Einer sagte, er habe mit der Zeit gelernt zu leben, geübt zu sein. Ich kann nicht benennen, was diese Aussage bestehen lässt, doch nur inkonsequent in Erscheinung treten lässt. Dass es manchmal der eigene Verfall ist, der uns Menschen ist unserem Lebensloch hebt und uns auf spiegelglatten Schienen durch Erfahrungen, Gedanken und an Zielen vorbei schlittern lässt, kann nur tragisch sein, wenn man sich dessen bewusst ist und nicht aufhört nachzufragen.
Die Zeit hat heute seit neustem einen interessanten Artikel im Programm. “Die Bewerbergesellschaft” erzählt vom Leben für den Lebenslauf, von Bewerbungsratgebern und dem ewigen Zwist zwischen Personalbüros, die sich mittlerweile Recruiting-Abteilung nennen der Unternehmen und den kleinen Menschen, die sich für diese biegen, bis sie brechen.
Hoffen wir nur, dass es nicht so endet, wie in meiner Vorstellung. Wenn der kleine Enkel dann einmal die diplomierte
Verweis: Die Zeit – Die Bewerbergesellschaft
Den Schlüsselabsatz gibt es hier: I can't go on, I'll go on. [Weiterlesen »]
[...] klingt auf deutsch nicht so gut, stimmt aber in jeder beliebigen Sprache.
Nach etwas Abstinenz werden wieder Köpfe mit Nägeln gemacht. RSS und dieses ganze Zeug steht wieder zur Verfügung. Auch diese hässlichen Codefehler sollten verschwunden sein.
Für die, die es nicht mitbekommen haben: Ein Meteorit ist direkt auf die Serverfarm gefallen, bei der diese tolle Seite betrieben wird. Beim Aufprall hat er die Quellcodes zerfetzt. Gestört wurden wir dann noch von wilden Kindern, die die kleinen Feuernester rund um das Gebäude für die Nachtwanderungsüberraschung eines Ferienlagers hielten. Das Vieh war außerdem ziemlich schwer also hat es schon eine Weile gedauert, ehe wir mit Schaufel und Schubkarre die Trümmerfrau spielen konnten.
Das Rauschen der Autos jagte ihm jedes Mal Angst ein. Ein Klappern der Reifen auf dem Asphalt vor der Tür und er begann unbewusst zu beten, was ihm, wenn er darauf aufmerksam wurde, immer besonders unangenehm war. Es ging den ganzen Tag lang so. Nachmittags um drei hatte sich die Lage sichtlich beruhigt. Er ging durch den Flur und schlackerte mit den Armen. Die Sonne beschien die großen Narzissen auf der Tapete und brachte sie zum blühen, ehe sie gegen Abend wieder welk die Köpfchen hängen lassen würden. Es wäre fast schon erlösend gewesen, endlich das Geklimper des dicken Schlüsselbundes zu hören, auch wenn er gerade das fürchtete.
Der Himmel war ungewöhnlich blau für die Jahreszeit, sodass er beschloss, ihn sich aus der Nähe anzusehen. Als hätte er den ganzen Vormittag ohne Atemluft unter Wasser verbracht und tauche nun wieder auf, so fühlte der sanfte Schlag der vom Regen der Nacht gereinigten Atmosphäre an. Sofort wurde er schläfrig. Die schiefen Gehwegplatten erleichterten seine holprigen Schritte nicht unbedingt, mit jedem Meter wuchsen die Vorstellung und Angst, bald nach hinten umzufallen, aber nicht aufzuschlagen, sondern in den Boden einzusinken.













