An der Landesgalerie brachte ich in den Morgenstunden ein paar Minuten zu, als ich dem Spiel eines Mannes und seines Hundes zusah. Der kleine, schwarze Hund sprang ausgelassen auf der Wiese umher, sein Herr jagte ihn und ließ sich ebenso von dem Vierbeiner jagen. Ich stand dabei und besah ein anfliegendes Lächeln, das sich widerborstig in mein Gesicht drängte, musterte die beiden und konnte an nichts Anderes denken, als dass sie umso entleerter in ihr Heim zurückkehren würden, wenn sie bemerkten, dass dieses Moment nie mehr zu ihnen zurück kehren würde, bis ich wieder ins innerliche Wehklagen einstimmte und mich davon sang.
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Lasterhafterweise fühlt man sich dem Tode nahestehend erst richtig lebendig.
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Komischerweise fühlt man sich ausschließlich in Melancholie einbalsamiert erstmals dem Leben zugewandt.













