Die SMS von La Rubbi verkündet, dass es eine fantastische Team-Tour war. Dem kann man nur zustimmen, tun auch alle. Trotzdem ebenso von mir noch einmal ein riesiges Dankeschön an das grandiose Team Word Alert, bestehend aus Ken Yamamoto, Dalibor und Telhaim, das Team SMAAT mit Felix Römer, Sebastian23, Herrn Ruppel und Gabriel Vetter, sowie natürlich an meinen großartigen Teamkollegen Julius Fischer, die erste Hälfte des Team Totale Zerstörung. Was hab ich euch alle lieb gewonnen – aber dazu später mehr, ein ausführlicher Rückblick folgt.

Die übermüdeten Augen öffnen können hatte mir heute nur, dass mein Text “Bahnhofsmission I: Wenn’s ein Titel ändern würde” die nächste Runde beim Michael-Lindner-Preis erreicht hat. Ich glaub es ja nicht! Wird immer besser, das alles. Gewinnen wird sicher jemand Anderes, aber das Zeichen als solches finde ich schon sehr genugtuend. Jetzt neue Saiten auf die Gitarre und reichlich Schlaf nachholen.

Die Team Tour war großartig, das wissen mittlerweile sogar die, die sie verpasst haben. Die Zeitungen wussten es von Anfang an, denn die waren da. Folgende Ausschnitte betreffen ausnahmsweise mal nur TTZ, aber die Links zu den kompletten Artikel sind mit dabei:

Mit Betrachtungen über die Zahl „Sieben“ und einer dazu gehörigen Geschichte sieben siebenarmigen Kreiselbrüdern aus Siegen galoppierte das Leipziger Duo „Totale Zerstörung“ sprachlich ausgefeilt vom misslungenen Auftritt unter der Zirkuskuppel bis zum Dr. Sommer-Bravo-Team. Von totaler Zerstörungswut keine Spur, Julius Fischer und André Herrmann hielten sich rührend brav wie Erstklässler an den Händen.

Oberhessische Presse: Kluges und Sinnfreies von jungen Dichtern (23.11.2009)

Auch das „Team Totale Zerstörung“ hatte sich mit seinem ersten Text an diesem Samstagabend den Zahlen verschrieben: „Zwölf“ hieß er, doch handelte von der Zahl Sieben – außerdem von einer traurig röhrenden Kaffeemaschine in einem Zwischenzimmer und von einem siebenarmigen Mischwesen mit mangelnder Multitasking-Fähigkeit.

Schwäbisches Tagblatt: Drei Teams lieferten im Mancuso eine Poetry-Slam-Show der Spitzenklasse (23.11.2009)

Sowie natürlich:

Zum Abschluss und als Höhepunkt des Abends gaben sich alle sieben [Anmerkung meinerseits: neun!] Spoken-Word-Poeten gemeinsam auf der Bühne die Ehre. Sebastian 23 an der Gitarre, Felix Römer und Lars Ruppel mit den Nasen an den Mikros, um den Schnauf-Beat zu legen[Anmerkung meinerseits: sowie TTZ beim großen Nasenbattle!]. Gabriel Vetter, von seinen Team-Kollegen wegen seiner „Stimme wie aus komprimierter Zuckerwatte“ geschätzt, gab sich mit umwerfender Mimik und Gestik zum Text „Ramona, bitte nimm Rexona!“. Beatbox und Schnauf-Freestyles taten ihr übriges, um das Publikum vollends zu begeistern. Was für ein Abend – abgründig absurd, surreal, genial.

Schwäbisches Tagblatt: Drei Teams lieferten im Mancuso eine Poetry-Slam-Show der Spitzenklasse (23.11.2009)

Herrlich! Das wird fortgesetzt, ganz klar.

“Das Festival textenet.de gibt die Juryergebnisse für die Michael-Lindner-Preise bekannt: Für den 1. Michel-Linder-Preis in der Kategorie Hörbeiträge hat sich die Jury entschlossen, den Preis zu dritteln. So benennen die 3 Juroren namentlich folgende Gewinner. Der Juror Norbert Lange benennt den Beitrag von Dieter Atts „Poem to make ends meet“, Henner Kotte den Beitrag von André Hermann „Wenns ein Titel ändern würde“ und Roman Graf den Titel „Cárdás für den Alten“ von Milenko Goranovic.”

Weiterlesen hier: http://www.textenet.de/

Das fehlende Doppel-R verzeihe ich mal ausnahmsweise. Den fehlenden Apostroph auch. Dieses ganze Glück…

Und dann kommt morgen auch noch der neue Twilight-Teil. Es ist unfassbar, all das…

Das glorreiche Team SMAAT hat die Reihe “youtube and reality” gestartet, die auf verblüffende Art und Weise zeigt, wie leicht sich die Realität mittels youtube nachstellen lässt. Während der Team Tour sind dazu schätzungsweise 5 neue Teile entstanden, den ersten (neuen) gibt es jetzt, na wo wohl. Sehet selbst. Danke an die Stuttgarter Rosenau für die Bereitstellung der Künstlerwohnung zwecks Erstellung dieses Kunstwerks.


Direktpanda

Bitte beachten Sie auch die anderen bisher erschienenen Titel “Der Lemur und Gabriel” sowie “Die Schweizerin und Hein”. Großes Kino.

Dienstag fand die Demonstration anlässlich der Hochschulrektorenkon-
ferenz statt (Häh? Ich gucke nichtmal Tagesschau, was war da?).
Einige Impressionen:

Studenten wollen Demokratie

Studenten mit Transparenten

Kein Guantanamo-Häftling

Kein Guantanamo-Häftling

Viele Menschen

Viele Menschen

Highlight: Info Team der Polizei + Mensch

Highlight: Info Team der Polizei + Mensch