Generäle sind faszinierende Fälle unterbrochener Entwicklung. Schließlich wollten wir mit 5 Jahren alle Generäle sein.

Sir Peter Ustinov

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So etwas wie Wasser gibt es gar nicht. Das ist bloß geschmolzenes Eis.

Eine Klasse, die nur als Intellektuellen besteht, wird immer ein schlechtes Gewissen haben.

Wenn die Menschen anfangen, ihre Wälder abzuholen, ohne Massnahmen für ihre Wiederaufforstung zu trennen, hat man es mit ziemlicher Sicherheit mit dem Beginn ihrer kulturellen Degeneration zu tun.

Furbish Lousewart V., Gefahren, wohin man schaut

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Die Regierung ist eine Verbindung von Männern, die dem Rest von uns Gewalt antun.

Leo Tolstoi

«Ist klar, alle Kultur ändert sich. Aber immer sind da erst die Leute, die in der Garage werkeln und die Ideen haben. Und dann kommen die anderen und wollen partizipieren, und die Garagenbastler fangen an, ihre Ideen zu verteidigen. Zu Recht oder zu Unrecht, das ist vermutlich mehr Stilfrage als sonstwas und hängt vom Einzelfall ab. Aber am Anfang, bevor etwas Verdienstmöglichkeit wird, ist der Idealist. Immer.»

Ein schöner Text, den ich, selbst als Nicht-Veteran, unterschreiben würde. Danke dafür.

via bov

[sich in etwas verrennen]: (frei transferierbar), nie zufrieden zu sein, immer mehr zu wollen, nie zu wissen, wann man einfach nicht mehr nötig hat, schlimmer noch, wann man längst nicht mehr in der Lage ist, zu erreichen, was man ursprünglich erreichen wollte

Bitte beachten:

Die Geschichten von Zahnärzten und Kieferchirugen häufen sich. Wie auch 500Beine ergeht es unseren Helden.
Dies ist der erste Teil einer kleinen Trilogie über nette Erlebnisse bei einem Kieferchirugen. Hier findest du noch einmal Links zu allen Teilen:

«Niemand hat irgendetwas zu verlieren!», plapperte ich vor mich hin und schlenkerte freigiebig meinen Marmeladentoast durch die Luft, «Wenn man das einmal durchdenkt, dann kommt man eigentlich nur darauf, dass wir nichts zu verlieren haben, außer das Gefühl, irgendwie doch wichtig zu sein.»
«Hmm», brummte Peter, den semi-philosophische Diskussionen am Vormittag nie sonderlich erwärmen konnten. Obwohl der Frühling Einzug in der Stadt hielt, hatte er es wieder nicht geschafft, Peters Müdigkeit zu überwinden.
«Das heißt», rief ich weiter, «Es gibt nichts, vor dem du Angst haben musst.»

Manchmal aber, so scheint es, muss man die Widerlegung einer frank und frei aufgestellten These am eigenen Leib in voller Härte erfahren. Oder auch am Leib eines Anderen.
Als Tina jedenfalls groß und breit erklärte, dass es wieder an der Zeit sei, die alle zwölf Monate fällige Kontrolluntersuchung hinter sich zu bringen, hatte ich ihren Vermerk auf dem Kalenderblatt des letzten Monats zwar wohlwollend registriert, aber trotzdem nie wahr haben wollen.
«Heute war sogar schon eine Postkarte im Briefkasten. Zur Erinnerung.», mahnte sie aber bald und wedelte triumphierend mit dem Kärtchen vor meiner Nase herum.

I can't go on, I'll go on. [Weiterlesen »]

Bitte beachten:

Die Geschichten von Zahnärzten und Kieferchirugen häufen sich. Wie auch 500Beine ergeht es unseren Helden.
Dies ist der zweite Teil einer kleinen Trilogie über nette Erlebnisse bei einem Kieferchirugen. Hier findest du noch einmal Links zu allen Teilen:

Die Zeit dehnte sich ins schier Unendliche. Durch ein kleines Dachfenster am anderen Ende kam ein wenig Tageslicht ins Zimmer, das sich mit dem weißen Licht zweier Leuchtstoffröhren vermischte. Die Tür stand ein Stück weit offen, sodass sie immer wieder Schwestern und grinsende Ärzte vorbeilaufen sehen konnte. Am gegenüberliegenden Zimmer stand in fetten Lettern Anästhesie. Und jene jungen Frauen, die dort eifrig Operationsbestecke wuschen, trockneten und wieder desinfizierten, oder was auch immer sie darin taten, unterhielten sich beiläufig über ihre verflossenen Freunde.
«Ick sare dir, der war jarnischt. Konnste voll knicken den Idiot, ey. Nix druff jehabt. Nichma ins Bette.», debattierten sie fachkundig vor sich hin.
Aber als Tina eine Weile zugehört und ab und an das Klimpern von Skalpellen auf dem Boden, gefolgt von dem obligatorischen «Ach, Kacke!», vernommen hatte, war sie sich schon längst nicht mehr so sicher, ob die Damen beiläufig erzählten, oder beiläufig die Instrumente reinigten.
Manche machten kurz Halt, schielten ins Zimmer, verzogen den Mund zu einem gespielten Lächeln und gingen dann schweigend weiter.

I can't go on, I'll go on. [Weiterlesen »]