Zur Erinnerung:
Pessimistisch sollte einen eigentlich nur stimmen, dass man seiner Menschlichkeit nicht zu entfliehen vermag, nicht einmal im Tode. Alles Andere erscheint gegenüber dieser Gewissheit belanglos.
Wieviele Leute haben ernsthaft jemals einige Minuten damit zugebracht, zu ergründen, was den Pessimismus ausmacht? Pessimisten hängt der schlechte Ruf nach, sie seien mürrisch, stur et cetera. All das mag nun stimmen oder nicht, spielt es doch aber eine untergeordnete Rolle. Aber sollte man nicht langsam darüber nachdenken, diesen Begriff etwas auszuweiten? Man müsste zu dem, was ich meine, nicht einmal vom pessimum abweichen.



Viele Theorien werden unter Voraussetzung einer Fixierung auf jene Theorie selbst errichtet. Auch wenn dies nicht weiter vollbringt, als einen lumpigen Versuch, seinen Kopf aus der Schlinge zu befreien, die man beim Deklarieren der Theorie selbst geknüpft hat, so ist es dennoch wenigstens wieder etwas, das man der Welt aufzwingen und vorwerfen kann.









