[...] beim Zerreissen von Lebensläufen. Vergangenheit und Zukunft verschwinden dadurch nicht.
Wem anstatt etwas Anderem ausschließlich eindringliche Grabreden einfallen, der lebt wohl nah am Friedhof.
Regierung und Volk, Politik und Leben, das sind, so sieht es aus, zwei Dinge, die sich zwar annähern, aber nicht berühren können. Eine Bundeskanzlerin im Gespräch vor und nach jedem Sportereigniss wird von allen nur belächelt. Das Ganze wäre überhaupt nicht aufreibend, ja sogar erfreulich, wenn nicht diese Last des hinterrücks Regierens wäre.
Erdgasautokorso nach dem Spiel. Wenn wir schon sinnlos in der Gegend herum fahren, dann wenigstens umweltfreundlicher als im Benziner.
Unser Gemüt war schon am Vormittag sechsmal gepflügt. Alle feinen Gedanken, was uns lieb und heilig, was gut aussah, räkelte sich auf dem durchwühlten Boden unserer Seele. Doch wir verschwendeten kein Wort dafür, nur indirekt ging es um nichts Anderes.
“Lass uns ausruhen.” hieß es von dir, “Lass uns dort oben auf dem Hügel sitzen und hinunter in den kleinen Tümpel schauen, sehen, wie Barsche sich ums Futter streiten und die Menschen an der Straße um die Vorfahrt. Wir könnten rauchen und die Welt bis in die Nacht hinein ansehen.” An diesem Tag schweisste uns die Hitze das erste Mal zusammen. Ab und durchbrachen quietschende Reifen das Plätschern vor uns, und die Idylle erschreckte. Sie blieb ein paar Sekunden still, um dann wieder unbekümmert ihrem Weg zu folgen.
Nein, nicht Waalkes, sondern der unscheinbarere, der sicher aber viel mehr um seine Mitmenschen sorgt und deshalb alles wissen will, selbst wenn dafür mal wieder am Grundgesetz gerüttelt und die Freiheit des Einzelnen beschnitten werden müssen.
Dr. Jochen Bittner gibt heute einen netten Einblick in den Entwurf des neuen
Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz
Hier stand viel polemisches Zeug.













