Bevor ich die Tür ins Schloss fallen ließ, zeigte das Thermometer runde 18 Grad. Es war überhaupt das erste Mal, dass ich durch diese Straßen schlenderte. Für einen kurzen Augenblick durchtränkt von Zeit und Wehmut, beschloss ich dennoch, diese Stadt in meine Gedanken aufzunehmen.
Am Ende meines Blickes liebkosten sich schon längst die feuerrote Sonne und der Horizont. Es fehlte nur an einer Schaukel, die mich zu ihnen hin gewogen hätte. Ich wollte still an einer Klippe sitzen, einen Cowboyhut schief im Gesicht tragen und bohnenessend meinen Tag passieren lassen. Doch was ich fand, war allenfalls der muffige Geruch der Gülle, der von den angrenzenden Feldern herüber wehte. Lange suchte ich nach den verlassenen Gewächshäusern und abgebrannten Heuwagen, aber dorthin war der Weg zu weit. Am anderen Ende der Gemeinde lag die Landwirtschaft so wunderbar brach, wie es sich für einen beginnenden Herbst gehört.













