Bitte beachten:
Die Geschichten von Zahnärzten und Kieferchirugen häufen sich. Wie auch 500Beine ergeht es unseren Helden.
Dies ist der dritte Teil einer kleinen Trilogie über nette Erlebnisse bei einem Kieferchirugen. Hier findest du noch einmal Links zu allen Teilen:
- Erster Teil
- Zweiter Teil
- Dritter Teil
Sie hatte die Augen geschlossen. Als sie das kalte Metall des Skalpells auf ihren Lippen spürte, schoss ihr erneut der Schweiß auf die Stirn. Aber das Schneiden bemerkte sie nicht. Alles, was sie vernahm, war das Ratschen der Klinge auf Fleisch und Zahn, das an platzende Hosennähte erinnerte.
«Ach herrjeh!», rumorte man vor sich hin.
Alle, außer Tina, schienen zu verstehen, was gemeint war. Aber schon im nächsten Moment verstand auch sie wieder viel zu gut. Während sich ein spitzer Bohrer eifrig seinen Weg durch ihr Gebiss bahnte, wünschte sich Tina nicht sehnlicher, als dass man anstelle ihrer Augen am Besten ihr Gehör und Gefühl für Erschütterungen ausgeschaltet hätte. Es war, als fühlte sie jede Drehung der Fräse an ihrem noch jungfräulichen Zahn. Man versuchte, ihn mit dem Bohrer in eine angenehme Stellung zu bringen, um ihn auf diese Weise leichter entfernen zu können.














