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# Aphorismus des Tages [122]

“Es ist zu viel für einen allein.”

Vladimir in Samuel Becketts “Warten auf Godot”

Der einzige Vorteil, der einem ein Scherbenhaufen, den man hinter sich herzuschleifen hat, bringt, ist dass man sich nur umzudrehen braucht, um sich sofort wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, wenn man im Begriff ist zu illusionieren.
Dass man nicht vergessen kann.
Sondern immer wieder daran erinnert wird, als trüge man ihn in Form einer schwülstigen Narbe mitten im Gaumen, die niemand sehen kann, an die man selbst aber doch bei jedem Wort mit der Zunge stößt.
Und eigentlich doch unendlich damit gestraft ist.

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