Ich habe heute morgen zum ersten Mal ein paar der neuen Passbilder in der Hand gehabt. Keine von mir, aber trotzdem empfand ich es als beengend, diese Bilder zu sehen. Wo es früher noch das gute alte, aber vollkommen terroristenunsichere Profilphoto gab, prangt heute ein Abbild, das aus einer der vielen schlechten, amerikanischen Serien stammen könnte, in denen die kleine Tochter Donnerstag abends ihr erstes Bier trinkt und just von der Polizei in Gewahrsam genommen wird. Dazu darf sie dann diese chique Registriernummer halten und muss möglichst wie eine Schwerverbrecherin schauen. Ja, diese neue Gesetzgebung charakterisiert die Bürger dieses Staates zu Staatsfeinden. Und dabei sind diese Dinger, die tollen, neuen Pässe, natürlich so sicher, dass kein Terrorist oder sonstwer, denn die sind alle strohdoof, diese manipulieren könnte. Denn auf die Idee mit dem Augenabstand oder den Bärten kam wahrscheinlich nur ich gerade.

I can't go on, I'll go on. [Weiterlesen »]

Dass ich zehnmal soviel in einem Beitrag schreibe, wie es die Mehrzahl der anderen Leute tut, sagt auch nur, dass ich mich nicht präzise ausdrücken kann… oder, dass ich viel zu sagen habe.

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Rauchen gefährdet die Gesundheit. Gut, denken gefährdet die Zufriedenheit mit sich und vielmehr noch mit der Welt. Man sollte aufhören zu denken und lieber mehr rauchen…

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Ich habe soeben Vergangen ausradiert, Zeit wegrationalisiert. Mit einem Fön lässt sich fast alles vernichten.

Ich kann mir nicht erklären, wie es das Thema wieder in die Medien schaffte, jedenfalls ist es wieder einmal wenigstens halbaktuell. Die Rede ist von den Gebühren, die bald für ein Studium an den Hochschulen einiger Bundesländer Deutschlands erhoben werden. Einig darüber kann man sich sein, wie man eben will, aber ob die Redakteure von Spiegel Online auch von den Beiträgen ihrer Kollegen wissen ist fraglich. Andererseits besteht die Frage, ob man die beiden Artikel zu den Themen gebührenbelastetes Studium in den USA und ein geplant belastetes in Deutschland direkt aufeinander beziehen kann. Spielen wir also einmal beide Möglichkeiten, das Ja und Nein, durch.

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Leben, das ist ein Satz, der auf ein Fragezeichen endet.

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Alles endet. Nichts von alledem, was irgendwann einmal begonnen worden ist, bleibt ohne das ihm entsprechende Ende. Tragischerweise ist dies in den meisten Fällen eine Katastrophe, über deren Sinnlosigkeit man sich erst dann klar wird, wenn man sieht, wie unbeeindruckt alle Welt davon bleibt.

Darauf habe ich gewartet, das ist es, was uns rettet. Heute schreibt Spiegel Online über ein ganz besonders amüsantes, aber ebenso bedenkliches Phänomen, nämlich über Karriereberater, sei es nun für Geschäftsführer, Hochschulabsolventen und nun schon für Schüler.

Es ist mir egal, was jedermann in bezug auf seine Zukunft tut, aber die Gedanken, die einem beim Lesen des Textes kommen, sind wirklich schon etwas beängstigend. Der letzte Absatz des Textes schlägt dabei ein wie eine Bombe:

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