Minn Heima – Í Gær – Sigur Rós
Alles hat geht einfach immer weiter. Ein Vorteil wie auch Nachteil. Es heißt, dass du wieder aufstehen musst, wenn ich es dich umgeworfen hat und es gleichsam auch eigentlich egal ist, wenn du liegen bliebest. So verwundert es doch, dass man so gut wie nie Menschen auf der Straße herumliegen sieht. Dazu muss man immer noch in spezielle Einrichtungen gehen. Dort trifft man sie dann. Die, die sich einfach vom Stuhl fallen lassen, weil sie keinen Bock mehr haben und lieber früher aufhören. Dann, wenn es noch rockt.
Aber genau so kommt es alles immer wieder. Es wiederholt sich. Aber das macht nichts. Es ist ja auch schön, zu sehen, dass es wiederkommt und man Chancen zur Wiedergutmachung hat. Wenigstens ein paar. Irgendwann sollte man die Kurve schon kriegen.
Und jemand empfiehlt, sich “The Wrestler” mit Mickey Rourke anzusehen. Selbes Problem. Nur mit schönem Rock unterlegt. Das Ankämpfen gegen sich selbst. Rock. Das Einsehen, dass alles irgendwann sein Ende nimmt. Rock. Es einsehen oder nicht. Dabei beschleicht einen das leise Gefühl, dass auch in den jungen Szenen, die noch keine Generation der Verstorbenen haben, solche Fälle noch vorkommen werden. Dann ist es schon im Vorfeld schade.
Das viele Unterwegssein. Der Spaß dabei und die Anstrengung auch. Die Zugfahrten mit dem ständigen Aufmerksamsein. Sodass nie etwas schief geht, weil man es ihnen schuldig ist. Aber in der Straßenbahn vergessen auszusteigen. “But you know what, the only one who’s gonna tell me when I’m through doing my thing is you people here.”
Und am Ende läuft immer Guns ‘n Roses.














Hansi
5. März 2009
Das praktische am Sterben ist ja die Vorbereitungszeit: Da das “Ob?” geklärt ist, kann man sich voll auf das “Wie?” konzentrieren. Aber Vorsicht: Künstlerisch geht das nur ohne soziale Verankerung. Alles andere ist Schmerz.
Johannes
6. März 2009
Was wäre … wenn ich nicht tun muss, einfach nichts getan, ändert sich dann was daran? Sicherlich nichts, denn alles hat einen Anfang und ein Ende – ohne sein kein Schein – ohne das was schief geht kann auch nicht klappen und gelingen. Das Eine braucht das Andere!
André Herrmann
6. März 2009
Hab den Link entfernt. So etwas möchte ich hier nicht.
JuFi
7. März 2009
welchen link?
Übrigens, im ersten Satz gibt es, wenn ich nicht total besoffen bin, einen Schusselfehler. In liebe
André Herrmann
7. März 2009
Der Link, der im Kommentar über mir enthalten war.
Aber bezüglich dem Fehler hast du ganz recht. Aber ich hab’s wegen der Authentizität mal drin gelassen.
Erich Emotional
8. März 2009
Schon erstaunlich, welch Stuss da dauernd zusammengeschrieben wird, nur um hier ganz subtil Werbung zu hinterlassen… Bezug zum Text hat’s ja, das muss man Johannes und seinen Homies schon lassen. Pfeifen.