass man da heutzutage etwas vorsichtiger ist.
Auch nicht im Bild: Wie ich dann noch Das fliegende Klassenzimmer schaute, weil es da eine Version gibt, die in Leipzig gedreht wurde und ich ja nur Buch und Hörspiel kenne. Und wie ich dann sogar mal ein bisschen arbeitete, was sonst gar nicht meine Art ist.


Okay, für Louis CK holt man sich dann doch schon mal wieder Netflix. Ich darf nur nicht, vergessen, das wieder abzustellen. Verstehen Sie mich nicht falsch, aber ich bin kein großer Netflix-Fan, denn die sortieren Dieter Nuhr und Bülent Ceylan unter Comedy ein. Außerdem gibt es dort nicht mal alle Staffeln Modern Family und das geht ja mal gar nicht. Aber es ist schon äußerst convenient. Entschuldigen Sie bitte, dass ich convenient schreibe, aber es passt so viel besser „praktisch“, „komfortabel“ oder „bequem“. Denn ich meine ja genau diese Mischung aus all diesen Bedeutungen. Letztens wurde ich nachts wach, weil ich mir partout keine passende Übersetzung für „to interfere“ einfallen wollte. Also natürlich „einmischen“, „beeinträchtigen“, „stören“ und so weiter, aber eben doch nichts passendes. Ja, ich werde Wörtern wach. Es geht bergab. Egal. Ich glaube, ich mag Netflix einfach deshalb nicht, weil _alle_ Menschen Netflix lieben und mir ständig von Netflix erzählen. Das ist dasselbe wie bei The Wire. Wenn mir alle Welt erzählt, wie unglaublich geil The Wire und wie sinnlos mein Leben ist, wenn ich The Wire nicht gesehen habe, dann bekomme ich automatisch Lust, niemals in meinem Leben The Wire zu gucken. Und ja, ich habe das richtig formuliert. Ich meine nicht, dass ich dann „keine Lust habe, The Wire zu gucken“, sondern ich habe geradezu „Lust, The Wire nicht zu gucken“, eben weil mein Leben aus der Sicht der restlichen Menschheit sonst ein sinnloses ist. Und das wollen ja mal sehen! Und nein, ich will mir auch mit niemandem einen Netflix-Account teilen. Warum nicht? Weil alle meine Freunde sechs iPads und neunzehn Macbook Pros besitzen und auf jedem Gerät gleichzeitig Netflix laufen muss. Kostet ja auch nur 10 Euro. Ja, ja, natürlich, es ist herrlich convenient. Und wenn es da endlich mal alle Serien gäbe, die ich gucken will und ich nicht nebenbei noch Amazon Prime, Maxdome und wie der ganze Quatsch heißt, kaufen müsste, dann hätte ich das auch schon längst. Und klar hab ich mir direkt die beiden neuen Chappelle-Specials angeschaut, auf Netflix! Und vor allem „Deep in the heart of Texas“ ist göttlich. Und The Leather Special von Amy Schumer, wobei, ich komme einfach nicht an ihren Humor ran. Wahrscheinlich bin ich einfach nur megauncool und total achtzehntes Jahrhundert, aber es ist für mich nach wie vor kein großes Zeichen von women liberation, Emanzipation und so weiter, wenn man auf der Bühne nichts Besseres zu tun hat, als Fotze zu sagen, von denen eigenen Geschlechtsteilen zu reden oder halt einfach „Girl Power! Woooo! Yeah!“ zu rufen. Call me wasauchimmer, aber ich langweile mich bei so etwas. Und ja: Ich habe mit The Wire angefangen. Staffel 2. Schon seit Dezember. Hassen Sie mich.


Oben: Bei der feierlichen Eröffnung des Büros der ZEIT in Leipzig. Sie müssen wissen, die ZEIT hat seit ein paar Jahren einen eigenen „Ost-Teil“, was einerseits ein bisschen komisch ist, weil, Sie wissen schon, da gab’s mal so etwas wie eine Einheit. Und bis Januar war das Ost-Büro in Dresden, lol. Naja, und als die ZEIT dann den Fehler bemerkt hat, sind sie eben ganz fix nach Leipzig umgezogen. Und jetzt sind sie da. Und weil ich eben zu den oberen 10.000 der Stadt gehöre, durften wir da hin. Außerdem hatte ich extra den ganzen Tag lang nichts gegessen.
Da links sieht man übrigens Burkhard Jung, den „ersten Bürger Leipzigs“, wie es hieß. Ob er das gerne höre, wurde er gefragt und er antwortete irgendwas, aber ich hörte nicht zu, denn ich dachte darüber nach, ob ich jemals „erster Bürger Leipzigs“ sein wollen würde und nein, weil ich wäre lieber „letzter Bürger Leipzigs“, denn das klingt so schön paradox und dann würden die Leute immer fragen: „Wieso eigentlich letzter Bürger? Macht ihr zu? Oder melden Sie sich jeden Tag neu an?“ Überhaupt war Herr Jung in extrem guter Marketinglaune. Da fielen dann auch schon mal so sinngemäß Sätze wie: „Gentrifizierung gibt’s in Leipzig nicht. Maximal so in den Anfängen.“ oder „Ja, das mit den Mietpreisen bei Erstbezug von um die 13 Euro pro Quadratmeter, das ist schwierig, aber da seien einem als Stadt ja auch irgendwie die Hände gebunden, weil das sei ja Landessache.“ Kein Wort zu fehlenden Sozialwohnungen, Verdrängungsmaßnahmen und ja, Gentrifizierung (weil gibt’s halt nicht). Wichtiger ist sowieso, dass Leipzig auf jeden Fall „nicht das neue Berlin“ ist. Und dann fröhlich aus dem Fenster Richtung Wagenplatz gucken und mit kindlicher Begeisterung darüber orakeln, was denn hier noch alles so entstehen wird. Soll ich mal forsch raten? Höchstwahrscheinlich Eigentumswohnungen, gehobenes Segment. Waschbeton, Glasfronten und Fahrstuhlgaragen. Zieht doch nach Grünau, wenn ihr kein Geld habt!
Manchmal überlege ich, was ich tun würde, wenn ich mal irgendeinen krassen Preis verliehen bekäme. Einfach nicht annehmen? Wäre vermutlich das Beste. Aber gibt ja Kohle. Und ehe sie dann Tommy Jaud oder Dieter Nuhr bekommt, nehme lieber ich sie und verbrenne alles. Den Preis nur annehmen, um das Geld zu spenden. Das wäre sicher das Edelste. Ob es dann auch okay wäre, vielleicht die Hälfte des Geldes zu behalten? Ach, man darf mit so etwas wahrscheinlich gar nicht rechnen. Dann kommt man auch nie in die Verlegenheit, damit zu planen. Und wenn man nicht plant, kann man auch nicht darauf angewiesen sein, also kann man es einfach auch direkt spenden. Oder halt nicht annehmen, mit der Empfehlung, das Geld zu spenden. Ich seh schon, ich bin vorbereitet für den Nobelpreis.
Ach, das klingt jetzt alles so negativ. Es war ja nett. Wie eine ziemlich weirde WG-Party. Eine WG-Party von Jurist*innen, zum Beispiel. So stelle ich mir die zumindest vor. Zwar kannte ich eigentlich niemanden, aber das war okay, denn mein Primärziel war sowieso das Buffet und die Sache mit der Kolumne klarzumachen und wenn ich da jetzt alle gekannt hätte, dann wäre das wahrscheinlich ein ganz schlechtes Zeichen für meine street credibility gewesen. Außerdem trugen die ja fast alle Anzüge. Und meine small talk skills sind ja sowieso ausgezeichnet. „Ach, André Herrmann!“ „Ja.“ „Na, wie finden Sie’s?“ „Mhm.“ „Und sonst?“ „Jo.“ „… „…“ „Na dann.“ Ihnen auch.“ „Wie bitte?“ „Eh, nix.“ Hach, ich bin so ein Sozialopfer. Kein Wunder, dass aus mir kein Weltherrscher wird. Ein bisschen stolz war ich trotzdem, dass meine postalische Einladung nicht bei mir zu Hause ankam, weil sich der Postbote vermutlich nicht in die Eisenbahnstraße getraut hat. Ach ja, das mit dem Essen hat super geklappt.
Unten: Später am Abend. Endlich. Normale. Leute.


Beans on Toast. Sehr sehr schön. Und das sage ich, wo ich doch so schrecklich Singer-Songwriter-kritisch bin. Und ja, manchmal wird es vielleicht ein bisschen zu hippiesk und natürlich betritt man die Bühne ausschließlich barfuß, aber die Message ist gut. Und die Stimme. Und die Selbstironie. Und damit hat man mein Herz dann doch ziemlich schnell geworden.
Nicht im Bild: Wie André beim MRT war und das eigentlich gar nicht so spektakulär war, außer dass es irgendwie zur Normalität zu werden scheint, dass niemand etwas mit mir anzufangen weiß. „Röntgenbilder hamm Sie dabei?“ „Nein.“ „Warum nicht?“ „Ich hab keine bekommen.“ „Mhm. Und nu?“ „Keine Ahnung.“ „Naja, bleiben Sie halt erstmal sitzen.“ – Wahrscheinlich wird mein Leben wirklich irgendwo live im Internet gestreamt und die Episoden, in denen ich sinnlose beim Arzt sitze und niemand weiß, was er/sie mit mir anstellen soll, sind wahre Klickmagneten.


Oben: Leider nicht meiner, aber trotzdem: Ab heute gelten neue Regeln im Game.
Unten: Vom 0:3 noch auf ein 3:3 zu kommen, das muss man erstmal schaffen. Auch wenn man sich das ganze Gezittere auch hätte sparen können, wenn man stattdessen einfach mal den Elfmeter getroffen, die ganzen Chancen genutzt oder die Abwehrfehler vermieden hätte. Aber so: Immerhin gut für die Moral. Und da sich am Tabellenstand eh nicht viel ändern lässt, reicht auch der eine Punkt.


Endlich mal Kokomo gesehen. Großartig. Eindeutiges Highlight des Abends. Hach, jederzeit wieder, auch wenn das wie eine Bewertung auf eBay klingt.
Nicht im Bild: Wie ich an der Bar arbeitete und es einfach mal supercool war. Ich habe sogar einmal 1,50 Euro Trinkgeld bekommen! Und ein paar mal die üblichen 50 Cent, die aber nicht so cool sind, weil sie meist nur gegeben werden, wenn die Leute 5,50 Euro bezahlen müssen und dann fast automatisch immer 6 Euro geben. Außerdem bekommt die jede*r. Was allerdings nur ich geschafft habe: Jemandem Getränke verkaufen, die er gar nicht bestellt hat.
[IRGENDEINE SEEEEHR LAUTE BAND SPIELT, EIN TYP KOMMT ZUR BAR UND STELLT SEINE FLASCHE AB]
Typ: „Ja, ein Ur-Krostitzer, bitte.“
Antreh: „Alles klar!“
[ANTREH ROTIERT EIN BISSCHEN]
ANTREH: „Voilà! Hier ist deine Cola. 1,50, bitte.“
Typ: „Ich wollte eigentlich ein Ur-Krostitzer.“
Antreh: „Oh, sorry. Ich hatte Cola verstanden.“
Typ: „Ja, kein Problem. Ach, ich nehm‘ die Cola.“
Antreh: „Ehrlich?“
Typ: „Ja, klar.“
Antreh: „Danke, 1,50 dann.“
Typ: „Ach, und doch noch ein Bier.“
Antreh: „Gerne!“
[DER TYP LEGT GELD FÜR COLA UND BIER HIN. ANTREH ZÄHLT NACH.]
Antreh: „Und jetzt krieg ich noch 50 Cent Pfand.“
Typ: „Ah, okay. Hier :/“
Antreh: „Danke! :)“
Darüber hinaus: Hoffentlich sehe nicht nur ich das so, aber ich bin voll gerne an der Bar. Also dahinter. Und am liebsten auch gänzlich ohne Cocktails und solches Zeug. Meinetwegen auch ohne Wein. Braucht niemand. Bier und Brause, sowohl aus Flaschen wie auch vom Fass, mehr würde es in meiner Kneipe nicht geben. Wasser gäbe es natürlich kostenlos, Tee meinetwegen auch. Essen mitbringen wäre erlaubt, Rauchen wäre Pflicht. Salzstangen wären gratis, Erdnüsse kostenpflichtig. Die Bar wäre etwa 60 cm tief und genau so hoch, dass man bis auf Brusthöhe dransitzt, dazu ein paar Haken für die Jacken und sie hätte Fußleisten natürlich, aber auf keinen Fall Stangen.
Ich bin jetzt schon gespannt auf das nächste Mal.


Hach, die Eisenbahnstraße. Ich würde ja gern schreiben, wie lustig sie ist, aber das sollte man vermutlich am besten bleiben lassen. Vielleicht darf man im Kapitalismus einfach keine günstigen, aufregenden und vor allem noch nicht sehr bekannten Konstellationen beiweihräuchern, weil man sie ihnen auf jeden Fall über kurz oder lang dem Untergang bereitet. Genau so, wie ich es (nach meinem Vorbild Alf) bei allen Dingen halte, die ich wirklich wirklich nicht mag. Ich ignoriere sie. Wenn ich zwar also schlecht über etwas schreibe, dann ist das vermutlich gar nicht so schlecht gemeint. Denn wenn ich wirklich wollen würde, dass etwas keine Aufmerksamkeit bekommtn, dann würde ich es ja ignorieren. Wenn ich Sie also ignoriere, dann mhm.
Nicht im Bild: Mittagessen bei Brothers, oder wie ich es neuerdings gern nenne, bei Brudis. Und wie ich dabei mal wieder ein paar Kapitel aus Wann wird es endlich wieder so wie es früher nie war gelesen habe, nur um dann mal wieder ungewollt meinen Menschenhassakku aufladen zu lassen, weil ich aus Versehen wieder sämtliche unangenehme Menschen der Stadt angezogen hatte. Zum Beispiel die Gruppe Mädchen, schätzungsweise Jura-Student*innen, die über ihre work-life-balances redeten und darüber, wie dankbar sie doch sind, dass sie sich jetzt endlich eine Putzfrau gegönnt haben, wie stressig es aber gleichzeitig sei, der Putzfrau immer Donnerstag um 7 Uhr morgens die Wohnungstür zu öffnen, damit sie den ganzen Tag putzen kann, dann nein, haha, so jemandem gibt man doch nicht seinen Schlüssel! Und während ich gerade versuchte, die Mädchengruppe telepathisch zu ermorden, da redeten sie weiter, darüber zum Beispiel, dass sie die Speisekarte von Brudis „gehackt“ hätten, was wohl so viel heißen sollte wie, dass sie genau wissen, was dort am besten schmeckt. Und wie sich dann zwei verrrückte Typen auf die andere Seite setzten und davon erzählten, wie sie den Großkonzernen ein Schnippchen schlagen, indem sie beispielsweise das Salz aus der Packung immer in einen Glasstreuer umfüllen, damit man da nicht dauernd die Werbung sieht und dann total gebrainwashed wird. Wobei die ihrem Gelaber nach zu urteilen anscheinend schon mal seeeeeehr lange auf eine Salzpackung gestarrt haben müssen. Was ist nur los mit den Menschen? Liegt es an der Sonne? Stimmt das doch mit Chemtrails? Wirke ich auf alle Menschen um mich herum auch wie ein Geisteskranker? Oder sind einfach alle Menschen um mich herum geisteskrank? Okay, wenn ich über ARD-Vorabendserien rede, dann mag ich schnell so wirken. Aber wie kommt man denn überhaupt auf solchen Unsinn? Ich wäre da wirklich sehr interessiert dran, immerhin verdiene ich mein Geld damit, Unsinn zu schreiben. Und wenn ich da irgendwie an die Quelle käme, das wäre schon sehr hilfreich.
Auch nicht im Bild: Wie am Sonntag (!) 10 Minuten vor Ladenschluss (!) am Hauptbahnhof (!) zum Supermarkt gegangen bin, weil ich mich selbst hasse. Manchmal glaube ich, ich bin so ein kleines bisschen selbst schuld. Aber das wäre ja absurd!

Was fehlt:

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