Da stehen sie vor den Türen und füttern ihren Krebs. Mit was für einer Behutsamkeit sie die einzige Straße in Richtung der Lunge teeren. Es hat schon fast etwas von Akkupressur. Sie streuen ihren Schmerz in zweierlei Hinsicht.
[...] versammeln wir uns, liebe Freunde der Südsee und des Breitensports, um einmal mehr in die Archive zu gehen, zu stöbern und zu sehen, was sich dort so hervorzaubern lässt. Es ist nun schon etwas länger her, seit es die erste, überaus beliebte Auflage der Suchbegriffe, mit denen es wehr- und schuldlose Internetznutzer auf diese Seiten verschlägt, zu bewunder gab. Heute wollen wir also den Gong zu einer neuen Runde schlagen. Zur bodenlosen Verzweiflung vieler wird es gereichen, dass wir, aufgrund dessen, dass sich die Anzahl der Anfragen so rapide gesteigert hat, nur noch eine zuvor peinlichst ausgewählte Gruppe der tollsten, schönsten und überhaupt besten Suchbegriffe hier präsentieren können und werden. Und nun, schultert die Seele, lasst den Verstand baumeln, es geht los. Achja, Glückwunsch nachträglich.
Ich weiß ja nicht, da die ganzen applebezüglichen Seiten aufgrund bodenloser Vorfreude gerade entweder auf Echtzeitschaltungen getrimmt worden oder kurzzeitig gar ganz aus dem Internetz verschwunden sind.
Nur scheinen die ersten Austauschbatterien den Ihren neuen Besitzern gefunden zu haben. Und irgendwie muss jetzt die Entladezeit der alten iBook-Batterie überbrückt werden, ehe sie in Richtung Elektronikschrott (oder was auch immer die damit machen, weiterverkaufen vielleicht) wandern darf.
Tipp: Schach (Comupter gegen Computer), iTunes und iDVD gleichzeitig wirken wahre Wunder.
Gerade einmal der dritte Todestag ist es heute, den der Man in Black zu vermelden hat. Und trotzdem ist es seit American V wieder so, als lebte der raubärtige Countrygott noch immer dort drüben, in einer Welt, in der das periodische Rattern der Schienenstöße noch hörbar und der die Sonnenuntergänge unendlich sind.
Cause all I wanna do is rock a little bit more.
Nachdem Pluto ja aus der Reihe der Planeten gerissen worden ist, geht es ja ziemlich rund bei den Leuten, die meinen, über das Universum zu herrschen.
Dabei fing alles ganz harmlos damit an, dass man sich eine neue Definition für Planeten ausdachte. Spiegel Online schrieb damals:
Eine exakte Definition des Begriffs Planet war notwendig geworden, weil durch die immer bessere Beobachtungstechnik die Zahl von Entdeckungen in den Außenbezirken des Sonnensystems beständig steigt. In der jüngeren Vergangenheit hatten bereits mehrere Forschergruppen die Entdeckung eines zehnten Planeten für sich reklamiert.
Es hiess von nun an umissverständlich:
Als Planeten gelten künftig alle Himmelskörper, die auf einer kreisnahen Bahn die Sonne umlaufen und ausreichend Masse haben, damit die eigene Schwerkraft sie zu annähernd kugelförmiger Gestalt (hydrostatisches Gleichgewicht) zusammenzieht. Außerdem müssen sie ihre Nachbarschaft von anderem kosmischen Material freigeräumt haben.
Laut dieser Defition aber fiel genau Pluto aus der Reihe. Er war buchstäblich raus aus der lockeren Runde. Man könnte auch sagen, dass er aus der Gruppe der Planeten herausgeekelt worden ist. Genau wie der 2003 entdeckte Himmelskörper (Prot aus K-Pax wusste es schon immer, dass es eigentlich 10 Planeten sind) 2003 UB313 und der Asteroid Ceres, gehört Pluto nun in die Kategorie der Zwergplaneten. Zwergplaneten, dass sollen einmal Objekte jenseits des Neptun sein. Kurz: Astronomisch Ausgestoßene. Sehr schnell erkannte man ihm den Ehrentitel Pluto ab und degradierte ihn zum Ding 134340. Und trotzdem nimmt er eine Sonderstellung ein. 134340 Pluto soll in der Liste der Himmelskörper stehen, die die International Astronomical Union führt.
Aber hier fängt der Spass erst an. Eben dieses Objekt 2003 UB313, in der IAU-Liste als 136199 geführt und von seinem Entdecker Michael Brown vom California Institute of Technology mal eben Xena getauft, bekommt, da es größer ist als Pluto, auch einen offiziellen Namen, den Menschen auch in einem Atemzug aussprechen können. Welcher Name könnte nach so einer Geschichte voll von hin und her, hott und hüh, denn besser passen, als Eris? Keiner, korrekt. Man hat ihm den besten Namen überhaupt gegeben, der keine Zweifel daran lässt, wer dort oben, sowie unter den Astrononem, eigentlich die Hosen anhat: das Chaos.













