Doch nicht zur Lesebühne, sondern ab zum Bastardslam nach Berlin geht’s am 15.05.2009. Wird suuuper.

Ort: Festsaal Kreuzberg, Berlin
Beginn: 21:00 Uhr
Eintritt: ??? Euro

In einer Welt, in der der alles mit allem verbunden und Entfernungen praktisch kaum eine Rolle mehr spielen, ist sich wirklich – abzüglich Reisedauer – jeder selbst der Nächste.

Ich weiß gar nicht, wie ich das nennen soll. Jedenfalls wird es suuuper. Die Katze Marc-Oliver Schuster, mein liebenswürdiger Teampartner Julius Fischer und ich sind eingeladen nach Potsdam ins wunderwunderschöne Waschhaus, um dort einen Abend zu gestalten. Ich freu mich so dermaßen, das gibt’s gar nicht. Man, ich werd irre. So geil.

Wann: 20.05.2009, 20:00 Uhr (schätze ich mal, wenn nicht, ändere ich es noch einmal)
Eintritt: ???
Ort: Waschhaus, Potsdam

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere an dieses schreckliche Machwerk niederer Kultur: Halle, eine Stadt zum Hassen.

Nun war es nicht meine Idee, diesen Text der Oberbürgermeisterin der Stadt Halle zukommen zu lassen, sondern ironischerweise die des Moderators des Hallenser Poetry Slams, aber schlecht fand ich sie nicht. Die Oberbürgermeisterin anscheinend schon.

Der/die Verfasser/in, die jedenfalls nicht die Megabürgermeisterin war, muss beim Schreiben ganz schön in die Tischplatte gebissen haben, um nicht in das gekonnte Setzen von Böswilligkeiten zu verfallen. Dass das oberflächlich auch gelungen ist, erkennt man gut.

Ich weiß nicht, ob ich jetzt noch eine Antwort schreiben sollte. Wahrscheinlich schon. Aber dafür müssen die Worte wohl erwogen werden, wie ich gelernt habe. Bis dahin gibt es hier den Antwortbrief der Stadt Halle (die Seite funktioniert immer noch nicht richtig…):

Antwort der Stadt Halle (Saale)

P.S.: Es steckt System dahinter, dass dieser Eintrag in der Kategorie “Literatur” gespeichert wurde. Lest mehr Stadtschreibergeschichten!

Im Park spielen die Kinderkrippenkinder auf dem Gras. Nicht weit davon drückt sich ein dürrer Mann mit schmunzelndem Gesicht.
Gestern. Man soll eine Petition unterschreiben, für einen besseren Übergang über die Straße, damit den Kindern nicht die Köpfe abgefahren werden.
Jetzt. Die Kindern spielen an der Straße und vielleicht ist der schmunzelnde Mann da, damit ihnen nicht die Kinderköpfe abgefahren werden.
Von den Bäumen läuft Teer. Aus den Nasen Blut. Niemand lacht über pinke Hosen. Probleme werden herkömmlich mit Fäusten gelöst.

Heute gibt es kein … in den Gedichten. Das ist der Hype. Der nächste nach dem Abhacken, das immer und immerwährende Fehlen des …
Auf der Tastatur ist es ALT und dann 0, 1, 3, 3. So wird man es nennen womöglich. Gib allem einen freundlicheren Namen und befreie dich selbst.
Reiss’ die Balkontür auf und setz dich zu dem roten Schirmchen, das da so verloren steht. Warum nur ein Stuhl, du erklärst es nicht.
Und dann an ihn denken. Vorübergelehnt an ihn denken mit dem Blick geheftet auf die weiche Stadt da ganz weit unten stockwerktiefer.

Sie sagen nichts mehr. Bald schon sagt niemand mehr etwas. Sie machen nur noch, machen, fahren los, lassen dich stehen, sind weg.