Vom 19. bis 22. November 2008 findet der Slam 2008 in Zürich statt.

Im Schiffbau und im X-TRA werden über die vier Tage Vor- und Finalrunden im Einzel-, Team- und U20-Wettbewerb durchgeführt.
Das U20-Final findet am Donnerstag, 20.11.2008 im Schiffbau, das Team-Final am Freitag, 21.11.2008 im X-TRA und das Einzelfinal am 22.11.2008 im Schiffbau statt.

Mitgemacht wird für LivelyriX Leipzig, jeweils allein und im Team mit Julius Fischer.

Zur Seite des Slam 2008…

Vom 19. bis 22. November 2008 findet der Slam 2008 in Zürich statt.

Im Schiffbau und im X-TRA werden über die vier Tage Vor- und Finalrunden im Einzel-, Team- und U20-Wettbewerb durchgeführt.
Das U20-Final findet am Donnerstag, 20.11.2008 im Schiffbau, das Team-Final am Freitag, 21.11.2008 im X-TRA und das Einzelfinal am 22.11.2008 im Schiffbau statt.

Mitgemacht wird für LivelyriX Leipzig, jeweils allein und im Team mit Julius Fischer.

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Der Slam2008 ist zwar vorbei, aber die Rückblicke dank Internetlosigkeit noch nicht hier. Die gibt’s jetzt auch nicht, dafür bin ich viel zu müde. Morgen. Nur kurz sei natürlich Sebastian23, dem neuen Champion und TeamLSD, den neuen Team-Champions, gratuliert.

Leipzig-Zürich klingt nicht weit. Ist es aber. Julius orakelt von seiner letzten Autofahrt gen Zürich und zehn Stunden des Unterwegsseins, weshalb wir schon um sieben Uhr frühs zu acht in einem kleinen VW-Bus in die Schweiz sitzen.

Acht Stunden Fahrt, viel nachgeholten Schlaf und zahlreiche Panikschreie von Christian Meyer später stehen wir vorm Schiffbau udn wissen nicht, wo wir parken sollen. Wir parken irgendwo, gehen rein, machen vorher brav unsere Zigaretten aus, nur um uns zu ärgern, dass hier ja noch drinnen geraucht werden darf, melden uns an und fallen den ersten Kollegen um den Hals.

Danach kurz ins Hotel, d.h. Hotel nur für Julius und mich, wohl daraus resultierend, dass wir neben unserer Einzelteilnahme auch noch als Team angemeldet sind, die anderen fahren in die Jugendherberge.

Etap-Hotel.

Bis wir um 20 Uhr (fast) alle unseren Vorrundenauftritt haben, sitzen wir also in der Poetry Lounge herum, trinken vergünstigte und nichtsdestotrotz noch teuere Sachen und warten. Ich kürze noch schnell irgendwie meine Texte zurecht und fühle mich wenig gewappnet gegen meine Kontrahenten.

Wir suchen eine Möglichkeit, etwas einzukaufen, finden aber den von allen geprisenen Migros in der Nähe nicht. Darum kaufen wir Alkoholfreies und Zigaretten bei einem Kiosk für Preise, die einem Tränen in die Augen steigen lassen.

Um acht dann endlich die ersehnte Vorrunde im Moods. Ich bekomme Startplatz Nummer 9. Das ist toll. Julius schlägt sich in Halle 3 herum. Heiner Lange an Position 5 legt vor. Ich geselle mich mit 0.1 Punkten Unterschied dazu. Remo Rickenbacker setzt sich kurz vor Ende noch an die Spitze und Gauner macht die gleiche Punktzahl wie ich. Halbfinale der Runde 3 steht also. Julius ist mit Platz 1 seiner Runde ebenfalls weiter, gemeinsam mit Jan Koch, Renato Kaiser und Philip Reichling. Schade jedenfalls, dass es Josef mit Startplatz 3 so schlecht ergangen ist und Franziskas Text bei der Jury nicht die verdienten Punkteverteilungen bewirkt hat.

Danach noch zwei weitere Vorrunden anschauen, herumstehen, Leute treffen, Leute kennenlernen. Erotik Slam auf Grund zu großter Müdigkeit dann lieber doch nicht. Ab.

Essen: Hirschgulasch mit Spätzle

Ich habe das Frühstück verschlafen. Im Frühstücksraum bettele ich nach Nahrung, aber niemand erbarmt sich meiner. Ich gehe wieder auf die Suche nach dem geheimnisumwobenen Migros in unmittelbarer Nähe und finde (!) ihn sogar in einer versteckten Ecke des PULS-Centers. Also schnell etwas als Frühstücksersatz kaufen und dabei nicht nachrechnen, wie viel die Kassenfrau nun von einem haben wollte, sondern einfach hingeben und nicht aufs Wechselgeld schauen.

Gegen Mittag kommt Julius, der fast nie im Hotel schlafen wird, ins Hotel und zeigt stolz seinen zerstörten Backenzahn, der sich beim Kontakt mit schweizerischem Brot spontan dazu entschlossen hatten, sich von einem Viertel seiner selbst zu trennen. Sieht hpbsch aus.

Wir kürzen unsere Teamtexte und probieren ein bisschen herum. Dann sind wir ziemlich früh wieder im Schiffbau und schauen U20-Vorrunden. Komischerweise darf man hier dann auf einmal wieder nicht rauchen. Versteh einer die Schweizer. Der gute Jasper aus Kiel und Bleu aus Erfurt sind im Finale.

Das U20-Finale können wir aber nicht vollständig sehen, denn Julius und ich müssen in der Team Vorrunde ran. Startplatz 8, anfangs gleich Word Alert mit einem wunderbaren Text, SMAAT mit einer lustigen Verballhornung von Statistiken, Agrar Berlin mit ihrem tollen Döner-Text und dann wir. Lustigerweise mögen uns die Leute und bringen uns mit mehr als einen Punkt Vorsprung vor SMAAT, die bisher das Ranking anführen. Drüber kommt nur noch das TeamLSD. Zurecht.

Bleu wird U20 Champ, Jasper zweiter. Alle gratulieren. Dann noch eine Team-Vorrunde, alle Favoriten im Finale, und ab zum Rap Slam.

Dummerweise scheinen schon alle völlig betrunken zu sein, wobei vielleicht gerade das erst ermöglicht, dass der Rap Slam so ausschweifend wird. Tobi Kunze gewinnt letztendlich, Andy Strauß, der mit dem Rappen angefangen hat, als es noch keinen Beat hab, wird Gewinner der Herzen und Freund der Securities.

Essen: Bratwurst mit Bratkartoffeln