Für C. J.
Mein Hals rastete dreimal knacksend ein, ehe sich der schwarze Rand von meinen Augen löste und auf die Bettwäsche tropfte. Ich hatte mich langsam und vorsichtig nach hinten aufgesetzt, damit du weiter schlafen konntest. Die halbe Nacht haben wir davon erzählt, wie es sich anfühlt, nicht einschlafen zu können und dabei sicher fünfundvierzig mal vereitelt einzuschlafen, als wir das Gähnen unterdrückten. Die Sehnsucht war unser Thema, Sehnsucht nach Ruhe, Sehnsucht nach bunten und grauen Träumen, Sehnsucht nach blutrot violetten Sonnenuntergängen.
Du sagtest, die Welt drehe sich nur so sehr, wie man sie sich drehen lässt. Das Galileiische Problem, erst zu sehen und dann die Augen zugedrückt zu bekommen, bestehe immer dann, wenn man allein mit dem Fahrrad auf einer Autobahn fährt. Jetzt sah dein Gesicht wie das Fell eines Leoparden aus. Viele kleine Punkte Mondlicht ratterten mit leisem Knistern durch die Jalousie und hieben fest in deine Wangen. Aber davon bekamst du nichts mit.














