Bitte beachten:

Dies ist der dritte Teil einer weiterten, kleinen Trilogie über Erlebnisse während und nach einem Besuch beim Kieferchirugen. Hier findest du noch einmal Links zu allen Teilen:

Das Wartezimmer war, zum Trotze dessen, dass es gerade einmal sieben Uhr war, als wir Peters kleinen Corsa hinter der Praxis geparkt hatten, schon brechend voll. An den Fenstern hing noch der Raureif des Frühlings, aber die Sonne hatte bereits eine Kraft erreicht, die den Leuten nahe bei den großen Glasscheiben Schweißperlen auf die Stirn trieb. Die halbe Stadt schien sich bereits versammelt zu haben, um sich störende Backenzähne oder chirurgische Fäden entfernen und künstliche Zähne einsetzen zu lassen.

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auf einer Wildblumenwiese in Cordhosen
das Glück mit einem Kescher jagen
und einmal schon
an seinem Schweif gerochen

 

In der Unterführung. Ein kleiner Junge trottet lustlos hinter seiner Großmutter her, ein viel zu großes Baseball-Cap verwegen auf dem Kopf.

DIE OMA völlig entnervt: Ja, wir haben uns das früher auch gewünscht. Gleich Rentner werden. Aber das geht eben nicht.

TIMMY ohne Einsicht, halb fragend: Aber das müsste doch gehen ...

DIE OMA brüllt: Nein Timmy, das geht eben nicht! Erst musst du arbeiten, dann kannst du an dich denken!

Ein Bauarbeiter schnappt diese letzte Aussage auf und wischt sich den glänzenden Schweiß vom kugelrunden Bauch.

BAUARBEITER gröhlt zurück: Mit schechzig dann, Timmy. Halt, Siebenundsechzig! Armer Kerl!

Die Oma und Timmy ab.