Wir fuhren mit einhundertunddreißig Kilomentern in der Stunde gemächlich unserem Ziel entgegen. Die Sonne stand halbhoch und schleuderte wahllos ein wenig Licht durch die dichte Wolkendecke. Im Vorbeifahren gaffte mich ein kleiner Falke an. Er balancierte in der Krone eines dünnen Bäumchens vor sich und stieß sich zeitweilig von ihm ab, um mit den gegen den Wind gestellten Flügeln auf einer Stelle zu schweben. Es war eintönig, andauernd beschleunigt und abgebremst zu werden, sich mittels Runzeln der Stirn vor den umherschwirrenden Beschimpfungen, die der Dummheit aller anderen Fahrer galten, vom Hals zu halten.
Erst auf der Avus klatschen bunte Wellen tosenden Beifalls gegen die Fensterscheiben, als man unsere Einfahrt in Berlin gebührend feierte. Die verlassene Tribüne, an der außer des Lacks der zahllosen Graffiti, die an ihrer Rückwand gemalt worden waren, nichts mehr aus diesem Jahrhundert zu stammen schien. Ein paar verstorbene Rennfahrer rauchten, in die Schalensitze zurückgelehnt und grüßten mit kollegialem Gruß, als wir am Grunewald entlang kamen. Die Gebäude des Messegeländes hatten ihre Triebwerke gestartet und spiehen dicke Flammen auf die Straße. Mit einem Mal riss sie, in einem Täuschungsmanöver, nach links und rechts auseinander, wir trieben rechts entlang, und verwand beide Enden mehrmals miteinander. Zwischenzeitlich verhinderten einzig die überhöhte Geschwindigkeit und die unheimliche Enge, mit der man durch die geteerten Gänge, jeweils acht andere Wagen neben sich, geschoben wurde, eine Massenkarambolage. Soe verschachtelt zog eine dicke, verqualmte Karawane, die eine Suizidwelle unter allen Umweltschützern ausgelöst hätte, wenn sie nur dabei gewesen wären, weiter nach Charlottenburg.
I can't go on, I'll go on. [Weiterlesen »]