Eine sehr schöne Geschichte, die viel über die Wertigkeit der Kunst, andere Länder – andere Sitten, aber auch über den Gegensatz zwischen Business und Kultur erzählt, kann man sich hier zu Gemüte führen:

Treppenwitz: The rental cello

Absolut empfehlenswert!

[via Madame Kaltmamsell]

Ein alter Mann stolpert durch den Park, an den umgerissenen Bäumen, der ein oder anderen kaputten Statue vorbei, auf die marode Brücke zu. Wenn man so hinter ihm her läuft, erst ganz weit weg, dann immer näher dran, weil er so behebig läuft, fragt man sich immer wieder, ob er einfach nur alt ist und mit seinem Gebrechen hadert, oder ob er sein Gebrechen auch gern mit dem morgendlichen Gang zum freundlichen Spirituosenhändler an der Ecke zu bekämpfen versucht, wie es viele seiner Altersgenossen gern tun.

Er schwankt wie ein alter Fischkutter in der Morgensonne, dessen Kapitän, ein weißbärtiger Mann, mit rauchender Pfeife zufrieden hinter dem Steuer steht und einem Tag entgegen sieht. Hin und wieder tritt man mit einem Knacken auf einen der vielen Äste, den die zufriedenen Kaminbesitzer zurückließen, nachdem sie sich über die ausgerissenen Stümpfe her gemacht hatten. Sicher zehren sie noch immer davon.
I can't go on, I'll go on. [Weiterlesen »]

Seit Peter sein Vordiplom, wenn auch mit einiger Verspätung, in der Tasche hatte und nur noch an besonders ruhigen Wochenendsvormittagen an seiner Abschlussarbeit herumfeilte, sah ich ihn noch weniger als es sonst ohnehin schon der Fall gewesen war.

«Endlich habe ich wieder etwas Zeit.», pflegte er seither zu sagen und unterschlug damit bereitwillig seine lächerlichen 18 Semesterwochenstunden der letzten Jahre. Ihn aber auf diese Wichtigkeiten, mit denen er sein neu gewonnenes Gut zu füllen vorsah, musste ich mir schnell abgewöhnen. Ihn damit zu konfrontieren, dass er seine Freizeit im Endeffekt doch nur auf das Gewohnte, das lange Ausschlafen, die ausgedehnten Tage mit Patrick und die Nächte im Delirium, wenn auch großzügiger verteilte, war keine gute Idee. Peter hatte schon immer diesen Hang dazu, sich zu schnell zu sehr aufzuregen. Und in Anbetracht dessen, dass er ja immer noch beim Boxen den Gesichtern seiner Kontrahenten eine hübsche dunkelblaue Farbe verlieh, ließ ich es lieber sein.

 

Ich hatte ja sowieso genug zu tun. Wenn ich Peter sah, dann war das höchstens abends beim Essen oder in den wenn es darum ging, wer wieder dieses oder jenes aus dem Kühlschrank geklaut hatte. Ansonsten verbrachte ich meine Zeit wie zu jedem Semesterbeginn meistens in den Bibliotheken der Stadt, um meine Hausarbeiten so bald als möglich fertig zu bekommen und so die Aussicht auf ruhige Semesterferien zu haben.

I can't go on, I'll go on. [Weiterlesen »]

Sehr denkwürdig, Herr McLibboc, eine schöne Zusammenstellung über den anständigen Herrn Mielke Schäuble.

Wer nichts zu verbergen hat… bei McLibboc

Das hier ist hoffentlich die (vor-)letzte Meldung über den Status der Lauffähigkeit dieser Seite. Dank einem Fehler mit den Perl-Modulen des Servers, der sich wohl in den nächsten Tagen erübrigen wird, sind einige Kategorieseiten immer noch nicht richtig funktionsfähig, der Großteil scheint aber da zu sein.

Alle Feeds sind soweit, wie gesagt, umgeleitet, allerdings aber nur umgeleitet. Wenn also jemand besonders versiert in der Syntax von Mod Rewrite ist, kann er/sie sich gern einmal melden, denn da hätte ich noch ein, zwei Problemchen, die mich davon abhalten, die Weiterleitungen durch Mod Rewrite zu ersetzen.

Vom Aussehen her und allem scheint aber soweit alles erst einmal in Ordnung. Wenn sich nicht noch irgendwelche Mariannengräben auftun, dann denke habe, ist somit ein punkt erreicht, an dem man das alles halbwegs lauffähig nennen können.