Wikipedia: Baudelaire

Da wir schon wieder bei bedeutenden Dichtern angelangt sind, ist es sicher auch nicht schlecht, den zu großem Unrecht von uns noch nicht genannten Charles Baudelaire ebenfalls hier aufzuführen, dessen Todestag jedoch schon am 31. August 1867 war.

Als einer der Wegbereiter der modernen Lyrik veröffentlichte Baudelaire Les Fleurs du Mal (Die Blumen des Bösen), einen mehrmals geänderten Gedichtband, der mit neuartigen, realistischen Gedichten aufwartete und großes, wenn auch teils nicht wünschenswertes Echo erregte.

Seine Gedichte thematisieren erstmalig auch die Großstadt und dessen Einwohner, sowie deren Hin- und Hergerissenheit zwischen Melancholie, Ennui und der Sehnsucht nach dem Guten und Tugendhaften in der Welt.

Zur Illustration wieder zwei wunderbare Werke:

I can't go on, I'll go on. [Weiterlesen »]

+1

Fehler einzusehen heißt nicht, bereuen zu müssen, solang die Reue einschränkend auf jedwede Möglichkeiten wirkt. Es geht dabei nicht darum, Geschehenes ungeschehen zu machen und damit den Fokus auf längst Vergangenes zu legen, das sicht nicht länger verändern, höchstens verständlich machen lässt, sondern um die Verbesserung dessen, was noch kommen mag, also die immer wieder neu aufkommenden Wogen zu glätten, sie aber gleichzeitig anzuerkennen.
In jeder Situation ist neu zu entscheiden und alles Gegebene neu zu prüfen. Denn solang sich ein Faktor einer Gleichung, selbst wenn er noch so unbedeutend erscheint, auch nur minimal verändert, so weiß jeder, lässt sich über das Ergebnis nichts mehr eindeutig, wenn dies überhaupt möglich ist, aussagen.
Dennoch sind unsere Fehler eine der wichtigstens Möglichkeiten, sich Entwicklungsrichtung aufzeigen zu lassen. Sozusagen Indikatoren dessen, was wir mit besonderer Aufmerksamkeit betrachten sollten und wo mit gegebenenfalls einzulenken haben. Früher oder später. Aber unbedingt überhaupt. Eben um daraus zu lernen.

 â—„ 1 2 3 4 5